Chronik

  • 30. Dezember 2020
    Auf den Stromkasten auf der Ecke Rummelsburger und Ribbeker Straße wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein anti-asiatischer Slogan gesprüht und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 30. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an einem Stromkasten in der Prenzlauer Promenade Ecke Thulestraße eine neonazistische Schmiererei entdeckt und übermalt. Der Slogan lautete "Deutschland muss Deutsch bleiben".
    Quelle: NEA
  • 30. Dezember 2020
    Im Park am Bahndamm parallel zur Wilhelm-Guddorf-Straße wurde auf einem Antifa-Sticker ein Hakenkreuz geritzt. Es wurde wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Dezember 2020
    In der Nähe des S-Bahnhofs Hohenschönhausen wurden 13 Sticker gemeldet, die Aufschriften trugen wie "NS Area", "Lügen-Presse" oder sich gegen die Antifa richten. Außerdem war dort ein "Fck AFA"-Graffito, das sich gegen antifaschistische Aktionen richtet sowie ein gesprühtes Keltenkreuz. Sie wurden alle entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 30. Dezember 2020
    Insgesamt sieben Hakenkreuze, mit Edding an Säulen, Müllcontainer, eine Parkuhr und an eine Bushaltestelle gemalt, wurden zwischen Franz-Mehring-Platz und dem S-Bhf. Ostbahnhof entdeckt und überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Dezember 2020
    Auf der AfD Steglitz-Zehlendorf Facebookseite wurden erneut rassistische Inhalte verbreitet. Dazu wurde u.a. die Willkommenskultur in Deutschland im Kontext von Silvester (und den sexistischen Übergriffen) gesetzt und tendenziöse Beiträge wie "wie rassistisch ist black friday" geteilt. Die Abschaffung des N-Wortes in einem Namen wurde von ihnen als "Luxusproblem" betitelt. Des weiteren war in anderen Beiträgen von Ökodiktatur und einem Vertrauensverlust in öffentlich-rechtliche Medien die Rede.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 29. Dezember 2020
    Am Bahnhof Lichtenberg wurden auf der Rolltreppe zur U-Bahn mehrere Sticker gegen die Antifa geklebt. Sie wurden wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Dezember 2020
    Am 29. Dezember 2020 wurde am S-Bhf Halensee selbst geschriebene Aufkleber, die sich gegen die politischen Gegner*innen richteten, entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 29. Dezember 2020
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde "Combat 18" geschmiert, was sich auf eine verbotene Neonazigruppe bezieht (Kampfgruppe Adolf Hitler).
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. Dezember 2020
    Am Rosa-Luxemburg-Platz und in der Linienstraße wurden fünf die Corona-Pandemie leugnende verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt, die einem extrem rechten Hersteller zuzurechnen sind.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Dezember 2020
    An einem Briefkasten vor dem Rathaus Wannsee wurde ein ca. 5cm großes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Dezember 2020
    Rund um die Dörpfeldstr. wurden erneut ca. 8 anti-muslimische Aufkleber entdeckt und entfernt. Zudem wurden 3 Graffitis gegen Antifaschist*innen entdeckt.

    An der Ecke Pfingstberggasse/ Genossenschaftsstr. wurden zwei weitere Graffitis entdeckt. Eins richtete sich gegen Antifaschist*innen, das andere hatte einen rassistischen Inhalt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 28. Dezember 2020
    An der Ecke Grünauer Str./ Am Falkenberg wurden vier Hakenkreuze an ein Verkehrsschild gemalt. Zudem wurden vier Aufkleber mit NS-Bezügen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde vom S-Bahnhof Prenzlauer Alle bis zu Ostseestraße mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylflut stoppen", "Todesstraße für Kinderschänder" oder "Hauptstadtaktivist" (JN).
    Quelle: NEA
  • 28. Dezember 2020
    Am Ampelmast vor dem Kino International in der Karl-Marx-Allee im Ortsteil Mitte wurde ein die Partei Die Linke diffamierender Aufkleber mit Corona-Bezug entdeckt und entfernt. Der angeblich der Linken zuzurechnende, professionell designte Aufkleber setzt eine Serie von gegen demokratische Parteien gerichtete Fake-Aufkleber fort und ist extrem rechten Herstellern und Verbreitern zuzurechnen.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 28. Dezember 2020
    Die Registerstelle Mitte und achtzehn weitere zivilgesellschaftliche Akteur*innen im Bezirk Mitte erhielten eine E-Mail mit den Nationalsozialismus verharmlosenden Vergleichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Dezember 2020
    In der Stadtrandstraße im Falkenhagener Feld rief ein Mann gegen 1:30 mehrfach rassistische und NS-Parolen und wiederholte diese auch bei seiner Festnahme.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 28.12.2020
  • 27. Dezember 2020
    In der Rummelsdorfer Straße wurden wieder an einen Stromkasten und einen Briefkasten insgesamt sechs Hakenkreuze geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Dezember 2020
    In der Umgebung des Fennpfuhlparks wurden mehrere rassistische Sticker der NPD und von deren Jugendorganisation gemeldet. Darauf fordern sie, die Grenzen zu sicher, richten sich "gegen Islamisierung" und rufen zum "Kampf um Deutschland" auf. Sie wurden zusammen mit Stickern verklebt, die die Corona-Pandemie leugnen.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Dezember 2020
    Auf eine Litfaßsäule am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein Pappschild mit der Aufschrift "Allah ist klein" angebracht und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Dezember 2020
    Am 27. Dezember 2020 wurden entlang des Kurfürstendamms, in der Nähe Ecke Leibnitzstr. in Charlottenburg, selbst hergestellt Aufkleber, die sich gegen die politische*n Gegner*innen richten, sowie antimuslimische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. Dezember 2020
    Rund um das Tempelhofer Feld sowie in der Flughafen, Werbellinstr. und auch etwas weiter südlich in der Nogatstr. wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Dezember 2020
    Am südlichen Eingang zum S-Bahnhof Ostkreuz wurden drei rechte Sticker mit Heimatbezug entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Heinrichplatz wurden Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Gezeigt wurden Menschen mit Masken und der Schriftzug "Gehorche!". Bereits dort angebrachte Aufkleber mit z. B. dem Schriftzug "Das Problem heißt Rassismus" wurden teilweise entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Dezember 2020
    In den Fahrstühlen des Betriebsbahnhofs Rummelsburg und auf einen Mülleimer in der Nähe wurden mit scharzem Edding insgesamt 11 Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Dezember 2020
    Im Bereich des S-Bhf. Friedrichshagen (Bahnsteig, Füßgängertunnel, Bäume, Bäcker) wurden insgesamt ca. 20 - 25 Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: Meldebogen Berliner Register
  • 26. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an verschiedenen Orten, verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Ein Herz für Diesel" (Schönhauser Allee/ Politaufkleber.de/ AfD), Schwarze-Sonne als Motiv ( Kastanienallee), "Europa verteidigen" (U-Bahnhof Eberswalder Straße/ Identitäre Bewegung) und "Gender? Nein Danke" (U-Bahnhof Eberswalder Straße).
    Quelle: NEA
  • 25. Dezember 2020
    Gegen 13 Uhr wird eine Antisemitische und Verschwörungsideologische Schmiererei mit Bezug zum Nationalsozialismus in der Wrangelstrasse entdeckt: "Impfgenozid".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Dezember 2020
    In der Nacht zum hat eine Person die Häuserfronten und die Eingangstür eines Gebäudekomplexes in Moabit, in dem auch jüdische Familien wohnen, weitläufig mit mehreren Davidsternen und dem Schriftzug "Israel" in weißer Farbe beschmiert.

    Neben dem Wohnumfeld der Betroffenen waren zudem ein Gymnasium, ein Theater, das Büro eines lokalen Politikers, ein Supermarkt und ein Restaurant betroffen. Dabei wurde gut sichtbar jeweils ein Davidstern oder mehrere unter anderem an die Fenster angebracht. Die Orte sind mehrere hundert Meter voneinander entfernt. Einige Betroffene der verschiedenen Orte erstatteten Anzeige. Mit derartigen antisemitischen Markierungen von vermeintlichem oder tatsächlichem jüdischem Eigentum werden Betroffene bedroht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Sundgauerstraße wurde ein Plakat mit der Aufschrift "Islamistische Gefährder abschieben" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden an einem Stromkasten (Ecke Ribbecker Str.), an der Bushaltestelle (Ecke Kraetkestr.) und einen Briefkasten insgesamt vier Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Dezember 2020
    An die Bushaltestelle in der Robert-Uhrig-Straße wurde ein großes rotfarbenes Hakenkreuz gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Dezember 2020
    In einem Hochhaus am Prerower Platz wurden mehrere Hakenkreuze und SS-Runen in mindestens fünf Fenstern sowie rassistische Flyer, die sich gegen Geflüchtete richten, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    An ein Café des Ring Centers in der Möllendorffstraße wurde mit rotem Edding ein Hakenkreuz geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    Auf einer Litfaßsäule in der Nähe des U-Bhf. Friedrichsfelde wurde neben das Plakat des Deutsch-Jüdischen-Theaters ein rotes Hakenkreuz gesprüht. An der Bushaltestelle in der Nähe war ebenfalls ein Hakenkreuz gesprüht. Beide wurden der Polizei gemeldet.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 23. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden fünf Hakenkreuze auf eine Werbetafel des Sportplatzes zwischen Kraetke- und Eggersdorferstraße geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    An die Tür eines Supermarktes an der Ecke Treptower Str./ Kiefholzstr. wurde "Tötet Antifa" gesprüht. Seit dem Sommer kommt es in dieser Ecke immer wieder zu entsprechenden Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Dezember 2020
    An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde eine Parole gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffarmierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Prenzlauer Promenade und in der Thulestraße rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt" oder "Kniet nieder die Deutschen kommen" (Druck18.de).
    Quelle: NEA
  • 23. Dezember 2020
    Die extrem rechte Kleinstpartei "3. Weg" hat im Rosenfelder Ring und in der Mellenseestraße Flyer in Briefkästen verteilt, die vor linken Terror in Lichtenberg warnen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Dezember 2020
    Entlang des Müggelheimer Damm, Alt-Müggelheim und dem Gosener Damm wurden 11 teils rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde ein Stromkasten entdeckt, der komplett mit dem Logo der neonazistischen Partei besprüht wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Dezember 2020
    Im Ortsteil Tiergarten wurden sechs Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit Aufschriften "Gegen Islamisierung", „Heimatverliebt“ und „Aus Liebe zum Eigenen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Dezember 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem blauen Edding angebracht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    Auf der Frankfurter Allee wurden in der Nähe der U-Bahn-Station Magdalenenstraße mit blauem Edding drei Hakenkreuze auf ein Metalltor geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    Auf einen Stromkasten an der Ecke Rummelsburger und Ribbecker Straße wurden drei Hakenkreuze geschmiert und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    In der Dolziger Str. 23 wurde wurde mit schwarzer Schrift ein Graffiti an die Hauswand gesprüht „TurnbeutelvergeSSer_Zwangs-Störung“, wobei SS als verbotene Rune geschrieben wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Dezember 2020
    Es wurden Sticker Ecke Skalitzer Str/ Kottbusser Straße entdeckt: "Merkel hasst euch" und "facism corona". Das doppel-S wurde dabei als verbotene Rune dargestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Dezember 2020
    In der Naunynstraße wurde ein vorhandener linker Spruch in "Nazis jagen Merkel weg" abgeändert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Dezember 2020
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurden Aufkleber der rechten Partei REP (Die Republikaner) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 21. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an verschiedenen Orten Aufkleber, U-Bahnhof Eberswalder Straße und Fehrbelliner Straße, mit dem Abbild der Schwarzen Sonne entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Dezember 2020
    In der Sophienstraße wurden zwei Hakenkreuze mit blauem Edding an eine Hauseingangstür und auf das dazugehörige Klingelschild geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Dezember 2020
    Im Märkischen Viertel, Höhe Heinz-Brandstraße, wurden mehrere Aufkleber der Jugendorganisation der NPD entdeckt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 21. Dezember 2020
    Rund um das Tempelhofer Feld wurden einige extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt. Es handelte sich um Aufkleber der Identitären Bewegung sowie um Sticker mit antimuslimisch-rassistischem Inhalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Dezember 2020
    An der Fensterscheibe eines Ladenbüros einer Abgeordneten der Partei Bündnis 90/Die Grünen in der Soldiner Straße wurden fünf Aufkleber entdeckt, die einen antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalt mit Bezug zur Corona-Pandemie hatten.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 20. Dezember 2020
    An der U Eisenacher Straße in Schöneberg wurden mehrer 3. Weg Aufkleber gefunden.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde auf den Boden und an einen Pfeiler jeweils eine 88 in gelber Schrift gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Dezember 2020
    An eine Wand an der Ecke Stienitzseestr./ Hackenbergstr. wurde die rassistische Parole "A'HOF BLEIBT DEUTSCH" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Dezember 2020
    Am 20. Dezember 2020 verteilten Mitglieder der extrem rechten Partei "III. Weg" am S-Bhf Charlottenburg und am S-Bhf Zoologischer Garten in Charlottenburg Kleider- und Essensspenden sowie Flugblätter an lediglich deutsche obdachlose Personen unter dem Motto “Hilfe für Deutsche – vom Ich zum Wir”. So versucht sich die Partei sozial zu geben und extrem rechte Propaganda zu verbreiten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 20. Dezember 2020
    Drei Personen von der extrem rechten Kleinstpartei "3. Weg" wurden in Friedrichsfelde dabei beobachtet, wie sie Flyer gegen "linken Terror in Lichtenberg" verteilt haben. Die Flyer wurden in der Nähe des Tierparks, in der Lincolnstraße und in der Einbecker Straße in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Lichtenberg hat die extrem rechte Kleinstpartei "3. Weg" Flyer an Passant*innen und Lebensmittel an Obdachlose verteilt. Diese Aktion hat im Rahmen der sogenannten “Hilfe für Deutsche-vom Ich zum Wir”-Kampagne an mehreren Orten in Berlin gleichzeitig stattgefunden.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 20. Dezember 2020
    Entlang der Sonnenallee wurden mehrere Aufkleber mit antisemitischem Inhalt bzw. von einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. Dezember 2020
    In der Osloer Straße und der Prinzenallee im Ortsteil Gesundbrunnen wurden zwei Anti-Antifa-Aufkleber und drei Sticker gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Dezember 2020
    In einem Hinterhof auf dem Areal des ehemaligen Stasi-Geländes wurde ein weiteres weißes Hakenkreuz auf ein Tor gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurden auf zwei Wänden einmal eine 14 und einmal 14, 88 und eine Triskele in gelber Farbe gesprüht und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2020
    Im Städtischen Friedhof Rudolf-Reusch-Straße wurden 12 verschwörungstheoretische Aufkleber gemeldet und entfernt. Sie trugen die Aufschrift „Gib Gates keine Chance“. Weiterhin verbreiteten sie die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung, durch diese Menschen ihre Freiheit verlieren würden. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur_innen im Zuge der Corona-Pandemie.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde "Impfen macht frei" mit Kreide auf den Boden geschrieben und wieder entfernt. Der Spruch spielt auf die zynische Parole „Arbeit macht frei“ auf vielen Toren zu Konzentrations- und Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus an.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 19. Dezember 2020
    Rund um die Dörpfeldstr. wurden ca. 15 Aufkleber mit teils rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt, auf einigen wurde bspw. das Verbot von Halal-Fleisch.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 19. Dezember 2020
    Im Umfeld der Bushaltestelle Schleusinger Straße und In der Ludwig-Renn-Straße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien ("Skins") entdeckt. Der Buchstabe S wurde in den Schmierereien als Siegrune geschrieben. Die doppelte Siegrune war in der Zeit des Nationalsozialismus das Emblem der Schutzstaffel (SS). Die Verwendung ist heute gesetzlich verboten.

    Zudem befanden sich teilweise Aufkleber der extrem rechten Partei "III. Weg" und Hakenkreuze direkt neben den Schmierereien.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Dezember 2020
    In der Jordanstr. wurde ein großes Graffiti entdeckt, was für die antisemitische Verschwörungserzählung "QAnon" warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Dezember 2020
    In der vergangenen Woche verteilte die rechtsextreme Partei "der dritte Weg" an Privathaushalte in Frohnau Flugblätter. Darin wird eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Register Reinickendorf, Meldung einer Einzelperson
  • 19. Dezember 2020
    In der Freienwalder Str. im Wedding wurde ein Aufkleber der neonazistischen Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Dezember 2020
    Im S-Bahnhof Lichtenberg wurden mit blauem Edding zwei Hakenkreuze auf eine Werbetafel geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Dezember 2020
    In der Weitlingstraße wurde gegenüber von einem Supermarkt ein weißes Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 18. Dezember 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN -, in Briefkästen entdeckt. Die Flyer trugen den Slogan "Volkserhalt statt Multikulti-Chaos".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Dezember 2020
    In einem Hinterhof auf dem Areal des ehemaligen Stasi-Geländes wurde ein weißes Hakenkreuz auf eine Fensterscheibe gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Dezember 2020
    In der Straße Am Flutgraben wurde ein Aufkleber, der für das extrem rechte Magazin Compact warb, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Dezember 2020
    Im Boxikiez wurde ein rechter Sticker mit Heimatbezug entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Dezember 2020
    In der Kiautschoustraße im Wedding wurde gegen 14 Uhr ein Mann von einem Unbekannten schwulenfeindlich beleidigt und bedroht. Als der unbekannte Täter an dem Betroffenen vorbei ging, murmelte er ihm "Schwuchtel" zu. Daraufhin vom Betroffenen angesprochen, äußerte er weitere homophobe Beleidigungen und drohte ihm körperlicher Gewalt an.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Dezember 2020
    Ein Anwohner in Friedrichshagen erhielt einen rassistischen Brief in dem von "zugewanderten minderwertigen Menschenrassen" geschrieben wird, die sich "wie die Kanickel" vermehren würden.
    Quelle: Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 17. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an der Eingangstür der Geschäftsstelle der SPD in der Berliner Straße ein neonazistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Europa erwache!" (Ansgar Aryan). Als Abbildung war ein Soldat und eine Schwarze Sonne zu sehen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Dezember 2020
    Nachdem der ehemalige stellvertretende Amtsarzt rassistische Äußerungen und die Ablehnung seiner Bewerbung öffentlich gemacht hat, wurde ihm nun zum 17. Dezember gekündigt. Dabei warf ihm der verantwortliche Stadtrat Arbeitsverweigerung vor und behauptet der Betroffene hat "seine Herkunft, seine Hautfarbe und seine sexuelle Identität instrumentalisiert und gezielt als Mittel eingesetzt, um damit einen persönlichen Vorteil zu erzielen.", zudem bezeichnete er die Veröffentlichung seiner Aussagen als "öffentliche Rufmordkampagne". Der Betroffene hat mittlerweile eine leitende Position als Amtsarzt im Landkreis Dahme-Spreewald. Der zuständige Landrat wurde durch die Berichtserstattung aufmerksam.
    Quelle: Tagesspiegel 21.12.2020
  • 16. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde wieder eine Triskele in gelb auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Dezember 2020
    An der Tramhaltestelle Rüdickenstraße hat die neonazistische Kleinstpartei "3. Weg" Sticker verklebt, die wieder entfernt wurden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Dezember 2020
    In der Nähe des Bundeskanzleramts wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der Aufschrift „Von Mitgranten ermordet“ und einer Opferliste sowie ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 Prozent für unser Land" gegen Bundeskanzlerin Merkel und ihre Einwanderungspolitik entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Dezember 2020
    Zum wiederholten Male wurden bei der Initiative Togo Action Plus Schilder und Informationen im Eingangsbereich und vom Briefkasten abgerissen. Passiert ist dies mitten am Tag zwischen 10 und 12:45 Uhr. Der Verein hat Anzeige erstattet. In der Vergangenheit gab es bereits mehrmals derartige Sachbeschädigungen. Auch wurden Swastikas aufgemalt und Hunkekot in den Briefkasten gestopft. Auch Mitarbeiter*innen wurden bedroht. https://togoactionplus.wordpress.com/2020/12/16/sachbeschadigung-am-vereinsburo/
    Quelle: ITAP e. V.
  • 15. Dezember 2020
    Erneut, wie schon mehrmals in den zurückliegenden zwei Wochen, wurden in der Naunynstaße und Umgebung verschwörungsideologische Schriftzüge entdeckt. Sie befinden sich auf Baumaterialien und an anderen Objekten. Mehrfach wurden auch Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle verklebt. Darüber hinaus wurden immer wieder Werbeplakate von Berlin.de gegen Corona beschmiert. In Teilen wurden die Schriftzüge zwischendurch entfernt oder überklebt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 15. Dezember 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schönhauser Allee die Heinz-Galinski-Gedenktafel beschmiert. Polizeibeamte entdeckten die Schmiererei. Heinz Galinski war Überlebender des Konzentrationslager Auschwitz und maßgeblich an der Wiederherrstellung des jüdischen Leben in Berlin beteiligt. Die Polizei ermittelte.
    Quelle: Tagesspiegel vom 17.12.2020, Pressemitteilung der Polizei
  • 15. Dezember 2020
    Beim Stammtisch der AFD-Reinickendorf äußerte sich der geladene Europaparlamentarier lgbtiq*-feindlich, indem er die Themen Gender(equality) als "Schwachsinnsthema" und "überflüssige Bereiche" bezeichnete.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. Dezember 2020
    In der Nähe des Brandenburger Tors im Ortsteil Mitte wurden vier Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, die gegen die Antifa, gegen die Partei Die Grünen und gegen Schwule gerichtet waren, entdeckt und entfernt. Außerdem wurde ein verschwörungsideologisches QAnon-Graffito gefunden und übermalt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Dezember 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde in der Bizetstraße Ecke Smetanastraße eine Schmiererei mit dem Slogan "Fuck Antifa" entdeck und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 14. Dezember 2020
    In der Volkradstraße wurden an ein Fenster und zwei Briefkästen Hakenkreuze in roter Farbe gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Dezember 2020
    Zwischen Treskowallee/HTW und dem U-Bahnhof Tierpark wurden mehrere Sticker gegen die "Grünen" gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Dezember 2020
    Im U-Bahnhof Friedrichsfelde wurden mehrere Graffiti mit "SA" gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. Dezember 2020
    Im Ortsteil Französisch Buchholz fuhr eine Person gegen 13:00 Uhr in der BVG Linie 154. Als die Person merkte, dass sie eine Bushaltestelle gerade verpasst hatte, sprach sie den Fahrer an, ob dieser nicht die Tür öffnen könnte. Der Fahrer sagte, dass ihr, dass "ihre Leute" immer Probleme machen. Als die Person sagte, dass sie die Polizei ruft, öffnete der Fahrer die Tür, schrie noch etwas hinter der Person her. Die Person verstand nur "Islamist". Die eintreffende Polizei sagte der Person, dass "Islamist" keine Diskriminierung wäre.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechstextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße und Eschengraben verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Sligan "Braun ist bunt genug", "Körper und Geist" (III. Weg), "Gutmenschen Nein danke!" (druck18) oder "Antifa Banden zerschlagen" (III. Weg).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurden auf Steinen und Schildern an sieben Stellen mit gelber Farbe Neonazisymbole und Schriftzüge angebracht, unter anderem "88", "Nazi Kiez", "14" und die Triskele.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Dezember 2020
    Am Arkonaplatz im Ortsteil Mitte wurde ein Anti-Antifa-Aufkleber sowie zwei weitere die preußische Geschichte verklärende Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Dezember 2020
    Am Nachmittag wurde ein Mann von drei Männern im Treptower Park erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen. Dem Betroffenem wurde dabei mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Dezember 2020
    Bei einer anarchistischen Kundgebung an der belarussischen Botschaft tauchte ein ehemaliges Mitglied der NPD auf und machte Bilder von den anwesenden Teilnehmer*innen. Das ehemalige NPD-Mitglied ist dafür bekannt diese auf einem Blog zu veröffentlichen. Dieses Verhalten ist Teil der Anti-Antifa-Methoden von Neonazis und eine Bedrohung der Anwesenden Demonstrat*innen. Die Polizei nahm seine Personalien auf und verwies ihn des Platzes.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 12. Dezember 2020
    In der Elli-Voigt-Straße und Bernhard-Bästlein-Straße wurden mehrere Sticker gegen "Islamisierung" und von einem extrem rechten Versand mit der Reichsfahne gemeldelt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Dezember 2020
    Im Umfeld des U-Bahnhof Friedrichsfelde wurden mehrere Hakenkreuze gemeldet und entfernt: zwei an einer Telefonzelle, eins an einem Infobaum der Stadtteilkoordination und drei an Briefkästen an der Ecke Rummelsburger und Kraetkestraße.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Dezember 2020
    Vor dem Ringcenter fand eine als "Friedenskundgebung" getarnte rechtsoffene, verschwörungsideologische Kundgebung statt. Unterstützend war auch eine bekannte Vertreterin der extrem rechten Querdenken-Gruppierung anwesend. Zudem wurde eine Person massiv bedrängt. Aufforderungen die Bedrängung zu unterlassen, wurden von der Anhängerin der "Freedom-Parade" mehrmals ignoriert. Dies wurde filmisch dokumentiert und auf Twitter veröffentlicht. Zudem gab die Person an, beschimpft und von hinten geschubst worden zu sein.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung, Twitter
  • 12. Dezember 2020
    In der Nähe des Brandenburger Tors im Ortsteil Mitte wurden vier Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" "Gegen Islamisierung" sowie mehrere Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen aus rechten Versandgeschäften entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden mehrere Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2020
    In der Konrad-Wolf-Straße wurden zwischen der Tramhaltestelle Oberseestraße und Sportforum mehrere extrem rechte Sticker mit Bezug zu Verschwörungstheorien zu Corona gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2020
    An den Scheiben des EDEKA Markts in der Jessener Straße wurde ein augenscheinlich selbst hergestellter Sticker im "Graffiti-Fraktur-Style" gegen den politischen Gegner mit Bezug zum Nationalsozialismus angebracht und entfernt. ("KOMMIES !!! KREMIEREN")
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. Dezember 2020
    In der Boxhagener Straße,auf Höhe der BIO COMPANY, fand sich an einem Stromkasten ein verschwörungsideologischer Sticker eines extrem rechten Online-Handels aus Halle.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. Dezember 2020
    Eine schwerbehinderte Angestellte einer Behörde, die dort seit mehreren Jahrzehnten arbeitet, wird bei jedem Personalgespräch auf ihre Erkrankung hingewiesen. Sie wurde zusätzlich räumlich von ihren Arbeitskolleg*innen separiert.
    Quelle: Antidiskriminierung-App
  • 11. Dezember 2020
    Am Durchgang des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord wurden rassistische Aufkleber der extrem rechten NPD und Aufkleber der Kleinpartei "III. Weg" mit Bezug zur Corona-Pandemie entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Dezember 2020
    In der Nähe vom S-Bahnhof Lichtenberg wurde mit einem weißen Stift ein Keltenkreuz geschmiert. Es wurde zusammen mit einem Sticker der Partei "3. Weg" sowie eines Stickers von einem bekannten rechten Versand gemeldet und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 10. Dezember 2020
    Am Nachmittag taucht ein aggressiver, betrunkener Mann am Zentrum für Demokratie auf. Er stellte sein Fahrrad direkt gegen die Fensterfront und zeigte auf die Mitarbeiter*innen im Raum. Als diese die Tür öffnen, wollte er zuerst nur mit dem Mann reden. Er fragte, ob sie zu einer Partei gehören und noch Mitglieder wollen. Ihm wurde verneint und die Tür wieder geschlossen. Erneut zeigte der Mann auf die anwesenden Mitarbeiter*innen. Als diese wieder die Tür öffneten, versuchte der Mann gewaltsam mit seinem Fahrrad in die Tür zu kommen, was abgewehrt werden konnte. Er rief daraufhin, dass er vom Finanzamt käme und wissen wolle wo die Gelder herkommen. Die Mitarbeiter*innen schließen die Rolläden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Dezember 2020
    Im Landschaftspark Herzberge wurde eine Triskele mit gelber Farbe auf den Gehweg gesprüht und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Dezember 2020
    In der Vulkanstraße wurden zwischen der Josef-Orlopp-Straße und der Herzbergstraße mehrere Neonaziaufkleber ("Nazi-Kiez", "Unser Kreuz braucht keinen Stimmzettel") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Dezember 2020
    Es wurden mehrere Sticker mit rechter Selbstdarstellung in der Landsberger Allee / Platz der Vereinten Nationen entdeckt und entfernt. Der Herausgeber verharmlost den Nationalsozialismus und ist Prediger mit stark antisemitischen Tendenzen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 10. Dezember 2020
    An einem Mülleimer am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Dezember 2020
    An der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Dezember 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden elf mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Dezember 2020
    Einer schwerbehinderten Person wurde vom Arbeitgeber der Zusatzurlaub aufgrund der Schwerbehinderung zwei aufeinanderfolgende Jahre nicht gewährt. Nachdem die Person ihren Vorgesetzten darüber informierte, erhielt sie eine Abmahnung.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 8. Dezember 2020
    Auf eine Plane einer Baustelle an der Weichselstr. in Nordneukölln wurde mit roter Farbe der Schriftzug "Impfen macht frei" hinterlassen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Dezember 2020
    An einer Britzer Schule wurde ein Schüler mehrfach rassistisch diskriminiert und will deswegen die Schule wechseln. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
    Quelle: NARUD e. V.
  • 8. Dezember 2020
    Auf einem Großplakat am Wismarplatz mit dem Text: "Tragt was Ihr wollt, Hauptsache Maske", wurde "Hauptsache Maske" durchgestrichen und Ken FM daneben geschmiert. Die Schmiererei wurde entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Dezember 2020
    Heute wurden in der Jungstraße, zwischen Oderstraße und Frankfurter Allee, die gleichen Sticker entdeckt und entfernt, wie gestern in der Scharnweberstraße einer gefunden wurde. Sie wurden hier in Serie geklebt. Parallel fanden sich zusätzlich Sticker, die sich gegen Coronamaßnahmen und Impfzwang richten. Es handelt sich wohl um selbstgemachte Sticker, die recht professionell wirkten. Sie wurden auf Fotopapier ausgedruckt und mit doppelseitigem Industrieklebeband befestigt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Dezember 2020
    In einem Hauseingang am Mariannenplatz wurde ein Sticker "Zwangsimpfung kommt" eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. Dezember 2020
    Am Einkaufszentrum Corso in Hellersdorf-Süd wurden erneut Aufkeber der extrem rechten Partei NPD entdeckt. Die Aufkleber propagieren ein rein binäres Geschlechterbild.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. Dezember 2020
    An der Ecke Normannenstr./ Cimbernstr. wurden zwei Hakenkreuze auf der Rückseite eines Straßenschilds entdeckt.

    An der Ecke Salierstr./ Germanenstr. wurde ein Hakenkreuz auf dem Pfahl eines Straßenschilds entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Dezember 2020
    An einem Stand auf einem Weihnachtsmarkt am Elcknerplatz wurden mehrere Schilder mit Reichskriegsflaggen und Eisernen Kreuzen, teils mit Aufschriften wie "Deutsches Schutzgebiet" und "Deutsches Reichsgebiet - Betreten verboten" zum Verkauf angeboten. Bereits im letzten Jahr wurde dieses Sortiment an der selben Stelle angeboten.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 7. Dezember 2020
    In der Wendenschloßstr. und der Salvador-Allende-Str. wurden insgesamt vier rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Friedrichstraße wurden mehrere antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt, auf denen eine Comic-Zeichnung von einem Schaf in Bündnis 90/Die Grünen-T-Shirt abgebildet ist, ergänzt mit einer Webseitenadresse, auf der ein Video zu sehen ist, dass mit apokalyptischen Tönen vor Islamisierung warnt: "Wenn in der Demographie, also Einwanderungspolitik keine Kehrtwende erreicht wird, werden spätestens Eure Enkeltöchter nicht ohne Kopftuch das Haus verlassen. Deswegen brauchen wir eine Obergrenze der Einwanderung aus islamischen Ländern von Null und eine Absenkung der Sozialleistungen von Nicht-Deutschen auf Überlebensniveau, auszuzahlen in Sachleistungen." Die Webseite enthält außerdem einen Link zu einer weiteren Webseite mit weiteren Links zu Webseiten eines unter dem Pseudonym "Schlomo Finkelstein" auftretenden Videoproduzenten und Internetaktivisten, der zahlreiche Hass-Webseiten gegen Islam, "Political Correctness" und Feminismus betreibt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Dezember 2020
    Eine Integrationslotsin hat beim Telefonat mit der AOK eine rassistische Äußerung der Mitarbeiter*in in Bezug auf den Fall ihrer Klientin bekommen.
    Quelle: Integrationslotsen von NUSZ
  • 7. Dezember 2020
    In der Scharnweberstraße wurde ein Karikaturen-Aufkleber entfernt, der in NS-relativierender Weise die Tageszeitung Tagesspiegel in Beziehung zu einer antisemitischen Wochenzeitung der Nationalsozialisten setzte. Bei dem Karikaturisten handelt es sich um einen der rechten verschwörungsideologischen Szene nahestehende Person.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 6. Dezember 2020
    In den Briefkästen im Allende-Viertel 1 wurden rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt. Zudem wurden ca. 10 rassistische u.a. Aufkleber der Partei im Kiez entdeckt und entfernt, bspw. an der Baustelle der neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Dezember 2020
    Ein Mitarbeiter entdeckte in einem Bundestagsgebäude, dem Jakob-Kaiser-Haus in der Dorotheenstraße im Ortsteil Mitte, ein Hakenkreuz. Es war in einen Aufzug geritzt. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Diese machte das Zeichen unkenntlich und ermittelt wegen der Verbreitung verbotener Symbole.
    Quelle: Die Welt vom 06.12.2020, Berliner Zeitung vom 07.12.2020
  • 6. Dezember 2020
    Im Englischen Viertel im Wedding wurden in frei zugänglichen Briefkästen Postkarten der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" verteilt. Die Postkarten verweisen eindeutig in Schrift und Bild auf die völkische und neonazistische Orientierung der Kleinpartei.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 6. Dezember 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Falkenberg antimuslimische Flugblätter in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Dezember 2020
    Eine Zeugin berichtete, daß gegen 16 Uhr ein Neonazi (mit Dritter Weg-Button) mit seinem ca. 7-jährigen Sohn in die S7 am Alexanderplatz einstieg. Er fühlte sich in der Folge von der lauten Musik von Jugendlichen, die an der Jannowitzbrücke eingestiegen sind, provoziert und drohte ihnen verbal bzw. baute sich körperlich vor Ihnen auf. Es kam zu Rangeleien. Als die Jugendlichen an der Warschauer Straße ausstiegen, schrie er ihnen "Scheiß Kanaken" hinterher. Sein Sohn tat es ihm gleich. Im Nachgang echauffierte sich der Neonazi, dass es schlimm sei, dass diese Jugendlichen überhaupt nach Deutschland gelassen wurden und sich niemand in der Bahn mit ihm gegen sie verbündete und er pöbelte weiter. Ein weiterer Fahrgast warf dem Neonazi rassistisches Verhalten vor, was ebenfalls eine Drohung durch diesen nach sich zog.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 5. Dezember 2020
    Am Platz des 18.März vor dem Brandenburger Tor fand eine Klein-Kundgebung der NPD mit 6 Neonazis teil. Auf großen Plakaten wurde gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert und dies rassistisch mit der Erhaltung angeblich bedrohter deutscher Kultur, für die Öffnung der Weihnachtsmärkte und gegen Islamismus begründet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 5. Dezember 2020
    Auf dem Marktplatz Adlershof führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Dezember 2020
    In der Seelenbinderstr. wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für die Reichsbürgerbewegung warben.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 4. Dezember 2020
    In der Nähe der Bushaltestelle Helene-Weigel-Platz wurde eine Hakenkreuz auf den Gehweg gesprüht. Dies wurde inzwischen entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Dezember 2020
    In der Mosischstr. wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Dezember 2020
    An mehreren Schildern und einem Lichtmast in der Besenbinderstr., Werderstr., Grünauer Str. und an der Haltestelle Altglienicke Kirche wurden insgesamt vier Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Register App des Registers Mitte
  • 4. Dezember 2020
    In der Lückstraße am Eingang zum Blockpark wurde "Antifahurensöhne" mit schwarzem Edding auf eine Stange geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Dezember 2020
    Am Weg entlang der Wuhle auf Höhe der Caspar-David-Friedrich-Schule sowie im Umfeld des U-Bahnhofes Cottbusser Platz wurden erneut extrem rechte Zahlencodes, Runen und der Schriftzug "Nazikiez" gesprüht. Ähnliche Schmierereien wurden bereits in der Vergangenheit in diesem Umfeld gesichtet und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. Dezember 2020
    In der Erich-Lodemann-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für die Reichsbürgerbewegung warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Dezember 2020
    An der Haltestelle Keltensteig wurden an einem Mülleimer einer Hakenkreuz sowie die Schmiererei "Antifa entsorgen!" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden auf der Prenzlauer Promenade Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Homopropaganda stoppen", "Mir stinken die Linken", "Achtung! Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt", "Antifa Banden zerschlagen", "Kriminelle Ausländer raus" u.a.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Dezember 2020
    In der Eitelstraße wurden an etlichen Stellen Aufkleber des "III. Wegs" mit der Aufschrift "Kampf den Feinden von Volk & Nation" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Dezember 2020
    An einem Bahnhof in Berlin-Mitte wurde eine Gruppe von Personen von drei Beamten der Polizei aufgehalten, weil eine Person aus dieser Gruppe keine Maske trug. Bei einer Person aus dieser Gruppe, die eine Maske trug, wurden die Jackentaschen kontrolliert. Auf Nachfrage, wo der Zusammenhang zur Maskenkontrolle sei, wurde der Person gesagt, dass sie ein Messer hätte bei sich tragen können. Die Person hatte deshalb den Eindruck, dass sie aufgrund rassistischer Zuschreibungen besonders kontrolliert wurde.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 2. Dezember 2020
    Auf einer Baustellen-Absperrung an der Karl-Marx-Str. wurden zwei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. Dezember 2020
    Am Hackeschen Markt wurden sechs Plakate entdeckt und entfernt, welche den Nationalsozialismus verharmlosen. Auf dem an sechs Orten am Hackeschen Markt angebrachten Plakat stand u.a.: "Die Faschisten in der Regierung wollen unsere Freiheit zerstören. ... Stoppt das Ermächtigungsgesetz!" Damit wurden gegenwärtige Infektionsschutzgesetze mit dem Ermächtigungsgesetz vom März 1933 gleichgesetzt, mit dem eine Mehrheit im Reichstag die diktatorische Macht an die Nationalsozialisten übergab.
    Quelle: Jugendantifa Prenzlauer Berg
  • 2. Dezember 2020
    In der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge im Wedding wurde ein LGBTIQ*feindlicher Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße, Prenzlauer Promenade und Hardanger Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylflut stoppen" (III. Weg), "Gutmenschen nein Danke" (druck18) oder "Kniet nieder die Deutschen kommen" (druck18).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde an einer Bushaltestelle in der Hermann-Hesse-Straße eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Der Slogan lautete "BVG sind dumme Juden!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Dezember 2020
    Im Umfeld der Erich-Kurz-Straße wurden weitere Schriftzüge "Nieder mit Merkel" gefunden. Die Parole ist Teil der extrem rechten Mobilisierungen gegen die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Dezember 2020
    In der S-Bahn Linie 3 Richtung Köpenick stieg am Ostkreuz ein über 40-jähriger Mann ein und beleidigte andere Fahrgäste. Dabei beleidigte er eine Familie rassistisch und drohte ihnen Gewalt an, unter anderem, sie erschießen zu wollen. Anschließend zeigte er einen Hitlergruß, bevor er am Betriebsbahnhof Rummelsburg ausstieg und während er noch am Bahnsteig stand.
    Quelle: Köpenicker Register
  • 2. Dezember 2020
    In der Naunynstraße wurden verschiedene Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen und leugneten Corona.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Dezember 2020
    Im Märkischen Viertel, Höhe Heinz-Brandstraße, wurden mehrere Aufkleber mit rassistischem, antimuslimischem und lgbtiq*-feindlichem Inhalt entdeckt. Die Aufkleber sind von einem extrem rechten Kleidungslabel und Onlineversand sowie der Jugendorganisation der NPD.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Dezember 2020
    Eine Person äußerte sich gegenüber einem Bekannten mehrfach rassistisch in Bezug auf asiatisch gelesene Menschen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 1. Dezember 2020
    Auf der Homepage einer extrem rechten Kleinstpartei veröffentlicht diese Fotos von einer Verteilaktion von rassistischen Flyern in Gropiusstadt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Dezember 2020
    An der Scheibe einer bereits bekannten rechten Kneipe im Sterndamm wurde vom Wirt ein rassistischer Flyer angebracht. Auf diesem klagt er Angela Merkel wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dessen Würde", "Verbrechen gegen das deutsche Volk" und "Hochverrat" an. Dies begründet er in rassistischer Weise mit den angeblichen "Opfer(n) ihrer wahnwitzigen Willkommenskultur" und den Corona-Maßnahmen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Dezember 2020
    In der S-Bahn Richtung Spandau entdeckte ein Fahrgast in Adlershof ein Werbeplakat, auf dem den abgebildeten Personen ein Hitlerbart gemalt wurde sowie eine auf das Plakat gemalte SS-Rune.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde auf der Prenzlauer Promenade ein Flyer der neonazistischen Partei III. Weg auf dem Gehweg entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Dezember 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Smetanastraße eine Schmiererei mit dem Slogan "Refugees not welcome" an einer Hauswand entdeckt und übermalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Dezember 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße und der Elli-Voigt-Straße wurden mehrere Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN gefunden, die den "Kampf um Deutschland" propagierten.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. Dezember 2020
    Im Umfeld des S-Bhf. Ostkreuz wurden Sticker mit Corona-Bezug eines extrerm rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 30. November 2020
    Am Nordufer fand auf der dem Robert-Koch-Institut gegenüberliegenden Straßenseite zwischen 12.00 und 14.00 Uhr eine Kleinkundgebung von Verschwörungsideolog*innen mit ca. acht Personen statt. Auf Plakaten und in gestreamten Interviews bei der Veranstaltung wurden NS-verharmlosende Vergleiche gezogen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. November 2020
    An der Ecke Brückenstr./ Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für ein extrem rechtes Magazin aus der Schweiz warb. Auf dem Aufkleber war die Titelseite des Magazins abgebildet. In der entsprechenden Ausgabe gibt es sowohl NS-relativierende Inhalte als auch solche die dem Mythos der sog. Reichsbürger entsprechen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. November 2020
    Ein Transparent bei einem Sportplatz an der Sonnenallee wurde mit "Scheiß Antifa" beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. November 2020
    Gegen 16 Uhr wurde eine 49-jährige Frau auf dem Bahnsteig der U 5 am U-Bahnhof Alexanderplatz von einer Polizeistreife auf die Tragepflicht des Infektionsschutzes hingewiesen und beleidigte daraufhin einen Polizeimeister mehrfach rassistisch. Nach Hinweisen auf die Tragepflicht des Infektionsschutzes und auf die Beleidigungsanzeige hatte die Frau dann mit einem Schal zum Schutz vor dem Mund und der Nase ihren Weg fortsetzen können. In der U-Bahn der U 5 in Richtung Hönow zog sie sich schließlich den Schal wieder runter und äußerte sich lautstark negativ über den Maskenzwang. Als das Polizeieinsatzteam nun den schon zuvor angedrohten Platzverweis zum Schutz der Bevölkerung vor dem erhöhten Infektionsrisiko durchsetzen wollte, leistete die Frau Widerstand und gab auch weiterhin rassistische Beleidigungen von sich, als sie von Polizeikräften aus dem U-Bahnhof geleitet wurde. Eingeleitet wurden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und zwei Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstandes und der rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 01.12.2020
  • 30. November 2020
    Nachdem der ehemalige stellvertretende Amtsarzt von Treptow-Köpenick rassistische Äußerungen des Stadtrates für Gesundheit und die damit vermutlich damit verbundene Ablehnung seiner Bewerbung öffentlich gemacht hat, wurde er nun von seinen Aufgaben entbunden und von seiner Leitungsposition herabgestuft.
    Quelle: Tagesspiegel vom 30.11.2020
  • 30. November 2020
    Am Einkaufszentrum Corso in Hellersdorf-Süd wurden Aufkleber der extrem rechten NPD entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. November 2020
    Im November 2020 nutzte die NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Facebook-Seite, um antimuslimisch rassistische Beiträge zu verbreiten, setzte NS-verharmlosend die Gesetzgebung im Zuge der Coronapandemie mit den Ermächtigungsgesetzen gleich und verfolgte das Narrativ, Antifaschist*innen seien vom Staat bezahlt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 30. November 2020
    Wie heute gemeldet wurde, wurden in den letzten Monaten immer wieder rund um das Kottbusser Tor Plakte der Berliner Corona-Werbekampagne. "Wir halten die Corona-Regeln ein" wurde durchgestrichen und z. B. ersetzt durch "Wir haben Angst vor der Seele". Teilweise wurden weitere rechte Erkennungszeiten auf den Plakaten hinterlassen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Weitlingkiez Flugblätter zum Thema "Linksextremismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. November 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. November 2020
    In den Briefkästen des Allende-Viertels 2 wurden extrem rechte Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. November 2020
    In der Vulkanstraße, im Weißenseer Weg wurden verschiedene Aufkleber der NPD gefunden. Sie richteten sich vor allem gegen "Gender Mainstreaming" und "Genderwahnsinn".
    Quelle: Berliner Register
  • 29. November 2020
    An der Mareschstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. November 2020
    Ein "Fuck NWO"-Graffiti wurde in der Voigtstraße entdeckt. Die Sprüherei wird dem derzeitigen extrem rechten Diskurs zugeordnet, dass eine verborgene Elite ("New World Order") die Corona-Krise als Mittel benutze, die Menschen global zu versklaven. Diese Erzählung trägt stark antisemitische Bezüge.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. November 2020
    Auf dem Außengelände der Waldschule am Teufelssee trafen sich AnhängerInnen der völkisch, rassistischen Anastasia-Bewegung. Der Betreiber der Schule wußte nichts von dem Treffen.
    Quelle: Tagesspiegel vom 03.12.2020
  • 29. November 2020
    Am 29. November 2020, gegen 21:45 Uhr, äußert sich ein Fahrgast im RE6 auf dem Weg zum Gesundbrunnen wiederholt lautstark Anti-Schwarz rassistisch und beleidigt Fahrgäste, die ihn darauf hinweisen, dies zu unterlassen.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 29. November 2020
    Im Ortsteil Karow wurden an den öffentlichen Weihnachtsbaum selbstgebastelte Zeichen der JN angebracht. Die JN ist die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. November 2020
    In der Fischerstraße Ecke Schlichtallee wurden mehrere Aufkleber gegen die "Grünen" richteten und sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung "QAnon" beziehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. November 2020
    Bei einem Zoom-Gottesdienst der Evangelischen Kirche Tempelhof-Schöneberg ist es zum Zeigen verfassungswidriger Kennzeichen und Drohungen gekommen.
    Quelle: Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
  • 29. November 2020
    In der Rigaer Straße wurden acht extrem rechte Sticker mit Bezug zu Verschwörungstheorien zu Corona entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 28. November 2020
    In der Volkradstraße verteile ein extrem rechter Funktionär Flugblätter gegen "Flüchtlingskriminalität" in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 28. November 2020
    Insgesamt acht Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Kleinstparteien wurden in Rudow im Bereich der Lipschitzallee entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. November 2020
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. November 2020
    Am 28. November 2020 wurden in der Kantstr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. November 2020
    Am Anton-Saefkow-Platz verteilte ein extrem rechter Funktionär gegen "Linksextremismus".
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. November 2020
    Entfernt wurde ein Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle, gerichtet gegen poltitische Gegener*innen, an der Ecke Simplon / Lenbachstraße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. November 2020
    In der Gensinger Straße wurde an mehreren Stellen, unter anderem am Eingang der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), der Spruch "Nieder mit Merkel" angebracht. An einer Stelle wurde gezielt ein Plakat übermalt, dass sich gegen rassistische Vorurteile und für Demokratie richtete.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter zum Thema "Linksextremismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. November 2020
    An der Hauswand Jungstraße 2 wurde bei einem vorhandenen Graffiti „Love Antifa“ das Wort Antifa versucht zu entfernen und mit „AfD“ überschrieben.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. November 2020
    In mehreren Briefkästen in Nordneukölln wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.

    Zudem waren an mehreren Briefkästen "Keine Post von Nazis!"-Aufkleber abgerissen worden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Thulestraße Ecke Trelleborger Straße zwei SS-Runen auf dem Gehweg entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Neumannstraße, Thulestraße und Elsa-Brändströmstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Jugend zu uns", "Feinde von Volk und Nation", "Kriminelle Ausländer raus", u.v.m. Es waren knapp 15 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. November 2020
    In der Hoernlestr. wurde erneut ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. November 2020
    Zwei queere Personen waren mit Hunden gegen 17.20 Uhr auf der Barfussstraße auf dem Weg zum Schillerpark im Wedding unterwegs, als ein weißer, angetrunkener Mann mit Hund, den sie vom Sehen kennen, aus einem Haus kam und hinter ihnen her lief. Der Mann, der seinen Hund mit dem Namen "Adolf" rief, begann sie an der Kreuzung Barfussstr./Edinburgher Str. zunächst als "Scheiss Punks" und "dreckige Penner" zu beleidigen. Auf ihre Antwort, sie in Ruhe zu lassen wurde er lauter und seine Beleidigungen wurden sexistisch und LGBTIQ*feindlich. Als sie weiter in der Edinburgher Str. am Schillerpark entlanggingen und erneut riefen, er solle sie in Ruhe lassen, wurde er immer lauter, lief schneller hinter ihnen her, um sie einzuholen, beleidigt sie weiter und drohte ihnen schließlich Gewalt an. Erst als sie in die Ofener Str. einbogen, hörte der Bedroher auf, sie weiter zu verfolgen und ging stattdessen weiter am Schillerpark lang, während er ihnen weiterhin laut Beleidigungen hinterherschrie. Weitere Passant*innen, welche die Bedrohung mitbekommen haben müssen, unternahmen nichts.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des S-Bhf. Wartenberg Flugblätter zum Thema "Islamismus" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. November 2020
    Zwischen der Moltkebrücke und der Willy-Brandt-Straße wurden drei Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und ein Sticker des antimuslimisch-rassistischen und extrem rechten Blogs "Pi News" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. November 2020
    Am 25. November 2020 wurde in der Johann-Georg-Straße in Halensee eine antisemitische Schmiererei auf einer Litfaßsäule entdeckt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 25. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Binzstraße, Arnold-Zweig-Straße, Neumannstra0e, Max-Linger-Straße und Greta-Garbo-Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Es waren weit über 30 Aufkleber. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylflut stoppen", "Kriminelle Ausländer raus", "Rudi Dutschke wäre heute einer von uns", "Kampf den Feinden von Volk und Nation", "Deutschland uns Deutschen", "Jugend zu uns" u.v.a.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. November 2020
    In der vergangenen Woche verteilte die rechtsextreme Partei "der dritte Weg" an Privathaushalte in Tegel Flugblätter. Darin wird eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 24. November 2020
    Im Bruno-Bürgel-Weg wurde die Parole "FGHT Antifa" (Fight Antifa) entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. November 2020
    Eine, dem Anschein nach etwas verwirrt wirkende, männliche Person läuft vor sich hin schimpfend auf dem Gehweg an einer Mitarbeiterin des Registers vorbei und pöbelt sie an „Juden, Juden“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. November 2020
    In der U 6 Höhe Mehringdamm wurden ausgelegte Flyer der selbsternannten rechtsoffenen "Corona-Rebellen" mit NS-verharmlosenden Inhalt entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. November 2020
    Auf eine Litfaßsäule auf der Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße sowie auf die Wand im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde mit schwarzem Edding "Combat 18" geschmiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde Flugblätter gegen Gender Mainstreaming einer extrem rechten Zeitung in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. November 2020
    Mehrere Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle wurden im Gebiet rund um den Traveplatz und Holteistraße entfernt. Sie befanden sich in Kinzigstr, Scharnweberstr., Weichselstr., Müggelstr. und Holteistraße. Inhaltlich war es eine bunte Mischung. Sie richteten sich überwiegend gegen politische Gegner*innen, unterstützten die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen und machten antisemitische Werbung für Q-Anon.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. November 2020
    Am 24. November 2020 wurden in der Schillerstr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 24. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden am Julius Fucik Denkmal eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Diese trug den Slogan "Fickt Euch" und "Juden Knechte".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. November 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. November 2020
    Am S Bahnhof Karlshorst hat eine Person Unterschriften für die Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) gesammelt und Flyer verteilt. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und rechtsextreme Einstellungen vertritt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2020
    Gegen 10 Uhr hat ein Anwohner der Waldeyer Straße die mit einer weißgrauen Substanz verschmutzten, im Gehweg eingelassenen Gedenksteine bemerkt und alarmierte die Polizei. Die Substanz wurde von der Polizei entfernt und die Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen.
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 23. November 2020
    Nahe der Admiralsbrücke wurde großflächig mit roter Farbe auf dem Gehweg ein Graffiti angebracht „Heil Corona“. Das Wort „Heil“ wurde bereits bestmöglichst entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2020
    An der Admiralbrücke/Planufer wurde eine Mülltonne mit NS-verharmlosenden Sprüchen im Zusammenhang mit Corona entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2020
    Eine Person, die sich "Hithelfer88" nennt und sich selbst den Anti-Antifa Germanen Berlin zuordnet, beschimpft in einer E-Mail einen Radio-Aktivisten extrem und kündigt mit konkretem Datum seine Ermordung an, wenn nicht alle Veröffentlichungen gelöscht werden.

    https://twitter.com/RedereiFM/status/1330968758073102340
    Quelle: RedereiFM
  • 23. November 2020
    Auf der Rummelsburger Straße waren drei Hakenkreuze gemeldet und wieder entfernt worden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des U-Bhf. Tierpark Flugblätter zum Thema "Ausländerkriminalität" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. November 2020
    Ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurde an der Kreutzung Weser- /Jessener Straße entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. November 2020
    Am 23. November 2020 wurden in der Pestalozzistr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 22. November 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde an den Mülleimern an der Tram-Haltestelle "Am Friedrichshain" der Schriftzug "White Lives Matters" entdeckt. Dieser befand sich an zwei Mülleimern.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. November 2020
    Auf einer Abschlusskundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Alexanderplatz wurde in Reden und auf Plakaten mehrfach das Gesetzespaket zur Eindämmung der Corona-Pandemie NS-relativierend als "Ermächtigungsgesetzt" bezeichnet. Vorher waren auf einem "Schweigemarsch" ca. 1000 Demonstrant*innen dieser Mischszene unter deutlicher Beteiligung von extrem rechten Gruppierungen einschließlich Aktivist*innen der neonazistischen NPD, aber auch von Politikern der AfD von der Bornholmer Brücke durch den Prenzlauer Berg zur Abschlusskundgebung am Alexanderplatz gezogen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. November 2020
    Im Prenzlauer Berg führte eine Demonstration unter dem Slogan "Schweigemarsch" durch den Prenzlauer Berg. Am Sammelpunkt S-Bahnhof Bornholmer Straße versammelten sich zu Beginn ca. 400 Teilnehmende, im Verlaufe der Zeit wuchs die Teilnehmendenzahl auf ca. 1.000 an. Die Demonstration richtete sich gegen die Maßnahmen zu Einschränkung der Pandemie. Fahnen, Schilder und Sprechchöre waren von den Veranstaltenden nicht vorgesehen. Es beteiligten sich einige Akteure aus (extrem) Rechten Szenen und Parteien, auch nahmen YouTuber teil, die für selbsternannte "Alternative Medien" berichteten und dem rechten, verschwörungsideologischen Spektrum zu zuordnen sind. Es nahmen einzelne Vertreter der "Alternative für Deutschland" (AfD), der neonazistischen Partei NPD und der neonazistischen Partei III. Weg teil. Die Veranstaltenden hatten sich weder im Vorfeld noch vor Ort von (extrem) rechter Inszenierung und Akteuren distanziert. Die Akteure der (extrem) Rechten konnten die Demonstration als Bühne nutzen, mit dem Ziel neue Mitstreiter*innen zu gewinnen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. November 2020
    In Hoernlestr. wurden sechs rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2020
    Im Graefekiez, an einem Gebäude nahe der Admiralsbrücke wurde ein Graffito "Heil Corona!" angebracht. Mit der Wortwahl wird bewußt der Bezug zum 3. Reich hergestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. November 2020
    An einen Stromkasten in der Dörpfeldstr. wurde zwei mal "Fuck Antifa" und ein mal "Zecken Raus" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. November 2020
    Zwei Männer wurden im Ortsteil Mitte von einer Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden homophob beleidigt und mit Steinen beworfen. Die beiden 30- und 34-jährigen Männer waren gegen 1.50 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße in die Tram der Linie M1 mit Fahrtrichtung Kupfergraben eingestiegen. Während der Fahrt wurden sie dann von einer männlichen, mindestens sechsköpfigen Gruppe mehrfach homophob beleidigt. Nach dem zeitgleichen Aussteigen am Rosenthaler Platz wurden sie weiter von der Gruppe beleidigt. Als sie auf dem Weinbergsweg in Richtung Volkspark am Weinbergsweg fortgingen, wurde aus der Gruppe heraus mit Steinen nach ihnen geworfen, die jedoch die zwei Männer nicht trafen.
    Alarmierte Einsatzkräfte konnten noch in der Nähe zwei 14-, einen 16- und einen 18-Jährigen als Teil der Tätergruppe festnehmen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.11.2020, Queer.de vom 21.11.2020
  • 21. November 2020
    In Rudow wurden 24 Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. November 2020
    An einer Mauer an der Wasserseite im Spreebogenpark nahe der Heinemannbrücke in Tiergarten wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. November 2020
    Gegen 10:20 Uhr wurde am Ostkreuz in der S8 Richtung Grünau auf einem Sitz ein A4-Ausdruck mit einer Gegenüberstellung von "Echte Pandemie" und "Fake Pandemie" entfernt. Die Covid-19-Pandemie wurde als nicht existent mit verschwörungsidologischen Argumenten, die von der extrem rechten Szene verwendet werden, in Frage gestellt. Der Ausdruck hatte kein V.i.S.d.P.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    In der Fußgänger*innenunterführung am U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden Plakate der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt. Hierfür wurden reguläre Werbeplakatwände missbraucht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. November 2020
    In einem Wohnhaus in der Dudenstraße wurde ein rassistischer Werbeflyer der rechtsextremen Kleinstpartei der III. Weg im Briefkasten gefunden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    Im Umkreis der Haltestelle Altglienicke Kirche wurden zwei Hakenkreuze, sowie ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. November 2020
    An der Kreuzung Revaler / Simon-Dach-Straße hielt gegen 18 Uhr ein Lieferwagen von "Durstexpress" neben mehreren Personen an und schrie laut aus dem Auto heraus etwas wie "Scheiß Ausländer! Verpisst euch!" und vermutlich weitere, aber nicht mehr verständlichen Beschimpfungen. Anschließend fuhr das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit davon.

    Bereits ca. eine Woche vorher fiel dem Zeugen die Person an einem Haus in der Boxhagener Straße, nahe Neue Bahnhofstraße, auf. Während er Getränkekisten stapelte, sagte er laut zu sich selbst "Scheiß Ausländer!" und noch etwas Unverständliches. Der Zeuge teilte mit, sich beim "Durstexpress" über den Mitarbeiter zu beschweren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. November 2020
    Auf der Frankfurter Allee in der Nähe des Sana Klinikums wurde "Cov1933" gesprüht, womit ein relativierender Zusammenhang zwischen der Covid-19 Pandemie und dem NS hergestellt wird.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Zachertstraße wurde gegenüber vom Sportplatz eine weiße "88" auf eine Wand gesprüht und gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Vulkanstraße Ecke Josef-Orlopp-Straße, in der Herzbergstraße Höhe Siegfriedstraße, in der Möllendorffstraße bis zur Frankfurter Allee wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage gemeldet und entfernt. Es handelt sich um Sticker von transexklusiven radikalen Feminist*innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    Auf der Hauffstraße wurden mehrere Schriftzüge mit "Querdenken" in hellgrüner Farbe registriert. Sie wurden von derselben Person gesprüht, die dort sonst durch "QAnon"-Schriftzüge auffällt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2020
    In der Umgegend des Reichstagsgebäudes in Tiergarten wurden sechs Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle gefunden, die sich mit Bezug auf Infektionsschutzmaßnahmen gegen die demokratischen Parteien richten. Außerdem wurde ein von Unbekannten aus Reichsbürger*innen-Gruppierungen mit Schablone gesprühter Schriftzug "Gegen die Sklaverei" entdeckt und verfremdet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. November 2020
    Vor der Anlage Rixdorfer Straße 165 wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. November 2020
    Am 20. November 2020 wurden in der Kantstr. in Charlottenburg Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. November 2020
    Zwischen Cottbusser Straße und Cottbusser Platz, entlang des Beerenpfuhlgrabens, wurden extrem rechte Schmiererein (der Zahlencode "88" und eine Triskele) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. November 2020
    An der Kreuzung Paulstraße/Lüneburger Straße wurden drei Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen mit der Aufschrift "Volksverräter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel.
    Quelle: AStA TU
  • 19. November 2020
    Mehrere antimuslimisch-rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber mit der Aufschrift "Festung Europa" und der Abbildung eines Kreuzritters wurden an einem Laternenpfahl und an einem Kiosk in der Thomasiusstraße Ecke Alt-Moabit entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: AStA TU
  • 19. November 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg an Laternenpfähle entdeckt und entfernt. An mehreren Laternenpfähle befanden sich bis zu drei III. Weg Aufkleber gleichzeitig. Die Aufkleber hatten u.a. den Slogan "Kampf den Feinden an der Nation".
    Quelle: EAG
  • 19. November 2020
    An der Ecke Graefe- / Urbanstraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker, der sich gegen den politischen Gegner richtete, eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle angebraucht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. November 2020
    Am Place Internation in Hellersdorf-Ost wurden die extrem rechten Zahlencodes "1488" und "88" auf Plakatwänden entdeckt. Der Zahlencode 14 steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2020
    An der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. November 2020
    Am 19. November 2020 wurde in der Nähe des U-Bhf Konstanzer Str. in Wilmersdorf ein Flugblatt entdeckt, auf welchem es unter anderem NS-relativierend heißt: "Am 18.11.20 will die Bundesregierung ein neues Ermächtigungsgesetz verabschieden."
    Quelle: Register CW
  • 18. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Görschstraße Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar und verhöhnt die Opfer der Shoa und der nationalsozialistischen Herrschaft.
    Quelle: EAG
  • 18. November 2020
    An der Ecke Sewanstraße und Erieseering wurde mit schwarzem Edding "Nein zur 'Corona' Diktatur wacht endlich auf" auf eine Litfaßsäule geschmiert und wieder entfernt. In derselben Schrift wurde in der unmittelbaren Nähe ein Aufkleber mit der Aufschrift AfD platziert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. November 2020
    Zwischen Hermannplatz und Herrfurthstr wurden zwei Sticker mit rechten und einer mit coronaleugnerischen Inhalten gemeldet und entfernt
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. November 2020
    Am 18.11.2020 (ca. 17.30 Uhr) wurden zwei Frauen in der Nähe vom Aldi Parkplatz in der Hoeppnerstraße Richtung U-Bahnhof Tempelhof aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beschimpft. Der Mann (ca. Anfang/Mitte 50 Jahre) wirkte stark alkoholisiert und behauptete, dass sich die Frauen durch ihre (vermeintlichen) Sexualpraktiken zu 80-90 % mit dem Corona-Virus infizieren und sterben würden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2020
    Im Rahmen einer Bildungsmaßnahme eines staatlich anerkannten Bildungsträgers kam es zu einem LGBTIQ-feindlichen Vorfall. Der Dozent verkündete im Rahmen des Unterrichts zur Anatomie des menschlichen Körpers die Aussage, „dass Homosexualität ein Gendefekt“ sei. Eine teilnehmende Person der Bildungsmaßnahme suchte im Anschluss sowohl das Gespräch mit dem Träger als auch mit dem Dozenten. Die Leiterin des Trägers wies darauf hin, dass die gemachte Äußerung „im Kontext zu betrachten sei“ und wies auf den Wissensschatz des Dozenten bezüglich der Lehrinhalte hin. Im Gespräch mit dem Dozenten berief sich dieser auf die „Meinungsfreiheit“, legitimierte seine Haltung durch Evolutionstheorien und zeigte sich hinsichtlich der Diskriminierungsvorwürfe nicht einsichtig. In der Folge entschloss sich die teilnehmende Person, die Bildungsmaßnahme nicht weiter zu besuchen und zu kündigen. Kurz darauf erreichte die Person ein Ausschlussschreiben vom Bildungsträger, mit dem Hinweis, dass sie aufgrund von "Störungen" von der Maßnahme ausgeschlossen werde.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. November 2020
    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand am Mittag eine unangemeldete Kundgebung von ca. 20 Neonazis und Unterstützer*innen der Schoa-Leugnerin Ursula Haverbeck statt, die zur Zeit erneut wegen Schoa-Leugnung vor Gericht steht. Dabei waren u.a. Vertreter*innen der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und bekannte Szenegrößen unterschiedlicher Neonazi-Gruppierungen. Der sogenannte "Volkslehrer" Nikolai Nerling, der wegen Schoa-Leugnung aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden war, wurde des Gerichts verwiesen und von Polizeikräften aus dem Gebäude gebracht, weil er keinen gültigen Presseausweis vorweisen konnte, nur seinen selbstgebastelten Presseausweis vorgezeigt hatte und sich in seinem aggressiven Streit um Einlass zum Prozess mit der Kamera zu inszenieren versucht hatte. Auf zahlreichen extrem rechten Social-Media-Kanälen war mobilisiert worden, zur Prozessunterstützung zu kommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2020
    Am Hermannplatz wurde ein extrem rechter Sticker an einem Straßenschild entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. November 2020
    Über die letzten Monate wurde eine Familie in Adlershof aus antiziganistischer Motivation in der Nachbarschaft massiv bedroht.

    Die Betroffene wurde mit dem Z-Wort beschimpft, mehrfach angeschrien, ihr wurde erklärt, wie sie ihr Kind zu erziehen hätte. In den Kinderwagen der Betroffenen wurde eine stinkende Substanz geschüttet, Müll neben dem Kinderwagen ausgekippt oder dieser auf den Kopf gestellt. Zudem wurde versucht das Kind der Betroffenen mit Wasser zu bekippen.

    Auf Grund der mehrmonatigen Vorfallsserie und zum Schutz der Betroffenen entspricht das Vorfallsdatum dem Meldedatum.
    Quelle: Projekt InteraXion
  • 17. November 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am S-Bahnhof Greifswalderstraße und an der Unterführung zu den Tramhaltestellen Plakate entdeckt, die zu einer Demonstration am 18.11.2020 vor dem Bundestag aufriefen. Die Plakate (ca. 50) hatten den Titel "Kein Ermächtigungsgesetz!". Die Gleichsetzung der Gesetzesvorlage mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stellen eine Verharmlosung und Relativierung der Nationalsozialismus dar.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. November 2020
    Mehrere transfeindliche Aufkleber wurden in der Dircksenstraße im Ortsteil Mitte gefunden und entfernt. Auf der mit den Aufklebern beworbenen Website werden Transpersonen gezielt angegriffen, indem Transfrauen ihre Identität als Frau abgesprochen wird und dazu aufgerufen wird, sie aus Frauenräumen auszuschließen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2020
    In der Wustrower Straße wurden Aufkleber verschiedener Neonaziorganisationen (u.A. "3. Weg") gefunden, einige mit der Aufschrift "Asylflut stoppen" und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    In der Ribbecker Straße wurde ein weißes Hakenkreuz auf einen Stromkasten gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2020
    Eine Frau wurde Nachmittags in der S-Bahn von einer unbekannten Frau angegriffen und beim Aussteigen bei der Station Hermannstr. von hinten aus der Bahn gestoßen.

    Zuvor hatte die unbekannte Frau mehrmals provoziert und sich immer wieder sehr nah an die Betroffene gesetzt und ihr unter anderem den Mittelfinger gezeigt.

    Die Betroffene hatte sichtbar versucht, sich auf ihr Deutschlernbuch zu konzentrieren.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. November 2020
    Als vor dem U-Bahnhof Seestraße im Wedding ein Schwarzes Paar mit Kinderwagen an zwei älteren weißen Männern vorbeigeht, schimpfen diese hörbar über den Kinderreichtum von Afrikaner*innen und gebrauchen dabei das N-Wort.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2020
    Im Tiergarten werden an unterschiedlichen Stellen vier rassistische NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2020
    In Briefkästen eines sozialen Trägers wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. November 2020
    In der Mahlsdorfer Str. bis in die Bahnhofstr. wurden ca. 20 trans-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. November 2020
    Gegen 17.00 Uhr werden eine 37-jährige Frau und ihre drei Kinder, während sie in die U-Bahnlinie U6 im U-Bahnhof Alt-Tegel einsteigen, von einer 55-jährigen Frau rassistisch beleidigt. Ein Kind wird von der 55-Jährigen getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 15. November 2020
    Eine kleine Gruppe von unter zehn Berliner NPD-Aktivist*innen hielt anlässlich des Volkstrauertags eine Kundgebung am Moltke-Denkmahl im Tiergarten ab, auf der geschichtsrevisionistisch die deutsche Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus verklärt wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2020
    Die neonazistische Kleinpartei "III. Weg" veranstaltete anlässlich des Volkstrauertages ein sogenanntes Heldengedenken auf dem Parkfriedhof in Marzahn. Dabei huldigten sie angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus und sangen das "Treuelied", welches in der Zeit des Nationalsoazialismus von der SS verwendet wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. November 2020
    Eine extrem rechte Kleinstpartei legte an mehreren Friedhöfen in Neukölln Kerzen sowie Propagandabilder für die gefallene Soldaten des 2. Weltkriegs nieder.

    Betroffen waren Friedhöfe in Nordneukölln, Britz und Rudow.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. November 2020
    Einen Tag nach einer geplanten, aber nicht durchgeführten extrem rechten Kundgebung in Neukölln, wurde auf der Hermannstr. ein antimuslimisch rassistischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden erneut verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Buschalle wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Nafris not welcome" (Druck18.de) entdeckt und entfernt. An der Tramhaltestelle Pasedagplatz wurden Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Linker Lump zur Arbeit" entdeckt und entfernt. Ebenso wuren an der Bushaltestelle Parkstraße/ Rennbahnstraße Aufkleber eines rechten online Versand (politaufkleber.de) u.a. mit dem Slogan "Gegen Merkel" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden auf der Prenzlauer Promenade ab Ecke Arnold-Zweig-Straße südliche Richtung mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Ausländer raus", "Härtere Strafen für Kinderschänder", "Zeitarbeit abschaffen" und "Europa erwache". Ebenso wurden weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. mit dem Slogan "Freiheit für Deutschland" oder "Good night left side".
    Quelle: NEA
  • 15. November 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch stellte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN -, Kerzen am Volkstrauertag im Friedhof der Schloßkirche auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Dieses nennen sie "Heldengedenken".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. November 2020
    In mehreren Hauseingängen, an einem Café und an einem Stromkasten gegenüber der Admiralsbrücke wurden verschiedene verschwörungsideologische Sticker, die sich gegen den poltitischen Gegner richten, angebracht. Sie stammen von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. November 2020
    Auf der Friedhof an der Rudower Str. wurden mehrere Gestecke gefunden, die den "gefallenen Helden" des 1. und 2. Weltkrieges gewidmet waren. Darunter auch ein Kranz mit einem Spruchband mit der Aufschrift "Ruhm und Ehre den deutschen Helden". Im Zuge des Volkstrauertags fanden in mehreren Bezirken sog. "Heldengedenken" von neonazistischen Gruppen statt.
    Quelle: VVN-BdA Köpenick
  • 15. November 2020
    Beim Verein ITAP wurde eine Swastika an den Briefkasten geschmiert und zusätzlich der Schriftzug "Friedrichshain bleibt deutsch".
    Quelle: ITAP e. V.
  • 15. November 2020
    Am Mariannenplatz wurden mehrere große Werbeplakate der Stadt Berlin zum Thema Corona mit rechten, verschwörungsideologischen Slogans beschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. November 2020
    Die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - "junge Nationalisten" -, stellte am Volkstrauertag in Reinickendorf Kerzen auf. Neonazis begehen an diesen Tag ein Gedenken. Das sogenannte 'Heldengedenken' geht üblicherweise einher mit einer geschichtsrevisionistischen Verklärung der deutschen Geschichte einschließlich der Rolle der Wehrmacht während des deutschen Faschismus.
    Quelle: Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus RIAS
  • 14. November 2020
    Um 9.37 Uhr brüllt eine Mann in der U8 am U-Bahnhof Osloer Straße: "Scheiß Juden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 14. November 2020
    An der Fahrplan der Bushaltestelle Mengerzeile wurde zwei mal "Fuck Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. November 2020
    Am Allendecenter führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Verordnete der NPD.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Am Alexanderplatz fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit insgesamt ca. 50 Teilnehmenden statt. Eine Querdenken-Sprecherin sprach von einem "großen Plan" und forderte, man solle ein Zeichen gegen die "Finanzelite" und die "Neue Weltordnung" setzen. Mit diesen verbreiteten Codes wurden Verschwörungsmythen über Anti-Corona-Maßnahmen anschlussfähig an antisemitische Verschwörungsideologien gemacht. Weitere Redner*innen verglichen erneut Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie den Nationalsozialismus verharmlosend mit der NS-Diktatur. Die Teilnehmenden riefen u.a.: „Wir sind das Volk. Wir sind die 99 Prozent.“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1411
  • 14. November 2020
    Auf einer verschwörungsideologischen Kundgebung gegen Anti-Corona-Maßnahmen am Alexanderplatz zeigte ein Mann den Hitlergruß und wurde daraufhin von Polizeieinsatzkräften mitgenommen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1411
  • 14. November 2020
    Ein Briefkasten eines aktiven Gewerkschafters in Gropiusstadt wurde beschädigt. Der Betroffene fand darin einen Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei. Da außer diesem Briefkasten alle anderen unversehrt blieben, vermutet der Betroffene politische Motive, die sich gegen seine Person richten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Vinetastraße, Neumannstraße und Eschengraben knapp 30 neonazistische und weitere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Terrorstaat Israel", "Europa erwache", "Deutschland den Deutschen", "Kampf den Feinden von Volk und Nation", "Antifa Banden zerschlagen", "Jugend zu uns" (JN), "Asylflut stoppen" (NPD) sowie Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg.
    Quelle: NEA
  • 14. November 2020
    In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. führte die JN (Jugendorganisation der NPD) eine Schulung für Interessierte und Mitglieder durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Auf dem Elcknerplatz fand eine Aktion der extrem rechten Identitären Bewegung gegen Impfungen statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2020
    Auf der Möllendorffstraße wurden 35 Sticker mit einem Vermerk auf eine transfeindliche Homepage gemeldet und entfernt. Es handelt sich um Sticker von transexklusiven radikalen Feminist*innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    Die Neonazi-Partei "3. Weg" hat auf der Kriegsgräberstätte in der Rummelsburger Straße am Vorabend des Volkstrauertags ein "Heldengedenken" abgehalten. Die Neonazis fotografierten sich mit Fackeln, legten Kerzen und Zweige nieder und trugen nach eigener Aussage das "Treuelied des heiligen deutschen Reiches" vor. Am selben Ort fand bereits 2018 eine solche Aktion statt. Ähnliche Aktivitäten des "3. Wegs" und der NPD fanden am Wochenende in mehreren weiteren Bezirken statt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    In der Nähe des Fennpfuhl-Sees wurde ein "Sieg Heil"-Graffiti gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2020
    In Rudow wurden insgesamt 58 Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurde ein "Q" auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. November 2020
    Eine Person meldet, dass in einer Zeitarbeitsfirma in der vorwiegend geflüchtete Männer mit wenig Deutschkenntnissen beschäftigt werden, die Rechte der Mitarbeitenden nicht beachtet werden. Sie werden trotz Corona-Pandemie bis zu 60 Minuten in voll besetzten Kleinbussen an ihre Arbeitsplätze transportiert. Sie sollen bei Krankheitssymptomen, keinen Arzt aufuschen, sondern einen Tag später zur Arbeit erscheinen. Personen, die sich krank melden erhalten Abmahnungen. Wer öfter krank wird, wird gekündigt. Hinzu kommen Dienstpläne, die am Tag ihrer Gültigkeit verändert werden und freie Tage an denen gearbeitet werden muss.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 12. November 2020
    Als an einer Schule im Wedding wegen eines Corona-Verdachtsfalls in einer Klasse Quarantäne und Tests angekündigt werden, empört sich ein Vater telefonisch gegenüber anderen Eltern über diese Maßnahmen, erklärt, dass Corona harmlos wie eine Grippe sei und vergleicht schließlich Tests, das angebliche Vorgehen gegen Coronaleugner*innen und Impfgegner*innen und angeblich drohende Zwangsimpfungen mit der Judenverfolgung während des deutschen Faschismus. Auf Einwände einer der angerufenen Mütter, dies wären ungeheure verschwörungsideologische Vorwürfe, die sie für antisemitisch halte, reagiert er: "Dahinter stecken doch die Juden, hinter diesen ganzen Plänen von Gates und Anderen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. November 2020
    An einer Haustür in der Graefestraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker, der sich gegen den politischen Gegner richtete, eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle angebraucht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. November 2020
    Ein Paketlieferant wurde in Borsigwalde rassistisch beleidigt. Als er an der Kreuzung Conradstraße Ecke Altenhofer Weg mit seinem Lieferfahrzeug teilweise auf dem Gehweg stand, um Pakete zu sortieren, wies ein Mann ihn darauf hin, dass er mit dem Fahrzeug den Gehweg beschädigt habe und beleidigte den Paketlieferanten rassistisch. Der Paketlieferant verständigte die Polizei und stellte Anzeige wegen Beleidigung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2596 vom 12. November 2020 / Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
  • 12. November 2020
    Im Hausflur im Umfeld der Evangelischen Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg wurde ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
  • 11. November 2020
    Nachdem einen Tag zuvor die angezeigten Hakenkreuze durch die Polizei unkenntlich gemacht wurden, wurde erneut ein Hakenkreuz an den Stromkasten auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. November 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 bis 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. November 2020
    Am 11. Dezember 2020 wurde auf dem TU Campus, zwischen dem Hauptgebäude und der Mensa, in Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle Asta TU
  • 11. November 2020
    An einen Supermarkt am Cottbusser Platz wurde der extrem rechte Zahlencode "88" gesprüht. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2020
    An der Ecke Rudower Chaussee /Franz-Ehrlich-Str. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versand mit Werbung für eine neonazistische Band entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. November 2020
    In der Sewanstraße wurden auf dem Gelände eines Supermarkts mehrere mit Edding geschriebene Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. November 2020
    Beim Verlassen eines Drogeriemarktes eines Einkaufszentrum am Kurt-Schumacher-Damm wurde ein 79-jähriger Mann, aufgrund eines Diebstahls, von dem Ladendetektiv sowie einem weiteren Zeugen festgehalten. Daraufhin beleidigte der Mann den Ladendetektiv rassistisch. Hinzugerufene Einsatzkräfte stellten die Personalien des Mannes fest und leiteten Strafermittlungsverfahren aufgrund des Diebstahls und der rassistischen Beleidigung ein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2599 vom 12. November 2020 / Reinickendorfer Allgemeine Zeitung
  • 11. November 2020
    In der Bohagener Straße, Höhe Tram-Haltestelle Freudenberg-Areal, wurden Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Inhaltich waren sie Migrant*innen-feindlich und antisemsitsch - Werbung für "Q-Anon.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. November 2020
    Am 11. November 2020 wurden zahlreiche rassistische und NS-verharmlosende Schmierereien aus einem Wohnhaus in Wilmersdorf gemeldet. Dabei handelt es sich um Anti-Schwarze rassistische Schmierereien, sowie Symbole und Codes, wie „Heil Hitler“ oder „1488“, die im inneren des Hauses an die Wände geschmiert oder geritzt wurden. Es wurden regelmäßig wöchentlich neue Schmierereien dort entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. November 2020
    Im Zuge einer Wohnungsbesichtigung bat die GeWoBag - eine Wohnbaugesellschaft - im Online Bewerbungsformular um die Herkunfstangabe der Bewerber*Innen (Staatsangehörigkeit & Geburtsland).
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 10. November 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden am Ausgang sowie an einem Stromkasten auf dem Vorplatz jeweils ein Hakenkreuz entdeckt und angezeigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2020
    In der Bölschestr. wurde ein anti-Schwarzer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2020
    In der Nähe des Drachenspielplatzes in Hellersdorf-Nord wurde ein "Lambda"-Symbol sowie die Buchstaben "IB" mit schwarzer Farbe auf den Gehweg geschmiert. Die Abkürzung "IB" steht für die extrem rechte "Identitäre Bewegung". Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der Gruppierung. Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in Hellersdorf-Nord geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. November 2020
    An einer Säule im Kienbergpark wurde erneut eine extrem rechte Schmiererei in Form einer eckigen Triskele entdeckt. Die Darstellung der Triskele ähnelt einem Hakenkreuz, neonazistische Kreise nutzen sie entsprechend. Die eckige Darstellung gehört zur Symbolik des verbotenen Neonazi-Netzwerkes "Blood & Honour" und darf in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Zusammenhang nicht gezeigt werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. November 2020
    Im Reuterkiez wurde ein Automat zerschlagen und mit einem roten Davidstern beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 10. November 2020
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. November 2020
    Gegen 16.30 Uhr wurde eine junge muslimische, ein Kopftuch tragende Frau am U-Bahnhof Turmstraße von einem ca. 40- bis 50-jährigen unbekannten Mann bedroht und auf antimuslimisch-rassistische Weise beschimpft. Der Unbekannte ging mit aggressiver Mimik und einer Bierdose in der Hand am Bahnsteig auf die junge Frau zu, folgte ihr zunächst, als sie sich wegstellte und beschimpfte sie. Die Betroffene fühlte sich sehr bedroht, drohte laut, die Polizei zu verständigen und ging weiter weg. Daraufhin rief der Mann ihr laut weitere rassistisch Beleidigungen hinterher, ließ aber von ihrer weiteren Verfolgung ab. Von umstehenden Passant*innen griff niemand ein.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 10. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße an einem BSR-Papierkorb die Schmiererei "Antifa=Nazis" entdeckt und entfernt.
    Quelle: VVN-BdA Pankow
  • 10. November 2020
    Pankower Parteien haben eine Mail erhalten in denen gegenüber Migrant*innen und Geflüchteten Vernichtungsphantasien geäußert wurden und ein Bezug zu den Verbrechen der Nationalsozialist*innen hergestellt wurde. Der genaue Wortlaut wird nicht wiedergegeben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden fünf auf den Gehweg gesprühte "Q" gefunden und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde mit grau "Verecke du zecken element" an eine Wand geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    An einem Aufsteller mit Informationen über Stadtteilarbeit in der Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze mit rotem Edding geschmiert und übermalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. November 2020
    An der Ecke Schwertlilienweg/Trollblumenweg wurden an einem Laternenpfahl drei Sticker von extrem rechten Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. November 2020
    An einem Oberstufenzentrum in Gesundbrunnen bezeichnete ein Berufsschullehrer Masken im Unterricht, im Klassenchat und in selbstgemachten Youtube-Videos NS-verharmlosend als "moderne Hakenkreuze". Der Lehrer, der Corona für eine harmlose Grippe und Maske Tragen für dumm hält, wie er gegenüber seinen Schüler*innen wiederholt erklärt hat, missbrauchte den Klassenchat auch, um Schüler*innen aufzufordern, seinen Telegram-Kanal zu abonnieren, auf dem er neben den Demonstrationsankündigungen der "Querdenker" auch die Nachrichten des extrem rechten und antisemitischen Corona-Leugners Attila Hildmann, der unverhohlen zu Gewalt und Umsturz aufruft, teilte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, rbb 24 vom 12.11.2020
  • 9. November 2020
    Nachdem es einen Tag zuvor zu einer Sachbeschädigung an der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. kam, setzte die NPD Berlin einen antisemitischen Tweet ab. In diesem verwendete sie die israelische Flagge im Zusammenhang mit einem Scheißhaufen. Zudem kommentierte ein weiterer User: "Ist die BRD erst passe' dann nähen die Antifanten nur noch Winkel!" Mit 'Winkeln' wurden die Häftlinge in Konzentrationslagern gekennzeichnet.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. November 2020
    An einem Weg an der Wuhle und dessen Umfeld wurden zwischen Cecilienstraße und der Caspar-David-Friedrich Schule mehrere extrem rechte Parolen ("Nazi Kiez") und Zahlencodes u.a. auf Schilder gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in den letzten Tagen verschiedenste Aufkleber eines rechte online Versandhandels (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. rassistische Darstellungen von Schwarzen Menschen, den Slogan "Volksverräter", "Gegen Merkel" oder "Vermischt Euch nicht". Die Aufkleber befanden sich u.a. in der Langshansstraße/ Börnestraße oder in der Liebermannstraße. In der Meyerbeerstraße wurde ein Aufkleber, der auf die Reichsbürger-Internetseitseite staatenlos.de führt mit dem Slogan "Heimat ist ein Paradis", entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 9. November 2020
    An der Haltestelle Alte Försterei wurde auf das dortige Schild des 1. FC Union eine "18" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. November 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg trat am Abend ein Mann (25 Jahre) gegen das Fenster eines Imbisses und beleidigte die anwesenden Mitarbeiter rassistisch. Die Mitarbeiter forderten den Mann auf zu gehen, was dieser nicht tat. Daraufhin alarmierten diese die Polizei. Die eintreffende Polizei vernahm den Mann. Dieser behauptete von einen der Mitarbeiter geschlagen worden zu sein, gab jedoch nicht an von wem. Der Mann hob in Gegenwart der Polizei einen Arm zum Hitlergruß. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 09.11.2020
  • 8. November 2020
    Am 08. November 2020 wurden an einer Bushaltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg antifaschistische Aufkleber zerskratzt und mit einem Symbol, welches sich die extreme Rechte angeeignet hat, überklebt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 8. November 2020
    In der Schloßstraße/Grunewaldstraße kam es gegen 23.30, während einer Busfahrt zu einer rassistischen Beleidigung im Rahmen eines Streits zweier Männer. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.11.2020
  • 8. November 2020
    In einer bezirklichen Facebookgruppe wird gegenüber Geflüchteten in der Unterkunft in der Storkowerstraße rassistische Stimmung gemacht. Es wird ein Bescheid für die Zahlung von Sozialleistungen eine Familie, die in der Unterkunft lebt, gepostet. Es wurde die Strategie verfolgt, damit Stimmung gegen Geflüchtete zu machen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. November 2020
    Auf der Ecke Hansastraße / Darßer Straße wurde drei Sticker von "Der III. Weg" und einer der "German Sport Division" sowie ein gesprühtes "Schlepper" auf einem Werbeplakat für Spenden für die Seenotretter gemeldet. Im Hohenschönhausener Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Portrait von George Floyd und der Aufschrift "No Solidarity für N****" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden zwei "Q" auf den Gehweg gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. November 2020
    Eine Person, die asiatisch gelesen wird und nur Englisch spricht, wurde auf dem Alexanderplatz von zwei Polizeibeamten wegen einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung angesprochen und sofort mit einem Bußgeld verwarnt.

    Sie hatte den Eindruck, dass es sich um Racial Profiling gehandelt hat, denn über den Alexanderplatz liefen zu diesem Zeitpunkt viele unterschiedliche Menschen ohne Maske, die weiß waren und lediglich von der Polizei auf die fehlende Maske angesprochen, aber nicht mit Bußgeld verwarnt worden sind.
    Quelle: Berliner Register
  • 7. November 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber von Q-Anon entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. November 2020
    Auf den Scheiben einer Rossmann-Filiale wurden rassistische (anti-muslimischer Rassismus, z.T. Auf Arabisch) sowie Sticker gegen Merkel und die Antifa von 1 Prozent angebracht. Bei Auffinden waren sie bereits zerkratzt und mit antifaschistischen Aufklebern überklebt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. November 2020
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen Flugblätter mit zum Thema "Ausländerkriminalität" in Anwohner*innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. November 2020
    An eine Ampel an der Haltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde eine "18" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2020
    Um den S-Bhf. Schöneweide wurden fünf extrem rechte Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum entdeckt und entfernt. Inhaltlich beschäftigten sich sich mit dem neonazistischen Mythos des "Volkstod".
    Quelle: Hass vernichtet
  • 7. November 2020
    In Rudow wurden insgesamt 42 Aufkleber von überwiegend extrem rechten Kleinstparteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 6. November 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde ein Mann (20 Jahre) um 14:45 Uhr in der Danziger Straße von einem unbekannten erst rassistisch beleidigt und anschließend gewaltsam ins Gesicht gegriffen. Der Betroffene wartete auf das Fahrschulfahrzeug für seinen Praxisunterricht, als der Unbekannte ohne Anlass ihn rassistisch beleidigte. Anschließend nahm der Unbekannt den Betroffenen den Mund-Nasen-Schutz (MNS) ab und legte ihn die flache Hand ins Gesicht und drehte die Hand mehrmals. Danach entfernte sich der Unbekannte. Die Polizei wurde alarmiert und ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.11.2020
  • 6. November 2020
    Am Helene-Weigel-Platz und in der Allee der Kosmonauten wurden Flugblätter von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Register ASH
  • 6. November 2020
    An einem Schild am südlichen Ausgang des Ring Centers an der Frankfurter Allee wurde ein Hakenkreuz mit rotem Edding gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. November 2020
    In der Fanninger Straße wurden auf den Bürgersteig vor dem Sana-Klinikum mit Kreide Sätze geschrieben und gemeldet, die "COV-1933", "ARBEITE/GEHORCHE/AHA" und "Symtomlos ERKRANKTE? AHA!" lauten. Sie leugnen die Pandemie und stellen sie in einen relativierenden Zusammenhang mit der NS-Zeit.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 6. November 2020
    In der Friedrichstraße auf Höhe des U-Bahnhofs Oranienburger Tor wurde ein rechter verschwörungsideologischer Aufkleber, der sich antisemitischer Codes bedient, auf einem Straßenschild entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2020
    Im Umfeld des Bahnhofs Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle/Saale gefunden sowie ein Aufkleber gegen die Antifa.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 6. November 2020
    Im Märkischen Viertel, Höhe Heinz-Brand-Straße, wurde ein Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt. Der Aufkleber ist von einem extrem rechten Kleidungslabel und Onlineversand.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 5. November 2020
    In der Grünauer Str. wurden an einem Verkehrsschild drei Hakenkreuze und ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2020
    Ein Hakenkreuz und eine „AFD“-Schmiererei begleitet mit dem Spruch „Knacken Raus“ wurden an der Bushaltestelle Goldenes Horn Süd des Bus 181, Richtung Kielinger Straße mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. November 2020
    An der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde ein Hakenkreuz mit rotem Edding auf ein Werbeplakat auf einem Bauzaun gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    In Rummelsburg wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gemeldet: Zwei in der Kraetkestraße auf einem Briefkasten, drei auf einem Stromkasten in der Ribbeker Straße und eins auf dem Zugangsschild zu einem Hauseingang in der Uhrigstraße.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    In der Buchberger Straße wurden mehrere Neonazi-Aufkleber ("Better red than dead", Reichsflagge, "Hier wurde ein linksextremer Aufkleber überklebt") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. November 2020
    Am 5.11.2020 äußert sich ein Twitter-Nutzer antisemitisch und bedrohlich: "Eine Jude mit Kippa würde am Bahnhof in Köln kaum 50 Meter weit kommen ohne...". Dazu hat der Nutzer ein Foto hochgeladen, auf dem vermeintliche Juden-Puppen aufgehängt werden. Der Tweet richtete sich gegen ein Konzert der Evangelischen Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg.
    Quelle: Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg
  • 5. November 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. November 2020
    An einen Stromkasten am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. November 2020
    Ab 14.00 Uhr fand eine Querfront-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden statt. Redner Anselm Lenz von der Gruppierung "Demokratischer Widerstand" sprach den Faschismus verharmlosend vom "faschistischen Berliner Senat" und der "faschistischen Bundesregierung" und einem "Terrorregime"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b0411
  • 4. November 2020
    An einer Wand im U-Bahnhof Kienberg wurde eine Schmiererei entdeckt, die mit roter Farbe angebracht wurde und eine rassistische Parole enthielt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. November 2020
    An einem Balkon in der Stendaler Straße wurde eine Reichskriegsflagge entdeckt. Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1945. Die Flagge des Kaiserreichs wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistisches Spektrums verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. November 2020
    Ein Junge aus Nigeria wurde in der U8 mit anti-Schwarzen rassistischen Sprüchen beleidigt und angespuckt. Der Schwarze Teenager wollte gerade am Bahnhof Voltastraße aussteigen, als ein ca. 50-jähriger Mann ihm zurief: "Du! Raus aus Deutschland! Du hast hier nichts zu Suchen!" Daraufhin spuckte der 50-Jährige den Jungen an.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    Eine Person erhält seit zwei Jahren durchgehend Absagen bei der Wohnungssuche und führt das zu großten Teilen auf ihren Namen zurück.
    Quelle: Register Neukölln, AnDi
  • 4. November 2020
    Eine Verordnete der BVV Neukölln, die bei einer Sitzung aufgrund von rassistischen Äußerungen des Saals verwiesen wurde, verteilte bezugnehmend darauf eine Erklärung an alle Verordneten.

    In dieser wiederholt sie die getätigten, antimuslimisch-rassistischen Aussagen und erweitert diese sogar noch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. November 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 bis 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. November 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Neumannstraße und Greta-Gabo-Straße Schmierereien mit dem Slogan "KZ", "China KZ (+Hakenkreuz)" oder nur Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Jugendantifa Prenzlauer Berg
  • 4. November 2020
    In der Rathausstraße und auf einem Werbeplakat an einem Bauzaun auf der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde jeweils ein Hakenkreuz mit rotem Edding geschmiert und wieder entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Ecke Pistoriusstraße / Friesickestraße ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser hatte einen Schwarzen Menschen als Abbildung und den Slogan "You are illegal".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. November 2020
    Am 03. November 2020 wurde in der Pestalozzistr. in Charlottenburg ein extrem rechter und rassistscher Aufkleber mit der Aufschrift: "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land." entdeckt und entfernt. Dieser Slogan stammt aus dem Song einer Neonazi-Band, wurde von der NPD und später auch der AfD zitiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 3. November 2020
    Im Treppenaufgang des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. November 2020
    Um den Schillerpark wurden "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße des Bus 181 Richtung Kielinger Straße, wurde eine Islamophobe Schmiererei „No Islam" begleitet mit „AFD" mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße des Bus 277, Richtung Marienfelde, wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    Eine „AFD“-Schmiererei begleitet mit dem Spruch „No Islam“ wurde an der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße des Bus 181, Richtung Kielinger Straße, mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 3. November 2020
    Eine Frau mit Kopftuch indonesischer Herkunft wird gegen 16.30 Uhr in der S-Bahn in der Nähe des Bahnhofs Gesundbrunnen von einer weißen ca. 50 bis 60 Jahre alten Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt und beschuldigt, Asiat*innen wie sie wären doch an dem ganzen "Corona-Schlamassel" schuld.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2020
    Auf der Frankfurter Allee wurde zwischen Magdalenenstraße und Ruschestraße mit einem roten Edding ein Hakenkreuz an einen Zaun geschmiert und dazu in gleicher Farbe "Jawoll" geschrieben. Zwei weitere Hakenkreuze wurden auf der Frankfurter Allee am Stefan-Heym-Platz gemeldet. Es wurden alle drei übermalt. Außerdem wurden in der Dottisstraße mehrere Hakenkreuze an eine Hauseingangstür und auf eine Klingel geschmiert und zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Auf der Pfarrstraße wurden mehrere "Q" auf den Gehweg gesprüht. Dies bezieht sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“, die antisemitische Züge trägt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. November 2020
    Auf dem S-Bahnhof Tempelhof wurde eine Familie mit den Worten "Raus aus Europa ihr Terroristen!" angeschrien. Als ein Passant die Familie verteidigte wurde die Person mit "Du Islamist gehörst auch raus!" angeschrien.
    Quelle: Meldung über Twitter
  • 3. November 2020
    An einer Wand am Strausberger Platz 10 wurde sraßenseitig "Islam Raus" geschmiert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 2. November 2020
    In der Osloer Straße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen wurden erneut "White Lives Matter"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    An einem Bauzaun einer Baustelle in der Burgsdorfstraße im Wedding wurden antisemitische und rassistische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    Ein Junge aus Kamerun war bei einem Edeka am Alexanderplatz einkaufen. Als er die von ihm gekauften Waren an der Kasse einpackte, wurde er von der Kassiererin, die auf eine Packung mit sechs Gläsern zeigte, angeschrien: "He, junger Mann, hast Du das bezahlt?" Als er bejahte, warf sie ihm vor: "So, ein Lügner bist Du also auch noch? Hier wird heute nichts gestohlen! Auch nicht von so jemand, wie Dir!" Der Junge war durch den Vorwurf so eingeschüchtert und verwirrt, dass er die Packung mit den sechs Gläsern noch einmal bezahlte. Erst als er den Laden verlassen hatte und die Rechnungen verglich, merkte er, dass er nun die Gläser zwei mal bezahlt hatte. Als er daraufhin zur Kasse zurückging und die zwei Rechnungen vorzeigte, zahlte die Kassiererin ihm zwar mürrisch das zu viel gezahlte Geld aus, unterließ jedoch jede Entschuldigung für ihre falsche und rassistische Beschuldigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2020
    Am 02. November 2020 wurde im U-Bhf Blissestr. in Wilmersdorf eine antimuslimische Schmiererei entdeckt. In den vergangegen Monaten wurden wiederholt solche Schmierereien dort entdeckt.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 2. November 2020
    Wiederholt wird in einem Fachgeschäft für Naturprodukte in einem Aufsteller im Außenbereich verschiedenes Querfront-Infomaterial entdeckt. Die Inhaber*in wurde wiederholt angesprochen und teilte mit, daß sie in der Vergangenheit bereits einmal rechtes Infomaterial, was ohne ihr Wissen im Aufsteller abgelegt wurde, entfernt hat. Sie will den Aufsteller zukünftig öfter kontrollieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. November 2020
    Nach einer Auseinandersetzung über dienstliche Entscheidungen empfahl der Gesundheitsstadtrat dem stellvertretendem Amtsartz in einem persönlichem Gespräch, seine  "Außendarstellung zu ändern". Der Betroffene ist Schwarz und schwul.Das Vorfallsdatum entspricht dem Veröffentlichungsdatum des Vorfalls.
    Quelle: Tagesspiegel vom 02.11.2020
  • 2. November 2020
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde erneut der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2020
    In der Rummelsburger Straße und am U-Bhf. Friedrichsfelde wurden sechs mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2020
    Unbekannte schrieben einen antiziganistischen Schriftzug an eine Hauseingangstür. Des Weiteren waren drei Namensschilder am Klingeltableau und die Außenseite der Wohnungstür der Geschädigten mit Farbe beschmiert.
    Quelle: LKA / Schriftliche Anfrage im Abgeordentenhaus Drucksache 18/25 891
  • 1. November 2020
    Ein 29 jähriger Gast wurde gegen 20.45 Uhr an einem Imbiss in der Seestraße von einem 50-Jährigen Mann bespuckt, sowie von ihm dessen 47 Jahre alten Begleiter homophob beleidigt und bedroht. Als der 29-Jährige sein Essen bestellen wollte, war er von dem 50-Jährigen von hinten über die Schulter bespuckt worden. Daraufhin wurde er von dem 50-Jährigen und seinem Begleiter homophob beleidigt bis ihm der ältere Beleidiger auch Schläge androhte. Den daraufhin alarmierten Polizeikräften gaben auch andere Gäste an, durch den 50-Jährigen beleidigt worden zu sein. Schließlich beleidigte und bedrohte der Randalierer auch noch die Polizeikräfte.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 02.11.2020
  • 1. November 2020
    Am 1. November wurde ein an die Hauswand gesprühtes Hakenkreuz in der Kanalstraße entdeckt und von Nachbar*innen überklebt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 1. November 2020
    Die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ steckte in der Gegend um den S-Bhf. Wartenberg Flugblätter mit dem Titel „Linksextremisten in Hohenschönhausen: Raus aus unserem Bezirk“. An der Aktion waren 15 Neonazis beteiligt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. November 2020
    An dem leerstehenden Haus in der Frankfurter Allee 187 wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. November 2020
    Am Alexanderplatz wurden diverse Aufkleber gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt. Auf einigen wurden Gesetzesvorlagen zum Infektionsschutz NS-Verharmlosend mit dem "Ermächtigungsgesetz" gleichgesetzt, mit dem im März 1933 eine Mehrheit im Reichstag die Macht mit diktatorischen Vollmachten an die NSDAP übergab.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg riefen zwei Männer (41 & 43 Jahre) gegen 16:30 Uhr am Falkplatz einen anderen Mann (34 Jahre) rechte Parolen entgegen und zeigten den Hitlergruß. Ein Mann zeigte den Stinkefinger. Der Betroffene ging zur nächsten Polizeidienststelle. Die Polizei nahm die beiden Männer fest. Einer wurde per Haftbefehl gesucht und der Justiz übergeben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.11.2020
  • 31. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Eichenstr. /Puschkinallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für das antisemitische Medienformat "KenFM" warb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Oktober 2020
    In der Griechischen Allee wurde fünf mal die "88" geschmiert, sowie 9 Aufkleber der NPD und des 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 31. Oktober 2020
    In Rudow wurden insgesamt 11 Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und teilweise entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle in der Boxhagener Straße (Nähe Ostkreuz) wurden rassistische Sticker eines extrem rechten Vereins entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 31. Oktober 2020
    In der Sewanstraße wurden an einem Geschäft mehrere Hakenkreuze gefunden. Die Getreiber_innen des Geschäfts wurden um Entfernung gebeten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Oktober 2020
    Im Oktober 2020 nutzte die NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Facebook-Seite unter anderem dazu, rassistische Beiträge zu verbreiten.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 30. Oktober 2020
    Auf der Haustür eines politisch links positionierten Hausprojekts in der Linienstraße im Ortsteil Mitte wurde eine von Unbekannten aufgesprühte SS-Rune entdeckt, sowie ein neben die Tür gesprühter Totenkopf.
    Quelle: Register Friedrichshain/Kreuzberg
  • 30. Oktober 2020
    Ein Ehepaar, das in Mitte lebt, hat über mehrere Jahre Auseinandersetzungen mit der Hausverwaltung ihrer Mietwohnung. Es wird angenommen, dass das Verhalten der Hausverwaltung rassistisch motiviert war, weil das Paar nicht weiß ist und Englisch spricht. Beschwerden wurden nicht ernst genommen, stattdessen wurde dem Ehepaar unterstellt, die Probleme selbst hervorzurufen. Es kam zu Einbruchsversuchen, Lärmbelästigungen durch Nachbar*innen, mehrmals verfärbtes Trinkwasser und Unterstellungen, das Haus und die Umgebung mit Resten von Zigaretten zu verschmutzen. Nach fünf Jahren erfolgloser Auseinandersetzung hat das Paar die Wohnung gekündigt.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 29. Oktober 2020
    Ab 14.00 Uhr fand eine Demo der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Bundeskanzleramt mit ca. 20 Teilnehmenden statt. Zu der "Spontandemo" war in mehreren extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen aufgerufen worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 29. Oktober 2020
    Weitläufig um den S-Bahnhof Brandenburger Tor im Ortsteil Mitte wurden 32 Aufkleber und zwei Flugblätter von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen Reichsbürger*innen-Gruppierungen, vom extrem rechten Compact-Magazin und der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg". Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2020
    Im Hansaviertel wurden um den S-Bahnhof Bellevue drei verschwörungsideologische Aufkleber von Reichsbürger*innen-Gruppierungen entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der NS-Diktatur verglichen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2020
    In einem Fitness-Center hat ein Kunde in der Umkleidekabine sowie im Duschbereich sehr offensiv seine auf die Brust tätowierte Schwarze Sonne (strafbares Symbol) anderen Anwesenden präsentiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Oktober 2020
    Einer 28-jährige Frau wurde auf dem U-Bahnhof Haselhorst aus antimuslimischer Motivation von einem unbekannten Täter das Kopftuch von hinten heruntergerissen.
    Quelle: ReachOut
  • 28. Oktober 2020
    An einem Briefkasten in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein NPD-Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber propagiert ein rein binäres Geschlechterbild.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden im Schloßpark und Parkstraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 28. Oktober 2020
    Im Hauseingang der Colbestraße 22 wird der Schriftzug „Antifa sind Faschos“ entdeckt, der bereits in "Antifa sind Anti-Faschos" umgeändert wurde.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Oktober 2020
    Gegen 11:25 Uhr bepöbelte ein Mann im Wartebereich der ambulanten Aufnahme des Klinikum am Urban eine Familie in rassistischer Weise, als ihr Kind schrie. Eine Klinikumsmitarbeiterin schritt ein. Die Familie wies den Mann zurück.
    Quelle: Twitter Berliner Register
  • 28. Oktober 2020
    Rund um die Mahlower Str. und Selchower Str. wurden insgesamt 20 Sticker mit extrem rechtem Inhalt oder von extrem rechten Gruppen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    In der Reinickendorfer Straße, der Osloer Straße und im Humboldthain wurden drei Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von dem neonazistischen Versandhandel "Patrioten Propaganda", der dem Spektrum "Autonomer Nationalisten" zuzuordnen ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Oktober 2020
    In der Kottmeierstr. wurde auf Glascontainer zwei die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Oktober 2020
    Zwei junge Frauen aus Kamerun waren dabei, an einem Platz an der Beuth-Hochschule im Wedding ein Tanz-Video zu drehen, als sie von einer hinzukommenden mittelalten weißen Frau rassistisch beleidigt wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Oktober 2020
    Am 27. Oktober 2020 wurde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. Oktober 2020
    In der Lea-Grundig-Str. wurde ein Hakenkreuz mit weißer Farbe auf einen Gehweg gemalt. Daneben wurde zudem eine Parole gesprüht, die sich gegen die Antifa richtet.
    Quelle: Bezirksamt
  • 27. Oktober 2020
    Heute wurde ein Stapel der rechtsoffenen verschwörungsideologischen Zeitung "Demokratischer Widerstand" an der Ecke Kinzigstr. / Scharnweberstr. entdeckt. In der vorliegenden Ausgabe wird von bekannten Verschwörungsideologen u. a. gegen das vermeintliche "neue Terror-Regime" und die "verfassungsbrüchige Regierung" gehetzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Oktober 2020
    In der Pfarrstraße wurde ein auf den Boden gesprühtes „Q“ gefunden. Es bezieht sich auf die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“, die antisemitische Züge trägt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Oktober 2020
    Erneut wurde das Portrait des Widerstandskämpfers Erwin Nöldner im S-Bhf. Nöldnerplatz gezielt beschädigt. Nöldner wurde dabei ein Hitlerbart angemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Oktober 2020
    In der Oststr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Oktober 2020
    Auf einem REWE Parkplatz in der Großziethener Chaussee wurde in einem freigezogenem Einkaufswagen ein Chip in Form eines Hakenkreuzes gefunden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. Oktober 2020
    Im Treppenaufgang des S-Bhf. Schöneweide wurde der Schriftzug "Anti-Antifa" entdeckt.

    'Anti-Antifa' steht für die Bemühungen neonazistischer Gruppen, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem vermeintliche politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter*innen, aber auch Journalist*innen ausgespäht, deren persönliche Daten veröffentlicht und diese zum Teil auch tätlich angegriffen werden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Oktober 2020
    Wieder trafen sich Corona-Leugner*innen von "Querdenken" vor dem Kino Kosmos. Ein Aufrufer war u. a. ein gestern am Alex verhafteter Rechtsanwalt. Gegen 12 Uhr begannen 23 Personen mit einer verschwörungsideologischen Roboter-Isolationsperformance. 1 1/2 Stunden später versammelten sich vier "Querdenker*innen" und Christ*innen" vor dem Kosmos und protestieren gegen die Onlineveranstaltung des Welt-Gesundheits-Gipfels. Im weiteren Verlauf versammeln sich ca. 150 Corona-Leugner*innen, unter ihnen auch Reichsbürger, Menschen aus dem Hildmann-Umfeld und ein bekannter Nazi-Youtuber. Es trägt niemand eine Maske, Abstände werden nicht eingehalten. Das eine zu Beginn noch anwesende Polizeiauto war schon lange weg.

    Neben Selbstbejubelungen werden Maskenträger mit den Sklaven in den Südstaaten der USA verglichen und Maskenverweigerer im Umgang gleichgesetzt mit Juden im Nationalsozialismus.
    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Twitter
  • 26. Oktober 2020
    Unbekannte haben am U-Bahnhof Amrumer Straße in Wedding eine Säule und ein Plakat mit auf antisemitische Weise antizionistischen Schriftzügen beschmiert. Mit schwarzer Farbe war unter anderem geschrieben worden: "Wedding bleibt Problemviertel für Zionisten und Nazischweine."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 27.10.2020
  • 26. Oktober 2020
    Die aus drei Männern bestehende, uniform-ähnlich einheitlich in schwarz gekleidete "Security" der "Querdenken"-Demo, hielt sich z.T. weit entfernt vom Veranstaltungsort (Kino Kosmos) in der Nähe des U-Bahn Frankfurter Tor auf und trat auch außerhalb des zugewiesenen Versammlungsortes massivgegen kritische Beobachter*innen auf. Nach einer konfrontativen Ansprache auf öffentlichem Grund außerhalb des Veranstaltungsbereiches entfernten sich die Männer dann, wobei der "Chef" der Dreiergruppe deutlich wahrnehmbar die "White Power"-Handgeste zeigte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2020
    Bei dem Parteibüro der Neuköllner Grünen wurde ein antimuslimisch rassistischer Schriftzug entdeckt, der auf einem Hinweisschild vor dem Eingang hinterlassen worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. Oktober 2020
    Im Rahmen der rechtsoffenen "Querdenken-Demo" vor dem Kino Kosmos war es Pressevertreter*innen nicht mehr möglich, ihrer Arbeit nach zu gehen. Mehrere Journalist*innen wurden beleidigt, beschimpft, bedroht und angegriffen.

    Eine Person behinderte mehrmals massiv ein Fernsehteam der Sendung ZAPP bei der Interviewführung. Ein Journalist wurde umzingelt, geschubst und mit dem Tod bedroht. Eine Spiegeljournalistin wurde erst von mehreren Demoteilnehmer*innen umringt und bei dem Versuch sich der Bedrohung zu entziehen, gegen das Bein getreten.
    Bei den Tätern handelte sich dabei nicht um offensichtliche Rechtsextreme, sondern "normale" Demoteilnehmer*innen. Mehrere Journalisten äußerten sich vor Ort und in den sozialen Medien schockiert darüber, wie sehr sich die Anhänger*innen von "Querdenken" in kurzer Zeit bundesweit bereits radikalisiert haben. Dies zeigt auch u. a. ein Vorfall in Minden vom 28.10.20 nochmals deutlich: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Minden-Lynchaufruf-gegen-die....
    Quelle: ZAPP-Medienmagazin
  • 26. Oktober 2020
    In der Altenhofer Straße Ecke Landsberger Allee wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Oktober 2020
    In der Vulkanstraße und Bernhard-Bästlein-Straße wurden Aufkleber „gegen Islamisierung“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurden Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt, die in Reichsbürger-Manier die Exisitenz der Bundesrepublik Deutschland leugneten.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. Oktober 2020
    In einer Straßenbahn wurde gegen 15.30 Uhr in der Nähe des Alexanderplatzes eine Schwarze Frau beim Einsteigen von einer gleichfalls zusteigenden weißen älteren Frau mit dem N-Wort beschimpft und ihr nachgerufen, sie solle doch nach Afrika verschwinden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    Vor dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Ortsteil Mitte wurde am Ständer eines Verkehrszeichens ein neonazistischer Aufkleber „Nationaler Sozialismus oder Untergang“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In Tiergarten wurde ein die Grünen diffamierende rassistisch-einwanderungsfeinlicher Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem die Grünen in den Zusammenhang von kriminellen "Schleusern" gebracht und Geflüchtete kriminalisiert werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2020
    In der Grünberger Straße (zwischen Warschauer und Kadiner - nördliche Straßenseite) wurden mehrere Aufkleber des neurechten Magazins "COMPACT" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2020
    Zum wiederholten Mal erhielt eine Reinickendorfer SPD-Politikerin eine antisemitische E-Mail. Neben Anspielungen auf ein vermeintlich illegitimes Rechts- und Regierungssystem enthält die E-Mail eine Reihung von antisemitischen Erzählungen. Einige Äußerungen der E-Mail werden durch Links auf eine Webseite mit verschiedenen Verschwörungserzählungen vorgebracht.
    Quelle: Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
  • 25. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden rechte Schmierereien erneut mit den Slogan "Fuck Antifa!" entdeckt. Auch wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Go Home Syrian Deserter" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 25. Oktober 2020
    Die Querdenken-Demo der Corona-Leugner*innen kam über die Karl-Marx-Allee vom Alexanderplatz nach Friedrichshain. Vom Alexanderplatz sind sie ohne Genehmigung aufgebrochen und wurden von der Polizei nicht aufgehalten, obwohl alle geltenden Corona-Regeln mißachtet wurden (mehrere 100 Leute, kein Abstand, keine Masken).

    Am U-Bhf. Weberwiese haben sie Flyer u. a. gegen den angeblichen Impfzwang hinterlassen. Ebenso auf Höhe Weberwiese (Rosengarten) wurden Teilnehmer*innen des angemeldeten Gegenprotests wiederholt beleidigt, einerseits verbal durch herabwürdigende Beschimpfungen und nonverbal durch offensiv beleidigende Gesten.
    Sie versammelten sich dann vor dem Kino Kosmos (um einen WHO-Summit "zu stören", der aber gar nicht stattfand), unter ihnen auch Vertreter der AfD und einzelne Personen waren mit verschiedenen Nazi-Shirts unterwegs u. a. "Solidarität mit Ursula Haverbeck". Gegen 15:30 Uhr sprach ein Hamburger Arzt und verbreitete antisemitische verschwörungsideologische Thesen. Zudem wurde ein Journalist von einem Demoteilnehmer bedroht, der ihn "nach dem Umsturz wie alle anderen Systemjournalisten an einem Baum hängen" werde.
    Quelle: Bürger*innenmeldungen, Twitter
  • 25. Oktober 2020
    In Rudow wurden insgesamt fünf Sticker mit vor allem rassistischen Inhalten von extrem rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt.

    Die Aufkleber waren bei Bushaltestellen u.a. in Alt-Rudow angebracht gewesen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Oktober 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden u.a. an der Ecke Liebermannstraße / Berliner Allee diese hatten u.a. den Slogan "Asylflut stoppen!" (III. Weg) oder "Antifa nach Afrika" (mit rassistischer Darstellung von einem Schwarzen Menschen). Ebenso wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "BRD ist kein Staat Art. 133" an einem Papierkorb entdeckt. Die Auffassung, dass die BRD kein souveräner Staat ist, wird in einigen rechten Milieus vertreten. Am stärksten bei dem Milieu der Reichsbürger oder Reichsverwalter.
    Quelle: NEA
  • 25. Oktober 2020
    In Friedrichsfelde verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. Oktober 2020
    In der Kaulsdorfer Str. in der Nähe des Abenteuerspielplatzes wurden fünf rassistische Aufkleber des neonazistischen Versandhandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Oktober 2020
    Am und um den Alexanderplatz wurden 32 Aufkleber und drei Flugblätter von extremen Rechten, Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger-Gruppierungen gefunden und entfernt. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2020
    Ab 12.00 Uhr fand am Alexanderplatz eine Auftakt-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 2000 Teilnehmenden statt. Zur Kundgebung hatten neben "Querdenken" auch zahlreiche extrem rechte Gruppierungen und Teile der AfD aufgerufen. Auf Plakaten und in Reden wurde die "Corona-Diktatur" angeprangert und wurden dabei vielfach NS-verharmlosende Vergleiche bemüht. Bereits kurz nach Beginn der Demonstration durch Mitte in Richtung Friedrichshain eskalierte die Lage. Als der Demo-Zug zuerst nicht starten durfte, weil die Teilnehmenden keine Masken trugen, brach ein Teil der Demonstranten aus der Menge aus und ging unter starker Beteiligung von extremen Rechten aggressiv gegen die Polizei vor, durchbrach Polizeiabsperrungen und zog unbegleitet zur Karl-Marx-Allee weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b2510, Tagesspiegel vom 26.10. 2020
  • 25. Oktober 2020
    Gegen 11.30 werden in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Alexanderplatz zwei Schwarze Männer von einer sehr aggressiv auftretenden größeren Gruppe, die keine Masken trugen und offenkundig zur Verschwörungsideolog*innen-Demo am Alexanderplatz unterwegs sind, bedrängt, bedroht, als sie sich beschwerten, und daraufhin mit dem N-Wort beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2020
    Am 25. Oktober wurde in einer Toreinfahrt der Lausitzer Straße eine Schmiererei entdeckt, die auf antisemitische Verschwörungsmythen rund um den jüdisch-amerikanisch-ungarischen Milliardär und Philanthropen George Soros anspielte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Oktober 2020
    In einer Kleingartenanlage in Wittenau wurde am Nachmittag eine Reichskriegsflagge in einem Schrebergarten gesichtet. Aufgrund mangelnden Windes war nicht eindeutig zu erkennen, ob darauf verfassungswidrige Symbole abgebildet waren. Mit der Bitte um Überprüfung der Flagge wurde sich an die Polizei gewandt. Eine Beamtin der Polizeidirektion Reinickendorf verweigerte die Überprüfung der Verfassungswidrigkeit der Flagge mit der Aussage, dass sie nicht glaube, dass die Symbole wegen des ausbleibenden Windes nicht eindeutig zu erkennen waren. Als daraufhin mit dem Hinweis, dass andere Direktionen ein anderes Vorgehen hätten, um den Namen und die Dienstnummer der Polizistin gebeten wurde, legte diese auf. Bei einem zweiten Anruf an die Polizeidirektion meldete sich ein anderer Beamter, der seine Kollegin in Schutz nahm und sagte, dass er eine Ortsüberprüfung veranlassen würde. Nach späteren Angaben der Polizei handele es sich nicht um eine verfassungswidrige Flagge.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 24. Oktober 2020
    In der Köpenicker Landstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Oktober 2020
    In der Konrad-Wolf-Straße, Große-Leege-Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere Schriftzüge der „AHM“ („Antifa Hunter Miliz“) und das Kürzel eines ihrer Sprüher „Fasho“ gefunden.
    Quelle: AVL
  • 24. Oktober 2020
    In Wannsee wurden vier Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Slogan "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintegrund."
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Oktober 2020
    Am 24.Oktober 2020 wird am U-Bhf Breitenbachplatz in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt. U.a. wird die Gefahr der aktuellen Pandemie bezweifelt und auf einen angeblichen "Impfzwang" Bezug genommen.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 24. Oktober 2020
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register eine antisemitische E-Mail.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2020
    Gegen 15.00 Uhr fand am Alexanderplatz eine Auftakt-Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 200 Teilnehmenden statt. Zur Kundgebung hatten neben "Querdenken" auch zahlreiche extrem rechte Gruppierungen und Teile der AfD aufgerufen. Auf Plakaten und in Reden wurde die "Corona-Diktatur" angeprangert und wurden dabei vielfach NS-verharmlosende Vergleiche bemüht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Oktober 2020
    Gegen 22.20 Uhr wurde eine 49-jährige Frau, die von einem 26-jährigen Mann begleitet wurde, auf der Lichtenberger Brücke von einem 35-jährigen Mann aus antimuslimischer Motivation beleidigt. Der 26-Jährige wurde von dem 35-Jährigen mit einem Stechwerkzeug an der Schläfe verletzt.
    Quelle: Reach Out; Polizei Berlin 11.11.2020
  • 23. Oktober 2020
    An die Hauswand der Reichenberger Straße 86 wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Twitter
  • 23. Oktober 2020
    Entlang der Riesaer Straße (in Höhe der Haltestelle Nossener Straße) wurden mehrere Aufkleber mit den Worten "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Oktober 2020
    An der Baustelle im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden drei Schmierereien gegen politische Gegner*innen sowie ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Oktober 2020
    Eine armenische Familie im Wedding fand in ihrem Hausbriefkasten einen Drohbrief, in dem sie mit dem Tod bedroht werden und es heißt: "Die Grauen Wölfe werden Euch kriegen! Ihr dreckigen Kinder Armeniens, wir werden euch alle finden und eure Kinder werden an euren Gräbern stehen bevor sie in ihr eigenes Grab fallen. Wir stehen zu unseren Brüdern aus Aserbaidschan und wir werden nicht zulassen, dass ungläubige Hunde Armeniens in Deutschland in Frieden leben. Wir kennen euch, wir wissen, wo eure Kinder sind, Tag und Nacht.“

    Die "Grauen Wölfe" oder "Idealisten"-Vereine sind gewaltbereite ultranationalistische und faschistische Vereinigungen aus der Türkei, die auch in Deutschland und Berlin aktiv sind. Gleichlautende Drohbriefe wurden auch in Hamburg, Osnabrück und Hanau gefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Oktober 2020
    Auf einem Spielplatz in der Guineastraße im Wedding wurden Hakenkreuzschmierereien gefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Oktober 2020
    Der Mitarbeiter eines Sanitätsunternehmens wurde gegen Mittag dabei beobachtet, wie er in einem Hausprojekt die Plakate beobachtete und begann, diese zu entfernen. Als er von einer_m Bewohner_in konfrontiert wurde, wurde er laut und körperlich bedrohlich. Mehrere dazukommende Personen konnten die Bedrohung beenden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 21. Oktober 2020
    An eine Hauswand in der Heidelberger Str. wurde "We kill Antifa" (Wir töten Antifa) geschmiert. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Oktober 2020
    Am 21. Oktober 2020 wurden in der Tauenzienstr. in Charlottenburg Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels und der Identitären Bewegung, die sich gegen die politische*n Gegner*innen richten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 21. Oktober 2020
    In der Nähe der Nibelungenstraße in Wannsee wurden sechs Aufkleber der Identitären Bewegung sowie der Ein-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. Oktober 2020
    An einem geparkten Auto auf der Wernsdorfer Str. stand die Aufschrift "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Zustimmung zum Verbrechen! Denkt an 1933!". Dieser Spruch bezieht sich auf die aktuellen Gesetzesbeschlüsse im Rahmen des Infektionsschutzes. Mit dem Verweis auf 1933 werden die aktuellen Gesetze mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten gleichgesetzt, was eine Relativierung des Nationalsozialismus darstellt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg zeigte gegen 22:30 Uhr in einem Imbiss in der Landsberger Allee ein Mann (43 Jahre) mehrmals den Hitler-Gruß und schrie nationalsozialistische Parolen. Die Polizei wurde alarmiert, da dieser nicht das Lokal verlassen wollte. Es wurde gegen den Mann ermittelt, gleichzeitig lag gegen der Person ein Haftbefehl vor.
    Quelle: Pressemittteilung der Polizei vom 21.10.2020
  • 20. Oktober 2020
    Ein Hilfsplakat für Geflüchtete der Nachbarschaftsinitiative Ratiborstraße 14 und Umgebung wurde mit dem rassistischen Spruch „Grenzen sind Menschenrecht“ beschmiert.
    Quelle: Twitter
  • 20. Oktober 2020
    Am 20. Oktober 2020 gegen 13 Uhr beleidigte in der Eislebener Str. in Wilmersdorf ein 57-jähriger Mann eine 31-jährige Frau rassistisch. Die Frau stand in einer Parklücke, die sie freihalten wollte, und musste beiseite springen, weil der Mann mit seinem Auto in die Parklücke fuhr. Als er ausstieg beleidigte er sie rassistisch. Da die Frau ankündigte, die Polizei zu rufen, fuhr er wieder davon. Zwischenzeitlich kam ein 32-jähriger Mann hinzu, der mit dem Mann in Streit geriet, da er ebenfalls rassistisch beleidigt wurde.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2433, Tagesspiegel vom 21.10.2020
  • 20. Oktober 2020
    An der Litfassäule Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße wurde erneut der Schriftzug „Combat 18“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Gersdorferstr./Kaiserstr. des Bus 282 Richtung Dardanellenweg wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Am Hellesponst des Bus 282 Richtung Breitenbachplatz, wurden Hakenkreuze und der Spruch „Nazi Kiez“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden zwei Jugendliche (13 und 14 Jahre) gegen 16:00 Uhr auf einem Spielplatz im Obernburger Weg aus einer Gruppe von drei Personen LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die Jugendlichen wurden von der Gruppe verfolgt und einer von ihnen wurde mit einem Gegenstand geschlagen. Zeug*innen greifen ein und verhindern so, dass die Jugendlichen mit Baseballschläger geschlagen werden.
    Quelle: ReachOut
  • 20. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. Oktober 2020
    Von 11.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten vor dem Robert-Koch-Institut am Nordufer mit ca. 20 Teilnehmenden statt. In Reden und Aufrufen auf extrem rechten und verschwörungsideologischen Internet-Kanälen wurde die Gesundheitspolitik zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der nationalsozialistischen Diktatur gleichgesetzt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2020
    In der Britzer Str. gegenüber dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit wurde die Parole "Gangstalking = Cointelpro = Zersetzung = Holocaust" an eine Hauswand geschmiert. Cointelpro war ein geheimes Programm des FBI in den 50ziger und 60ziger Jahren, bei dem gezielt politische Gruppen, die als gefährlich eingestuft wurden, durch Unterwanderung, Desinformation, Gewalt und Verfolgung delegitimiert und zermürbt wurden. Später wurde in einer Untersuchung festgestellt, dass das Programm nicht mit den Grundsätzen der demokratischen Gesellschaft vereinbar sind. Nichtsdestotrotz stellt eine Gleichsetzung von "Gangstalking", "Cointelpro" und "Zersetzung" mit dem Holocaust eine Verharmlosung dar.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 19. Oktober 2020
    Vor dem Roten Rathaus fand eine Kundgebung einer Bürgerinitiative "Eltern stehen auf" aus der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen, Impfgegner*innen und extremen Rechten mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden und Aufrufen wurde behauptet, dass Kinder durch das Tragen von Masken bereits schwer erkrankt und gestorben wären. In diese Elterninitiativen mischen sich verstärkt auch extreme Rechte, die auch bei der Veranstaltung zu sehen waren, wenn sie sich hier auch unscheinbar gaben. In Interviews auf rechten Blogs von der Veranstaltung wurden dann deutlicher NS-verharmlosende Vergleiche angestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1910
  • 19. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurde in der Straße Alt-Blankenburg eine Schmiererei mit dem Slogan "Fuck Antifa" entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 19. Oktober 2020
    Unbekannte beschmierten das Parteibüro der SPD Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe in der Grünberger Straße u. a. mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2421
  • 19. Oktober 2020
    Im Kiez um die Gensinger Straße wurde die rechtspopulistische Zeitung „Epoch Times“ in Anwohner*innenbriefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2020
    In der Weitlingstraße wurde an einer Hauswand der Schriftzug „Combat 18“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2020
    Zwei Männer im Alter von 74 und 86 Jahren werden gegen 11.45 Uhr von einem 52-jährigen Mann in der Zadekstraße aus antiziganistischer Motivation beleidigt, mit Fäusten geschlagen und verletzt. Als der 86-Jährige stürzt, versucht der Angreifer ihn mit seinem Rollator zu schlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 19. Oktober 2020
    Eine armenische Institution im Wedding erhielt einen Telefonanruf, in dem sie beleidigt und bedroht wurden. Der Anrufer gab sich als Mitglied oder Anhänger der gewaltbereiten faschistischen türkischen "Grauen Wölfe" zu erkennen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden in der S-Bahn (S2) NPD Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "JN - Hauptstadtaktivist" (Aktion-Widerstand.de) und "NPD - JN - Werde Aktiv".
    Quelle: NEA
  • 18. Oktober 2020
    Im Ortsteil Blankenburg an der Haltestelle Heinersdorfer Straße wurden drei rassistische Aufkleber mit den Slogan "Black Lives Dont Matter", "You are illegal" (mit Abbildung eines Kopfes von einem Schwarzen Menschen) und "Defend Europe". Dazu befand sich ein selbstgemachtes Schild mit dem Slogan "Scheiss Antifa" an einem Zaun befestigt.
    Quelle: EAG
  • 18. Oktober 2020
    Im Humboldthain wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" und ein Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammen von dem neonazistischen Versandhandel "Patrioten Propaganda", der dem Spektrum "Autonomer Nationalisten" zuzuordnen ist.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Oktober 2020
    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der gefälschte Wahlwerbung für die CDU, SPD, FDP und Linke enthielt. Dabei wurden rassistische Inhalte benutzt um die Parteien zu diskreditieren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    An der Ecke Dammweg/ Erich-Lodemann-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    Im Treptower Park wurden eine Bank und ein Mülleimer mit den Parolen "Alles für Deutschland" und "Der III. Weg ist der einzig wahre", sowie ein Keltenkreuz beschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Oktober 2020
    Unter dem Titel „AfD besucht Menschenschlepper in Berlin“ veröffentlichten Peter Frühwald und die AfD Fraktion im Abgeordnetenhaus ein Video auf Youtube, indem nicht nur verschiedene Lügen verbreitet wurden. Es werden auch alle dort ansässigen Projekte massiv beschimpft und als kriminelle Straftäter dargestellt.

    Der Dreh fand im Durchgang zum Mehringhof statt. Es ist nicht bekannt, ob der Eigentümer des Hauses darüber informiert war und dies geduldet hat oder ob der Dreh ohne dessen Einwilligung stattfand.
    Quelle: Twitter
  • 18. Oktober 2020
    In der Ribnitzer und Zingster Straße wurden etwa 20-30 Aufkleber verschiedener extrem rechter Organisationen und Versände (Wikingerversand, Politaufkleber, Pro Deutschland) gefunden, die sich unter anderem gegen Muslim_a, Migrant_innen, Schwarze und politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein extrem rechter Funktionär antimuslimische Flugblätter der extrem rechten Organisation „Pax Europa“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Oktober 2020
    Auf der Aussichtsplattform im Volkspark Mariendorf, Eingang Heidefriedhof, wurde ein Hakenkreuz, daneben eine Rune und ein Davidstern angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Am Heidefriedhof Richtung Walther Schreiber Platz, Alt Mariendorf, 12107 Berlin, wurden Hakenkreuze mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Oktober 2020
    An der Hauswand der Sparkasse in der Grünberger Str. / Nähe Warschauer Str. war ein Hakenkreuz gezeichnet, darunter stand "Merkel". Überdies waren auch an Wänden umliegender Häusern und an einem weiteren Hauseingang Sprüche zu finden wie "Merkel ins Gas" und "Gaskammer for Merkel". Zeitnah nach Auffinden der NS-relativierenden und antisemitischen Sprüche wurde alles mit weißer Farbe übermalt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Oktober 2020
    In einer lokalen Bucher Facebook-Gruppe wurde eine rassistische Bezeichnung für Menschen mit vietnamesischer Migrationserfahrung getätigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Hakenkreuze und SS-Runen in der Dietzgenstraße und Grabeallee gesprüht. Diese wurden durch die Zivilgesellschaft wieder entfernt.
    Quelle: Twitter vom 17.10.2020
  • 17. Oktober 2020
    Von 15.00 bis 19.00 Uhr fand eine Demonstration türkischer und aserbeidschanischer Nationalisten gegen "armenischen Terrorismus" vom Alexanderplatz bis zum Pariser Platz am Brandenburger Tor mit ca. 300 Teilnehmenden statt. Organisatorisch mitbeteiligt und in großer Zahl anwesend waren auch Faschisten der sogenannten "Grauen Wölfe", der türkischen "Idealistenvereine" (Ülkücü) und Anhänger*innen der türkisch-faschistischen Partei MHP. Es wurden vielfach "Wolfsgrüße", das Handzeichen der "Grauen Wölfe", gezeigt. In Reden wurde zum Krieg gegen Armenien mobilisiert und auch der Genozid an den Armenier*innen geleugnet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 17. Oktober 2020
    Am Rande einer antifaschistischen Gegendemonstration überwiegend kurdischer Organisationen am S-Bahnhof Alexanderplatz wurde den Teilnehmenden von einigen Umstehenden "Wolfsgrüße", die Handzeichen türkischer Faschisten entgegengehalten und auf Türkisch faschistische Sprüche und antikurdische rassistische Beleidigungen zugerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Oktober 2020
    Aufrufen auf extrem rechten und verschwörungsideologischen Telegram-Gruppen folgten ca. ein Dutzend Personen, überwiegend aus extrem rechten Szenen, um ab 23.00 Uhr in der Oranienburger Straße mit Party-Machen und Freibier gegen die Sperrstunde als eine Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu protestieren.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1710
  • 17. Oktober 2020
    Aufrufen rechtsoffen verschwörungsideologischer und extrem rechter Telegramm-Gruppen folgten ca. 20 Teilnehmende zu einer verabredeten Shopping-Tour ohne Masken durch Shopping Malls im Ortsteil Mitte. Dabei provozierten sie auch Handgemenge mit Sicherheitsmitarbeitern. Angeführt wurde die Aktion von einem bekannten extremen Rechten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1710
  • 17. Oktober 2020
    Auf der Frankfurter Allee an der Ecke Ruschstraße wurde Combat-18 an eine Litfaßsäule geschrieben und übersprüht.

    Combat-18 ist eine Neonazi-Organisation, die im Frühjahr diesen Jahres verboten wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Oktober 2020
    An der Kynastbrücke wurde ein Q-Anon Aufkleber entdeckt und ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der sich gegen Merkel richtete.
    Quelle: Twitter
  • 17. Oktober 2020
    Am Freyaplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 17. Oktober 2020
    Im Gebiet um die Stubenrauchstr. wurden 33 Aufkleber von verschiedenen extrem rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt. Darunter war auch Aufkleber der neonazistischen Kameradschaft "Freie Kräfte Neukölln".
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. Oktober 2020
    Nachdem am 3. Oktober der Aufbau für eine Veranstaltung im Rahmen des Sukkot-Fest in der 'NoVilla' in der Hasselwerderstr. gestört wurde, kam es im Nachgang der Veranstaltung zu antisemitischen Schmierereien. Auf ein Plakat für die Veranstaltungen im Rahmen des Sukkot-Festes, das direkt am Veranstaltungsgelände angebracht war, wurde "Dieses Haus ist kultureller Untergang!" geschrieben.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 16. Oktober 2020
    Im U-Bahnhof Rehberge wurden zwei Werbeträger mit großen Hakenkreuzen beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 16. Oktober 2020
    In der Rudower Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Oktober 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wollte eine Frau, Geflüchtete aus Libyen, saß im Rollstuhl und hatte ein Kopftuch auf, und ihre Begleiterin in eine S-Bahn in der Landsberger Allee einsteigen. Als die S-Bahn einfuhr, standen beide Frauen auf Höhe des 1. Wagens und warteten darauf, dass der S-Bahn Fahrer aussteigt um zu helfen. Dies machte dieser nicht. Daraufhin klopfte die Begleiterin gegen das Fenster des S-Bahn Fahrers. Dieser reagierte nicht, die beiden Frauen waren sich sicher, dass er das Klopfen gehört hatte, aber bewusst igborierte. Die Begleiterin klopfte daruafhin lauter gegen das Fenster. Der Fahrer kam raus und äußerte sich grob und unfreundliche (aber nicht diskriminierend) und schimpfte vor sich hin. Er warf den beiden Frauen vor, dass sie nicht rechtzeitig auf sich aufmerksam gemacht hätten. Beide Frauen teielten die Einschätzung, dass der Fahrer so reagiert hatte, da sie ein Kopftuch getragen hatte.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere mit Edding gemalte Hakenkreuze gefunden und entfernt. Betroffen war auch der AWO Stadtteiltreff, an dessen Fassade ebenfalls mehrere Hakenkreuze angebracht wurden.
    Quelle: AWO, Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurde ein Abreißzettel mit der Aufschrift „Nimm ein [Hakenkreuz]-Kompliment und verschenke es.“ gefunden. Darunter konnten Hakenkreuze abgerissen werden. Der Zettel wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2020
    Gegen 0.30 Uhr wird eine 41-jährige Transperson in der Bülow- Ecke Frobenstraße aus einem Auto heraus, das mit vier Personen besetzt ist, mit einem Abschlepphaken beworfen. Die Transperson wird außerdem mit einem Pflasterstein beworfen und am Rücken getroffen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 15. Oktober 2020
    Eine Frau afrikanischer Herkunft wurde in den letzten drei Wochen wiederholt von unbekannten Tätern durch Anrufe, Briefe und E-Mails rassistisch und sexistisch bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    Ab 17.00 Uhr fand eine Kundgebung der Mischszene von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten, darunter dem offen neonazistischen Attila Hildmannn, vor der Julius-Leber-Kaserne im Wedding mit ca. 30 Teilnehmenden statt. Zu der Kundgebung hatte die "Querdenken"-Aktivistin Joana Wolf aufgerufen. Der Aufruf war über viele extrem rechte und verschwörungsideologische Social-Media-Kanäle weiter verbreitet worden. Im Aufruf an alle "Freiheitskämpfer und Patrioten" heißt es: "Liebe Soldaten, wir brauchen Eure Hilfe! Ihr dient Deutschland, WIR sind Deutschland!" Vor Ort wurde deutlicher zum Putsch gegen die Regierung aufgerufen: „Liebe Soldaten, die Heimatfront ruft euch!“ „Ihr müsst die Regierung stürzen!“
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter #b1510
  • 15. Oktober 2020
    Eine als asiatisch gelesene Frau wird gegen 17.00 Uhr an einer Bushaltestelle im Wedding von einer ca. 50-jährigen weißen deutschen Frau rassistisch beschimpft und mit der Verbreitung von Corona in Verbindung gebracht. Zwei andere Wartende empören sich über die rassistischen Sprüche der Frau.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    In der Friedrichstraße und der Hannoverschen Straße sind drei Aufkleber entdeckt und entfernt worden, die auf rassistische Weise den Klimawandel mit "Überbevölkerung" in Verbindung bringen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden erneut an der Ecke Parkstraße Ossietzkystraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt. Es waren insgesamt 10 Aufkleber.
    Quelle: EAG
  • 15. Oktober 2020
    Am U-Bhf. Friedrichsfelde wurde an einer Litfaßsäule ein gesprühtes Hakenkreuz gefunden. Es wurde der Polizei gemeldet, die es entfernte.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 15. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. Oktober 2020
    Bei der Polizei Berlin gab es eine Chatgruppe, in der der Nationalsozialismus verherrlicht wurde. In anderen Nachrichten wurden der Holocaust geleugnet. Rassistische Inhalte wurden verbreitet. Daran nahmen 26 Polizistinnen und Polizisten teil. Es handelte sich um Studierende des "Gehobenen Polizeivollzugsdiensts" an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin in Friedrichsfelde. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen sieben von ihnen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen. Gegen einen Beschuldigten gab es den Verdacht auf Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Der Hinweis war aus den Reihen der Polizei Berlin erfolgt.
    Quelle: Polizeimeldung #2394 14.10.20, Tagesspiegel 15.10.20, B.Z. 14.10.20, Berliner Morgenpost 14.10.20
  • 14. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    In der Bartningallee und am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische und einwanderungsfeindliche Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden an der Ecke Parkstraße Ossietzkystraße Aufkleber eines rechten Onlinehandels (Politikaufkleber.de) mit Verweise auf 1984 und Covid-19 entdeckt und entfernt. Es waren insgesamt 6 Aufkleber.
    Quelle: EAG
  • 14. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antikapitalismus von rechts", "Kein deutsches Blut für Kriege der USA und Israel" und "Kapitalismus tötet".
    Quelle: Twitter vom 19.10.2020
  • 14. Oktober 2020
    Ein Fahrprüfer, der die praktische Fahrprüfung einer Schwarzen Frau am Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf abnehmen soll, tut dies nicht, weil er ihr unterstellt, dass der Pass, den sie vorgelegt hat, gefälscht sein könnte. Die Frau hatte sich mit dem gleichen Ausweisdokument bereits erfolgreich zu anderen Prüfungen für den Führerschein angemeldet und die Gebühren für den Prüfungstermin bereits entrichtet. Ihr wurde weder das Geld zurückerstattet noch ein anderer Termin genannt.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Oktober 2020
    Im U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Grenzen Dicht" einer rechten Gruppierung entdeckt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 14. Oktober 2020
    In Rudow wurden vier extrem rechte Aufkleber von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. Oktober 2020
    Gegen 4.40 Uhr wurde in Moabit ein Mann geschlagen und homofeindlich beleidigt: Der 31-jährige Mann stand an der Kreuzung Paulstraße / Lüneburger Straße vor einem dortigen Hotel. Dort fragte ihn ein Unbekannter, ob er eine Zigarette bekommen könne. Nachdem er ihm eine Zigarette gab, stieß ihm der unbekannte Mann mit dem Knie ins Gesicht und beschimpfte ihn homofeindlich. Der unbekannte Schläger flüchtete anschließend in die Lüneburger Straße und der leichtverletzte 31-Jährige alarmierte die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.10.2020, Queer.de vom 13.10.2020
  • 13. Oktober 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine Schmiererei mit dem Slogan "Zecken raus" und "FCK AFA" (dt. Scheiß Antifa) entdeckt und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 13. Oktober 2020
    Am 13. Oktober 2020 wurde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Charlottenburg ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt, der den Studentensprecher Rudi Dutschke diffamierte.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Oktober 2020
    Ein aufgrund eines überstandenen Schlaganfalls sprachlich und motorisch gehandicapter Mann wurde in einem Bekleidungsgeschäft im Ortsteil Mitte von zwei Verkäufer*innen als vermeintlich Betrunkener des Ladens verwiesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße, Kraetkestraße und in der Einbeckerstraße wurden mehrere mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2020
    Am S-Bhf. Karlshorst wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: StK Lichtenberg-Mitte
  • 13. Oktober 2020
    Im Umfeld des Hundeauslaufsplatzes nahe des S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber eines Hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: UJZ Karlshorst
  • 13. Oktober 2020
    In einem Innenhof an der Sonnenallee entdeckte ein Mieter zuerst eine brennende Mülltone. Nachdem er diese gelöscht hatte, entdeckte er an der Decke des Hausflurs ein gesprühtes Hakenkreuz.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 13. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. Oktober 2020
    Es wurde ein rassistischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 12. Oktober 2020
    In der Nähe des U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber mit neonazistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten von einem extrem rechten Versandhandel aus Sachsen-Anhalt und richteten sich gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2020
    Gegen 17:45 Uhr beschimpfte ein Mann am Eingang Oppelner Straße zum Görlitzer Park eine Familie, bestehend aus Eltern und zwei fast erwachsenen Töchtern, die an ihm vorüberging, mit "fickt Türken". Der Familienvater konfrontierte den Mann daraufhin. Als mehrere Zeug*innen aufmerksam wurden und nachfragten, ging die Familie weiter.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Oktober 2020
    In einem Fahrstuhl im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Oktober 2020
    In der Hansastraße wurden mehrere antirassistische Aufkleber mit Neonazi-Aufklebern überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 12 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen und drei Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel in Halle. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Oktober 2020
    Gegen 11:15 Uhr zeigen eine weibliche und eine männliche Person, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, einem Mitarbeiter von ITAP vor der Geschäftsstelle in der Colbestraße den eine Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger.

    Dies wurde vom Opfer als Bedrohung aufgefaßt, da der Verein in der Vergangenheit immer wieder von Vandalismus und Anfeindungen betroffen war.
    Quelle: ITAP e. V.
  • 11. Oktober 2020
    Im Heubergerweg wurden zwei Hakenkreuze, die an Zäune geschmiert wurden, entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Oktober 2020
    Im Prenzlauer Berg wurden an der Tram Haltestelle Prenzlauer Allee vereinzelt rechte Aufkleber entdeckt. Diese waren u.a. von der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" oder der neonazistischen Partei NPD.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismsu, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Oktober 2020
    In Moabit wurde eine Familie afrikanischer Herkunft von einem Nachbarn auf anti-Schwarze-rassistische Weise beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Im Ortsteil Mitte wurden entlang der Straße Unter den Linden bis zum Alexanderplatz und in Seitenstraßen 23 Aufkleber verschiedener extrem rechter, verschwörungsideologischer und esoterischer Urheber entdeckt und entfernt, die sich überwiegend gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie richten. Darunter waren zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und zwei Aufkleber des extrem rechten Compact-Magazins.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Oktober 2020
    Von 11.00 bis 17.00 Uhr fand eine Kundgebung, veranstaltet von verschiedenen verschwörungsideologischen "Querdenken"- Gruppen aus NRW, mit ca. 200 Teilnehmenden am Platz des 18.März vor dem Brandenburger Tor statt. Einer der Redner war der AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Boeringer, der behauptete, es gäbe keine Pandemie. Ein weiterer Redner war der wegen NS-verharmlosenden Vergleichen in einer Rede auf einer Querdenken-Veranstaltung in Dortmund vom Dienst suspendierte Polizeihauptkommissar Michael Fritsch. In anderen Reden wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verharmlosend mit der NS-Diktatur gleich gesetzt. Ein weiterer Redner bediente unwidersprochen den Schuldkult-Mythos: "Ich liebe den deutschen Geist. Gebt Eure Schuldgefühle endlich auf!" Unter den Teilnehmenden waren auch viele Reichsbürger*innen, Neonazis und einige bekannte Antisemiten.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Twitter #b1110
  • 11. Oktober 2020
    Auf ein Auto im Weitlingkiez wurde ein Farbanschlag verübt. Das Auto, an dem sich mehrere linke Aufkleber befanden, wurde mit einer haftenden gelben Farbe übergossen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Oktober 2020
    Rund um den Freyaplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Love Football hate Antifa“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 10. Oktober 2020
    Unbekannte schmierten an eine Hauswand am Zionskirchplatz im Ortsteil Mitte SS-Runen.
    Quelle: Berliner Register, Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Das Namensschild einer interkulturellen bzw. kultursensiblen Pflege- und Wohneinrichtung, auf dem mehrheitlich arabische und türkische Namen stehen. wurde von einer unbekannten Person ausgetauscht und ersetzt durch selbstgemachtes Namensschild auf dem "Hitler" stand.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 wurden entlang des Kudamms in Charlottenburg zahlreiche verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 fand ein Aufmarsch des verschwörungsideologischen Spektrums von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten in Charlottenburg, unter dem Motto "Schweigemarsch gegen Rassismus und für unsere Menschenrechte", statt. Unter den Teilnehmer*innen waren ein sich selbst als "Volklehrer" bezeichnender extrem rechter Youtuber und A. Hildmann. Manche Teilnehmende trugen einen MNS mit der Aufschrift "I can't breathe". Damit werden die letzten Worte George Floyds, der bei einer brutalen rassistischen Polizeikontrolle in Minneapolis ermordet wurde, instrumentalisiert. Die Route führte vom Adenauerplatz, über den Kurfürstendamm und den Ernst-Reuter-Platz bis zum großen Stern.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Berliner Zeitung vom 10.10.2020
  • 10. Oktober 2020
    Im Bundestag veranstaltete die AfD eine ganztägige "2. Konferenz der Freien Medien". Unter den Gästen waren zahlreiche Blogger, Videoblogger und Influencer von verschiedenen rechtspopulistischen, verschwörungsideologischen und extrem rechten "Alternativ-Medien", darunter der wegen Volksverhetzung verurteilte Michael Stürzenberger und neurechte Medienaktivist*innen, die mit der extrem rechten "Identitären Bewegung" und dem Institut für Staatspolitik von Götz Kubitschek verbunden sind. Der Referent Thor Kunkel schrieb in der Facebook-Ankündigung seines Vortrag über "Framing" von der vermeintlichen "Steuerung der Gesellschaft" durch die Sprache der "Mainstream-Medien", von der "existenziellen Vernichtung" von Andersdenkenden. Ein Medienaktivist der Identitären Bewegung aus Österreich posierte in einem Social-Media-Bericht über die Konferenz mit einem "White Power"-Handzeichen.
    Quelle: Die Zeit vom 12.10.2020, Endstation Rechts, Twitter
  • 10. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei sowie der Slogan "NSR" entdeckt. Der Slogan wurde mehrfach gesprüht. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 wurde an einem Ticketautomaten an der U3 am U-Bhf Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube; Berlin gegen Nazis
  • 10. Oktober 2020
    Wie in der Vorwoche wurden erneut einige extrem rechte Aufkleber im Bereich der Knollstr. entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Oktober 2020
    Eine jüdische Institution in Mitte erhielt ein verschwörungsideologisches Fax.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. Oktober 2020
    Gegen 11.30 Uhr wurde eine 22-jährige Frau, die mit zwei Kindern an einer Tramhaltestelle am Anton-Saefkow-Platz stand, von einem unbekannten Täter rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Reach Out
  • 10. Oktober 2020
    Am 10. Oktober erhielt RIAS antisemitische Kommentare bei Twitter als Reaktion auf einen Tweet zum neuen Mahnmal für Opfer und Betroffene des rechtsextremen Anschlags in Halle. In einem Kommentar wurden Jüdinnen_Juden als "Nasen" bezeichnete, die versuchen würden, "maximale Aufmerksamkeit auf dem Opferticket zu bekommen."
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße, wurde einen Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Oktober 2020
    An einen Bank im Volkspark Mariendorf, parallel zur Rixdorfer Straße urde einen Hakenkreuz angebracht und AFD mit Edding geschrieben.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 wurde nachmittags in der Schillerstr. in Charlottenburg eine Kundgebung des zivilgesellschaftlichen Bündnisses gegen jeden Antisemitismus und die extreme Rechte in Charlottenburg-Wilmersdorf vorbereitet. Ein Mann fragte, was dort aufgebaut werde. Nach der Erklärung sagte er: „Macht doch mal was gegen die Merkel-Diktatur und ihre schmutzige Flüchtlingspolitik.“, sowie „Scheiß Antifa-Zecke verpiss dich aus meinem Kiez“ Auf die Entgegnung, dass sei der Kiez aller, drohte der Mann: „Ich komme gleich zu dir.“
    Quelle: Register CW
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 schrie ein ca. 65-jähriger Mann in der Schillerstr. in Charlottenburg, bei der Kundgebung eine zivilgesellschaftlichen Bündnisses gegen Antisemitismus und Neonazis im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, zwei Mal "Heil Hitler". Er wurde aufgefordert, die Kundgebung zu verlassen.
    Quelle: Register CW
  • 9. Oktober 2020
    In der Liebenwalder Straße wurden Jubiläumsausgaben der rechtspopulistischen Zeitschrift „Epoch Times“ in Briefkästen gesteckt. Sie bezeichnete das derzeitige politische System als „sozialistisch“ und forderten eine „zweite Wende“.
    Quelle: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen
  • 9. Oktober 2020
    Am 09. Oktober 2020 fand eine Kundgebung vor dem Restaurant des extrem rechten Verschwörungsideologen Attila Hildmann statt. Es war u.a. eine Person des NSU-Netzwerkes anwesend, während Hildmann neonazistische Anschläge relativierte und als inszeniert erklärte. Auch N. Nehring, der sich selbst als Volkslehrer bezeichnet, hielt eine Rede und solidarisierte sich mit der verurteilten Holocaustleugnerin U. Haverbeck.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 9. Oktober 2020
    Ab 12.00 Uhr fand eine Kundgebung mit Michael Stürzenberger und der antimuslimisch-rassistischen und rechtspopulistischen Gruppierung "Bürgerbewegung Pax Europa" am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden statt. In Reden Stürzenbergers wurde der Islam pauschal mit Terrorismus, Rechtsstaats- und Demokratiefeindschaft in Verbindung gebracht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Oktober 2020
    Eine Kindergruppe wurde gegen 16.40 Uhr in der Mahlower Straße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Ein Kind wurde von dem Unbekannten mit einem Fahrrad angefahren, mit dem er die Gruppe verfolgte.
    Quelle: ReachOut
  • 9. Oktober 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Oktober 2020
    Auf einem Plakat am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden drei Hakenkreuze mit schwarzem Edding geschmiert. Und teilweise mit Stickern überklebt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 8. Oktober 2020
    Eine als asiatisch gelesene Schülerin im Wedding wollte sich telefonisch mit einer Mitschülerin zum gemeinsamen Lernen verabreden. Die weiße deutsche Mitschülerin teilte ihr mit, sie dürfe sich nicht mehr mit ihr verabreden. Ihre Eltern hätten dies verboten, wegen Corona, weil man bei Asiat*innen „ja jetzt nicht weiß, was die so alles mit ihren Familien noch einschleppen.“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Frank Reinicke: ich wähle NPD", "Schauen Sie gefälligst hin: ich klebe hier doch nicht zum Vergnügen ..." und "Anti Antifa".
    Quelle: EAG
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober wurde an einer Wand im U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober 2020 gegen 13 Uhr standen zwei Frauen, die Kopftuch trugen, auf der Treppe am Ausgang des U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg. Ein älterer Mann beschwerte sich darüber, dass sie im Weg ständen und erwiderte auf den Hinweis, dass er sie fragen könne zur Seite zu gehen u.a.: „Die verstehen ja eh kein Deutsch.“
    Quelle: Register CW
  • 8. Oktober 2020
    Am 08. Oktober 2020 hat eine Fraktion aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine extrem rechte Drohmail erhalten. Die Fraktion hat im Vorfeld ein zivilgesellschaftliches Bündnis gegen Antisemitismus und die extreme Rechte unterstützt, sowie für die Demonstration vor dem Restaurant des extrem rechten Verschwörungsideologen Attila Hildmann in Charlottenburg aufgerufen. Dieser teilte in seinem Telegram-Channel den Aufruf zur Demonstration, den die Fraktion in ihrem Newsletter verschickt hatte. Daraufhin wurde die Fraktion per Mail bedroht.
    Quelle: Fraktion CW
  • 8. Oktober 2020
    Die Hakenkreuze in der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße, die zwischenzeitlich entfernt wurden, wurden wieder erneuert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2020
    In der Nöldnerstraße auf Höhe des S-Bhf. Rummelsburg und anliegenden Straßen wurden verschiedene Motive des extrem rechten Versands „Politaufkleber“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Flüchtlinge, Antifaschist_innen und unterstützten Donald Trump und die QAnon-Bewegung.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2020
    Auf den Rollladen eines Friseursalons in der Wildenbruchstr. wurde in der Nacht auf den 8.10. ein großes Hakenkreuz gesprüht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Oktober 2020
    An der Tramhaltestelle auf dem Vorplatz des S-Bhf. Schöneweide wurde drei mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Oktober 2020
    Ein großes, mit roter Farbe gesprühtes Hakenkreuz wurde bei einer hinteren Seite des Rathaus Neukölln entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 8. Oktober 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 7. Oktober 2020
    An der Bundesstraße 96a wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen eines Kameradschaftsnetzwerkes entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Oktober 2020
    Ein Mann afrikanischer Herkunft wurde an seiner Arbeitsstelle im Wedding von einem Kunden rassistisch und klassistisch herabwürdigend beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    In der Uferstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden vier Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2020
    In die Tram 68 Richtung Alt-Schmöckwitz stieg ein Mann ohne Maske ein und setzte sich neben eine ältere Frau. Als diese ihn ansah, reagierte er mit "Was glotzt du so blöd?". Als die Frau erklärte, dass sie schaut, weil er keine Maske aufhabe, reagierte der Mann sehr aggressiv und beschimpfte sie lautstark sexistisch. Zudem schrie er mehrfach, dass er Nazi sei sowie "Heil Hitler" und drohte "Ich trete dir den Kopf weg!". Als ein junger Mann der Frau verbal zur Hilfe kam, sprang der Mann auf, ging zu ihm, bedrohte auch ihn massiv verbal und körperlich. In der Zwischenzeit hatte der Straßenbahnfahrer die Tram angehalten und die Türen geöffnet. Er kam aus seiner Kabine und forderte den aggressiven Mann, der sich mittlerweile gesetzt hatte, auf die Tram zu verlassen. Dieser reagierte erst nicht, bis der Fahrer erklärte, dass er die Fahrt nicht fortsetzen würde und die Polizei gerufen habe.
    Quelle: Online-Formular Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde auf dem Wochenmarkt in der Breite Straße T-Shirts mit einem rassistischen Slogan "Bei uns im Osten heißt es N*-[Wort]kuss" zum Verkauf angeboten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Respekt
  • 7. Oktober 2020
    Am 07. Oktober 2020 wurden an der Ecke Schlossstr./ Zillestr. in Charlottenburg extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 7. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden am Pastor-Niemöller-Platz verschiedene neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Schwarze Sonne, SS-Runen oder Deutsche Landser als Symbole.
    Quelle: F_AJOC
  • 7. Oktober 2020
    Eine 29-jährige Frau wurde gegen 11.25 Uhr vor einem Supermarkt in der Allee der Kosmonauten von einer 63-jährigen Frau aus antimuslimischer Motivation beleidigt und am Hinterkopf gepackt. Die 63-Jährige griff der 29-Jährigen ins Gesicht, kratzte sie und versuchte ihr das Kopftuch herunterzureißen.
    Quelle: ReachOut
  • 6. Oktober 2020
    An der Bundesstraße 96a wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.

    Auf den Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 'III. Weg' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Oktober 2020
    In einer Diskussion im Sozialen Medium Twitter beleidigte ein Mann eine Frau und verharmloste dabei den Nationalsozialismus. Dabei verglich er Infektionsschutzmaßnahmen in Zeiten der Covid-19-Pandemie mit der Schutzhaft zur Zeit des Nationalsozialismus. Er hatte Sie in einer Diskussion über PCR-Tests adressiert, in der sie wissenschaftlich argumentiert hatte.
    Quelle: Twitter 06.10.20
  • 6. Oktober 2020
    Auf einem Pausenhof einer Schule im Wedding wurde einer als asiatisch gelesenen Schülerin von anderen Schüler*innen kichernd "Ching, Chang, Chong" und "Corona, Corona" hinterhergerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Oktober 2020
    In der Rosenthaler Straße wurde ein von extrem Rechten produzierter, gegen die Antifa gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. Oktober 2020
    Im Ortsteil Pankow wird ein Kind von einem anderen Kind immer wieder in der Schule als N*-[Wort] bezeichnet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. Oktober 2020
    An der Tramhaltestelle Alfred-Kowalke-Straße wurde ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt. An der Bushaltestelle Kraetkestraße und an mehreren Hauswänden in der Zachertstraße wurden weitere Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2020
    In einem Hauseingang in der Sonnenallee wurden rot gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen entdeckt.

    Im selben Haus ist auch die Bäckerei Damaskus, die bereits mehrfach Ziel von Angriffen wurde.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 6. Oktober 2020
    Vor dem Freiherr-von Stein-Gymnasium wurden diverse Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    An der Haltestelle Köpenicker Landstr./ Sportplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Oktober 2020
    Am S-Bahnhof Bellevue und in der Bartningallee wurden drei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Oktober 2020
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße und im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden an einem Stromkasten mehrere mit Edding angebrachte Hakenkreuze gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Oktober 2020
    An den Absperrungen der Baustelle am Reformationsplatz wurden Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    Auf Eiswerder wurden an diversen Straßenschildern Aufkleber neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    Anfang Oktober wurde beim Verein ITAP Hundekot im Briefkasten vorgefunden und eine aufgemalte Swastika.
    Quelle: ITAP e. V.
  • 4. Oktober 2020
    Am 04. Oktober 2020 wurde in der Bleibtreustr. in Charlottenburg ein Aufkleber der Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt. Darauf wird für ein Schülersprecher*innenprojekt und Kampfsport geworben.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 4. Oktober 2020
    In der Vimystr. wurden an den Schaukasten des Bürgervereins Adlershof mehrere Flyer gegen die Corona-Maßnahmen angebracht. Einer der Flyer rief dazu auf sich durch sog. 'freie Medien im Internet' zu informieren. Unter den dort vorgeschlagen Links befand sich die Internetseite eines bekannten Antisemiten, sowie eine Seite, die dem zum Teil antisemitischen und von extrem Rechten genutzten Verschwöhrungsmythos des "Tiefen Staaten" von Q-Anonon anhängt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Oktober 2020
    Im Orsteil Berlin-Buch hupte bei der Einfahrt in den S-Bahnhof der S-Bahnhfahrer, weile eine PoC Person näher am Gleis stand. Vor Abfahrt, nachdem alle eingestiegen und die Türen zu sind, erfolgt die Ansage durch den gesamten Zug: "Bei der Ein- und Ausfahrt des Zuges hat man hinter der weißen Linke zu stehen. Das gilt auch für Leute, die nicht von hier sind!"
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. Oktober 2020
    In der S-Bahn nach Karow wurde in der S-Bahn die anti-muslimisch rassistische Schmiererei "Moslems raus" entdeckt. Die S-Bahn wurde darüber informiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Oktober 2020
    In der Hohenschönhausener Facebook-Gruppe wurden unter mehreren Beiträgen zum Neonazi-Aufmarsch Diskussionen geführt, in denen sich Wortmeldungen positiv auf die Neonazis bezogen und diskriminierende Äußerungen gegenüber den zivilgesellschaftlichen Gegenprotesten enthielten. Dabei wurde unter anderem damit gedroht, mit dem Auto in die Proteste zu fahren. Die Protestierenden wurden als „Dreck“, „geistig behindert“, „Terror-Omas“, die man mit einem „Kärcher reinigen“ müsse, bezeichnet. Größerer inhaltlicher Widerspruch oder eine aktive Moderation war nicht festzustellen. Auf dem Portal „nebenan.de“ wurde einer Person, die für die Anti-Nazi-Proteste warb, angeküngt, dass ihr „auf die Fresse“ gehauen werde, weil die Neonazis „anständige Menschen“ seien und Protest gegen den Aufmarsch "Volksverhetzung" sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Oktober 2020
    Zwischen der Fußgängerbrücke und der Rhinstraße wurden in der Straße Alt Friedrichsfelde etwa 15 Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Oktober 2020
    Am 04. Oktober 2020 wurde in der Danckelmannstr. in Charlottenburg, auf der Fensterbank eines Cafés, ein Flugblatt entdeckt. Inhaltlich wurde u.a. behauptet, dass Maskentragen der physischen und psychischen Gesundheit, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, schade. Zu der Verbreitung der Flyer wurde in rechten und verschwörungsideologischen Foren und Telegram-Gruppen aufgerufen.
    Quelle: Register CW
  • 4. Oktober 2020
    Rund um den S-Bahnhof Wartenberg wurden 10 Plakate von „Der III. Weg" sowie vier weitere Aufkleber gefunden und entfernt („NS Area“, „Der III. Weg", „Druck 18" und von dem rechten Versand „Politaufkleber").
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 4. Oktober 2020
    In eine S-Bahn der Linie 75 wurde auf Höhe Wartenberg/Hohenschönhausen eine große "88" mit Edding geschmiert.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 4. Oktober 2020
    Eine Serie von insgesamt sieben extrem rechten Aufklebern wurde im Umfeld des Bahnhof Lichtenberg gefunden und entfernt. Vier davon waren von "Der III. Weg".
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 3. Oktober 2020
    Am Abend des 3. Oktober fuhren mehrere Antifaschist*innen, die zuvor gegen einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen demonstrierten, mit der S-Bahn in Richtung Berlin-Mitte. Als die Bahn durch Marzahn fuhr, kam es zu einer lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den Antifaschist*innen und zwei Neonazis, die sich ebenfalls im Bahnwaggon befanden. Im weiteren Verlauf schlugen die zwei neonazistischen Männer auf Antifaschist*innen ein. Als die Bahn am S-Springpfuhl anhielt, verließen die zwei Männer die Bahn. Dabei bedrohten und schlugen sie weiterhin die Antifaschist*innen. Nach einer Weile griff die Polizei ein und hielt die Männer fest, um sie davon abzuhalten, weiter tätlich gegen Antifaschist*innen vorzugehen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. Oktober 2020
    An ein Schild der Tram-Haltestelle Wendenschloß wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Oktober 2020
    In einem Künstler*innenzentrum der Hasselwerderstr. störte ein Mann mit aggressivem Auftreten und teils antisemitischen Rufen eine beginnende Veranstaltung im Rahmen des Sukkot-Fests. Während der Vorbereitungen für die Veranstaltung als Teil des Rahmenprogramms zum Sukkot-Fest, kam ein Mann zum Organisationsteam in die Nähe der aufgestellten Laubhütte und stellte anfänglich eine Reihe von Fragen. Dabei sagte er auch, dass er an keine Religion glaube, sondern an Odin. Innerhalb weniger Minuten wurde der Mann immer lauter, behauptete, einen Reichsbürger-Ausweis zu besitzen, und machte an Verschwörungsmythen anschlussfähige Andeutungen. Die Betroffenen forderten ihn ruhig dazu auf, seine Aussagen zu konkretisieren. Der Mann ging darauf nicht ein und wurde zunehmend aggressiver. Er wollte von den Betroffenen Antworten auf seine Fragen, da diese doch „für das Steuergeld“ arbeiten würden. Durch die Lautstärke fühlten sich auch Eltern gestört, die sich auf dem benachbarten Spielplatz aufhielten. Der Mann beschimpfte diese und verließ schließlich brüllend das Gelände. Die herbeigerufene Polizei konnte den Mann etwas später festhalten.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 3. Oktober 2020
    Am 03. Oktober 2020 gegen 16 Uhr wurde im Fürstenbrunner Weg in Westend, auf Höhe der Bushaltestelle und dem Südausgang des Friedhofs, ein an einen Elektorkasten geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 3. Oktober 2020
    Um 14 Uhr startet die sogenannte "Freedom-Parade" vom Corona-Leugner "Captain Future". Ordner war ein rechter Youtuber, der akribisch den Gegenprotest abfilmte und noch einen Tag vorher auf einer Veranstaltung der Brandenburger AfD mit Björn Höcke gesehen wurde. Außerdem wurde am Wagen eine große bunte Fahne mit der "Man-Rune" mitgeführt. Es handelt sich dabei um ein Zeichen eines im 2. Weltkrieg von der SS getragenen, staatlich geförderten Vereins mit dem Ziel Rassenhygiene und Gesundheit über die Erhöhung der Geburtenrate arischer Kinder herbeizuführen. Weiterhin wurde die Rune - Zeichen der Kraft des Volkes und der völkischen Bewegung - als Kennzeichen der NS-Frauenschaft verwendet. "Captain Future" ist darüber hinaus bereits für seinen Schulterschluß mit Attila Hildmann auffällig geworden.

    Der Veranstaltungsauftakt wurde durch lauten Gegenprotest begleitet. Die "Freedom-Parade" führte durch Friedrichshain zum Brandenburger Tor.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. Oktober 2020
    Im Rahmen eines Neonaziaufmarsches am 3. Oktober 2020 wurde der S-Bahnhof Springpfuhl als Anreisetreffpunkt für eine dreistellige Anzahl organisierter Neonazis genutzt. Am Abend kehrten diese zur Abreise zum Bahnhof zurück. Eine Gruppe der Neonazis, bestehend aus mehreren dutzend Personen, verweilte während der Abreise längere Zeit auf dem Vorplatz des Bahnhofes. In diesem Rahmen pöbelten sie gegen Betreiber*innen umliegender Geschäfte aus rassistischen Motiven und bedrohten sie.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. Oktober 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Macht die Grenzen dicht" (schwarz-weiß-roter Hintergrund), "Kampfsport statt Kiffen. Deutsche Jugend zu uns!" und andere.
    Quelle: Twitter vom 03.10.2020
  • 3. Oktober 2020
    Im Bereich der Bushaltestelle Knollstraße wurden viele Nazi-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Oktober 2020
    In der Wönnichstr., Irenenstr. und Margaretenstr wurden mehr als ein dutzend Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt. Sie warben für einen Aufmarsch am selben Tag.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Oktober 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Buchberger Straße wurden mehrere Neoanzi-Aufkleber (Reichskriegsfahne, „Better dead than red“, „Hier wurde linksextreme Propaganda entfernt“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Oktober 2020
    Ein 31-Jähriger wurde in der Nacht zum 3. Oktober um 3:30 Uhr in der S-Bahn rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten. Ein Mann und eine Frau hatten ihn schon beim Einsteigen auf dem S-Bhf. Lichtenberg attackiert und setzten die Attacken bis zum S-Bhf. Gehrenseestraße fort, wo sie die Bahn verließen. Der Angegriffene alarmierte die Polizei, eine Frau stellte sich als Zeugin zur Verfügung.
    Quelle: dpa, Polizei Berlin
  • 3. Oktober 2020
    Gegen 13.00 Uhr wurde der Geschäftsführer der Deutschen Journalist*innen Union, der die Demonstration der neonazistischen Partei „III. Weg“ in der Ribnitzer Straße beobachtete, von einem Sympathisanten als „Scheiß Antifa“ beschimpft, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt. Der Täter flüchtete auf einem Fahrrad. Zeug*innen beobachteten den Angriff.
    Quelle: ReachOut, Verdi, Neues Deutschland 05.10.2020
  • 3. Oktober 2020
    Etwa 350 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Schweden, Dänemark und der Ukraine fanden sich am Samstag, dem „Tag der deutschen Einheit“ -  3. Oktober 2020, am S-Bhf. Wartenberg zu einem Aufmarsch ein. Die Partei „Der 3. Weg“ hatte unter dem Motto „Ein Volk will Zukunft! Heimat bewahren! Überfremdung stoppen! Kapitalismus zerschlagen!“ zu dem Aufmarsch aufgerufen.

    Die rassistische Stoßrichtung, die sich schon in der Mobilisierung und dem Motto des Aufmarschs artikuliert hatte, fand ihre Fortsetzung in mehreren Redebeiträgen. So stellte nicht zuletzt der Redner Wolfram Nahrath die niedrigen Geburtenzahlen in Deutschland einer „Masseneinwanderung“ gegenüber, die das deutsche Volk vernichte. Der auf Blutsrecht beruhende rassistische Volksbegriff der Partei zog sich durch alle Reden genauso wie positive Bezüge auf den NS.

    Dies zeigte sich deutlich an der Rede von „Volksverrätern der etablierten Parteien“ und der Aufgabe des „3. Wegs“, „unser Land von dem Dreck zu befreien, den es seit 75 Jahren zu beklagen hat“. Darin drückte sich eine aggressive Ablehnung demokratischer Aushandlungsprozesse und Akteure aus. In Reden wurde in Bezug auf das heutige Staatsgebiet stets in revisionistischer Weise von „West- und Mitteldeutschland“ (anstelle von Ostdeutschland) und von „deutscher Teilvereinigung“ gesprochen. Damit wurde indirekt die Annexion heute polnischer Gebiete (hier als „Ostdeutschland“ gemeint) gefordert. Ein schwedischer Gastredner drückte das am klarsten aus als er rief: „Die Geschichte kannte die Deutschen als großartiges Volk bis 1945, als sich dieses großartige Volk bereitwillig einem heldenhaften Schicksal stellte.“ In Bezug auf den „3. Weg“ (und die NSDAP) sagte er: „Eine neue nationale, sozialistische und revolutionäre Bewegung ist erschienen. Bereit den Kampf fortzuführen, den die alte Garde begann.“

    Dass Gewalt ein legitimes Mittel für den „3. Weg“ ist, zeigte sich schon öfter, nicht zuletzt bei den gewalttätigen Angriffen ihrer Aktivisten in Plauen und Siegen. Sie wurde mehrfach gegenüber den Blockierenden angekündigt und als Mittel des siegreichen Kampfes propagiert: „Der Sieg wird durch unseren Willen und Opfer gewonnen und bezahlt durch Blut.“
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Oktober 2020
    Zwei Besucher*innen eines Imbisses in der Ribnitzer Straße zeigten, als gegen 16:10 Uhr der Neonazi-Aufmarsch des „3. Wegs“ passierte, den Hitlergruß. Sie wurden von der Polizei verhaftet.
    Quelle: JFDA
  • 3. Oktober 2020
    In Tiergarten wurden 9 verschwörungsideologische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen extrem rechten Reichsbürger*innen-Gruppierungen und drei Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel in Halle. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Ein Aufkleber war von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg und ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber stammte von der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Oktober 2020
    Ein Polizist der Berliner 31. Einsatzhundertschaft trug im Dienst am 3. Oktober bei der Demonstration der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ im Umfeld des S-Bahnhofs Wartenberg einen Spartaner-Helm-Aufnäher. In der extremen Rechten und bei der "Identitären" symbolisiert der Helm den Kampf gegen vermeintliche muslimische „Invasoren“. Die Berliner Polizei ermittelt.
    Quelle: Anfrage der Grünen-Abgeordneten June Tomiak; Tagesspiegel 30.10.2020; BZ 21.10.2020
  • 2. Oktober 2020
    An der Bushaltestelle S Plänterwald wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support you local Anti-Antifa" entdeckt und entfernt. 'Anti-Antifa' ist ein Konzept neonazistischer Gruppen zur Einschüchterung von politischen Gegner*innen, das auf Gewalt ausgerichtet ist.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Oktober 2020
    Vor dem Einkaufszentrum Eastgate demonstrierten mehrere Neonazis mit Reichsflaggen gegen eine Versammlung der "Freien Deutschen Jugend".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Oktober 2020
    In der Umgebung der Jenaer Straße/Riesaer Straße wurden mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt. Unter anderem wurden die Worte "Anti Antifa" auf einen Stromkasten geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Oktober 2020
    Am 2.10 wurden Sticker der Identitären Bewegung im S-Bahnhof Bundesplatz am Treppenabgang zur U9 Osloer Str. in der oberen Ebene entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Templehof-Schöneberg
  • 2. Oktober 2020
    Am 02. Oktober 2020 wurde in der Wilmersdorfer Str., Ecke Sybelstr. in Charlottenburg ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. Oktober 2020
    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde beim Einkaufen in einem Einkaufszentrum in der Müllerstraße im Wedding von einem anderen, ihm unbekannten Kunden auf antiziganistische Weise beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Oktober 2020
    In einem Fachgeschäft für Naturprodukte befanden sich in einem Aufsteller im Außenbereich verschiedene verschwörungsideologische, antisemitische Flyer von rechten Kampagnengruppen, z. B. "rundfunk-frei" oder gegen MNS. Der Melder hat Rücksprache mit dem Magazin "Sein" gehalten, für das der Aufsteller wirbt. Dem Verlag waren diese Flyer nicht bekannt, die Aufsteller werden durch eine Firma bestückt. Die Ladeninhaberin wurde auf das Material in ihrem Aufsteller hingewiesen und hat es entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Oktober 2020
    Die betroffene Person saß in der Nacht in der S 3 Richtung Erkner als am S-Bhf. Friedrichshagen zwei Jugendliche in ihr Abteil stiegen und sich zu den Person setzten. Sie begannen ein Gespräch und fragten die betroffene Person über ihr Fahrtziel und Bekannte aus. Dabei verbrannten sie während der Fahrt mehrere Kleidungsstücke und schmissen diese aus der Bahn. Die betroffene Person fühlte sich massiv bedrängt.

    Am S-Bhf. Erkner stiegen alle gemeinsam aus und die Jugendlichen hielten die betroffene Person fest und wollten sie zwingen mit ihnen zu kommen. Dabei entwendeten sie die Brille und zerstörten diese fast. Die betroffene Person konnte jedoch flüchten. Auf dem Vorplatz des Bahnhofs holten die Jugendlichen jedoch auf und schlugen der betroffenen Person ins Gesicht. Erst nachdem ein Auto und mehrere Bahnmitarbeiter auf die um Hilfe schreiende Person zukamen, flüchteten die Täter.

    Der Angriff fand in Brandenburg statt und wird daher von der Opferperspektive dokumentiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Oktober 2020
    Am Treptower Park wurde auf einen Stromkasten "Antifa Hunter Miliz" geschmiert. Übersetzt heißt dies 'Antifa Jäger Miliz'. Im Zusammenhang mit diesem Tag kam es zu den letzten Monaten zu insgesamt vier Morddrohungen gegen Antifaschist*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Oktober 2020
    Bei der Polizei Berlin gab es eine rassistische Chatgruppe. Daran nahmen 25 Polizistinnen und Polizisten teil. Ein Vorgesetzter war informiert und bat bloß darum keine strafrechtlich relevanten Inhalte zu teilen. Im Chat wurden Jüd*innen, Schwarze Menschen, Muslimas, Muslime und Geflüchtete sowie politische Gegner*innen abgewertet und ausgegrenzt. Überwiegend waren die beanstandeten Posts rassistisch motiviert. Im Chat wurden Gewaltfantasien verbreitet. Die Polizei hat ein Strafverfahren und 31 Disziplinarverfahren eingeleitet. Die Einsatzstelle wurde nicht bekannt.
    Quelle: WDR Monitor 01.10.2020, Berliner Morgenpost 01.10.2020 u. 05.10.2020
  • 1. Oktober 2020
    Auf einer Rolltreppe in einem Einkaufszentrum im Ortsteil Mitte wird einer als asiatisch gelesenen Frau mehrfach von einer weißen deutschen Frau auf abfällige und anklagende Weise "Corona" hinterhergerufen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Oktober 2020
    Am 01. Oktober 2020 wurde am U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg die Schmiererei „Fuck Antifa“ entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 30. September 2020
    In der Rosenthaler Straße in Mitte wurden Schaufenstern von drei Läden, in denen englischsprachige Hinweise oder Plakate zu lesen waren, mit Aufklebern überklebt. Auf den professionell gestalteten Aufklebern stand: "Warum nicht auf Deutsch?". Die Aufkleber sind einer rechten sprachpolitischen Initiative zuzuordnen, die mit teilweise extrem rechten Gruppierungen vernetzt ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    Am S-Bahnhof Tegel entfernten Reinigungskräfte einen Aufkleber, der ein Hakenkreuz überdeckte. Das Hakenkreuz war in die Scheibe eingeritzt. Es wurde nicht entfernt und trat so wieder zum Vorschein.
    Quelle: Twitter 30.09.20
  • 30. September 2020
    Drei elfjährige Mädchen wurden im Bus in Neu Hohenschönhausen von einer Frau lautstark rassistisch beleidigt.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 30. September 2020
    In der Alfred-Kowalke-Straße wurde ein Hakenkreuz auf einem Briefkasten entdeckt und überklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. September 2020
    Am Oschatzer Ring wurde ein großes "Lambda"-Symbol mit gelber Farbe auf den Boden geschmiert. Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung". Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in der Umgebung geschmiert, teilweise in Kombination mit direkten Bezügen zur "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. September 2020
    Im S-Bahnhof Tiergarten trug ein Mann gegen 6.20 Uhr einen Schal als Maske, der die Farben der Reichskriegsflagge und einen Reichsadler mit einem Hakenkreuz zeigte. Außerdem trug seine Jacke die Aufschrift "Ja zu Deutschland".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    Am 30. September 2020 wurde an einem Masten beim U-Bhf Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 30. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    In der Ausgabe des Trendmagazins August/September, herausgegeben von Andreas Wild werden u.a. an rechte und Verschwörungstheorien anschlussfähige Aussagen getätigt, bspw. im Bezug auf die Presse und Corona. Des Weiteren wurde Andreas Geisel in NS-Uniform auf der am Kragen Spritzen zu sehen sind, abgebildet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2020
    Auf der Facebookseite der AfD Stegkitz-Zehlendorf werden rassistische Stereotype bedient und stets ein Zusammenhang zwischen Geflüchteten und Kriminalität hergestellt. Des Weiteren war von "Krieg in Schöneberg" die Rede, die auf "Clan-Kriminalität" in Berlin anspielt. Ebenso wurden Umvolkungsphantasien bedient und ein rassistischer Antisexismus verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2020
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2020
    Ein 19-jähriger Mann wurde gegen 20.30 Uhr in einem Zug der Linie U2 von einem unbekannten Mann aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus beleidigt und geschlagen. Zeug*innen griffen nicht ein.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 30. September 2020
    Im September 2020 nutzte die NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf ihre Facebook-Seite, um rassistische Stereotype über Flucht und Migration zu verbreiten.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 29. September 2020
    In der Rudower Str. am Uferpark wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem extrem rechtem Versandhandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. September 2020
    In der Tunnelstraße Alt-Stralau wurden mind. 10 Sticker verklebt, die sich mit Fake-News gegen die Partei der Grünen richteten. Weiter 20 Sticker wurden in der Corinth- und Persiusstraße verklebt.
    Quelle: Twitter
  • 29. September 2020
    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt nach einer Beleidigung gestern Abend in Hellersdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen wollten eine 38-jährige Frau und ihre 17-jährige Tochter gegen 17.40 Uhr die Fritz-Reuter-Straße in Höhe der Hönower Straße überqueren, als ein unbekannter Mann mit seinem Auto aus der Hönower Straße nach links in die Fritz-Reuter-Straße einbog. Die beiden Fußgängerinnen, die die Fahrbahn bereits betreten hatten, blieben vor dem herannahenden Wagen stehen. Der Kraftfahrer bremste unterdessen und hielt auf Höhe der beiden Frauen an. Aus dem Auto heraus beleidigten er und seine Beifahrerin die beiden Fußgängerinnen fremdenfeindlich, um anschließend mit dem Opel auf der Fritz-Reuter-Straße in Richtung der Straße An der Schule zu flüchten. Die Ermittlungen dauern an. Link: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.998320.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 29. September 2020
    Gegen Nachmittag wurde ein Mann, der für eine Organisation Spenden sammelte, von einer Passantin mehrfach rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 29. September 2020
    Am 29. September 2020 wurde in der Fechnerstr. ein Aufkleber von "QAnon" entdeckt und entfernt. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: Register CW
  • 29. September 2020
    Der selbsternannte "Captain Future" postet auf facebook einen Aufruf seiner "Freedom-Parade" für die Demo am 03.10. in Berlin und ruft u. a. alle Bewegungen zur Zusammenarbeit auf. Es findet keine Abgrenzung zu Aufrufen durch die extreme Rechte in Deutschland statt.
    Quelle: Facebook
  • 28. September 2020
    In der Einbecker Straße, Irenenstraße und Weitlingstraße wurden mehr als 20 Aufkleber des „3. Weg“ („Kampf den Feinden von Volk & Nation“, „Überfremdung stoppen – Deutschland den Deutschen“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Linke Lichtenberg, Lichtenberger Register
  • 28. September 2020
    Einem Schwarzen jungen Mann wurde am Bahnhof Alexanderplatz aus rassistischer Motivation die Auskunft verweigert. Der junge Mann aus dem Kongo wusste nicht, an welchem Gleis sein Zug abfahren sollte und hatte sich deswegen Hilfe suchend an einen weißen Passanten gewandt. Der ca. 45 Jahre alte Mann entgegnete ihm barsch, wenn man die deutsche Sprache nicht beherrsche, dann solle man auch nicht nach Deutschland kommen. Damit verweigerte er jede Hilfe und ging weiter. Eine andere Passantin, die dies empört mitgehört hatte, kam daraufhin jedoch dem jungen Mann zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. September 2020
    An der Bushaltestelle Mahlsdofer Str./ Gehsener Str. wurden fünfmal Parolen gegen politische Gegner*innen geschmiert.

    In der Kaulsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. September 2020
    In der Quedlinburger Straße wurden mehrere rassistische "Nein zum Heim"-Aufkleber auf dem Bürgersteig verstreut.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. September 2020
    Gegen 8.30 Uhr wird eine Frau in der Hilbertstraße in Lichtenrade von einer Frau rassistisch beleidigt und mit einer Einkaufstasche geschlagen. Zeug*innen rufen die Polizei.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 28. September 2020
    An der südöstlichen Ecke des Frankfurter Tor wurde ein Sticker des Magazins COMPACT entfernt. Inhaltlich bezog er sich auf Corona - "Was uns der Staat verschweigt"...
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. September 2020
    In der Lenbachstraße wurde ein Sticker eines rechten Onlinehandels aus Halle entfernt, der sich gegen den politischen Gegner richtete ("Antifa-Terrororganisationen verbieten").
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. September 2020
    Im Berliner Hauptbahnhof wurden auf der unteren Ebene mehrere LGBTIQ*feinliche Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. September 2020
    In der Gottschedstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden vier Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. September 2020
    In mehreren Straßen des Weitlingkiezes (u.A. Eitelstraße, Rupprechtstr., Münsterlandstr., Wönnichstr.) wurden etwa 100 Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2020
    An der Ecke Heidelberger Str./ Treptower Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem extrem rechtem Versandhandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. September 2020
    Am Außeneingang zur Synagoge Tifferet Israel wurde die Mesusa gezielt beschädigt. Jemand hatte die Kapsel geöffnet und auf beide Seiten der darin befindlichen Schriftrolle ein Hakenkreuz geschmiert. Laut dem Rabbiner der Synagoge muss der Vorfall zwischen Rosch haSchana (ab 11.09.) und Jom Kippur (ab 27.09.2020) passiert sein.
    Quelle: AG Gegen Rechtsextremismus
  • 27. September 2020
    Am 27. September 2020 wurde an der Friedhofsmauer des Jüdischen Friedhofs an der Heerstr. in Westend ein großes mit schwarzer Farbe geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 27. September 2020
    Am Mittag zeigte ein Mann einer vorbeifahrenden Funkstreife zwei Mal den Hitlergruß. Gegen 13.30 Uhr nahmen die Polizeikommissarin und der Polizeiobermeister zunächst den ersten verbotenen Gruß des 33-Jährigen in der Boxhagener Straße wahr. Der Tatverdächtige, der die Funkstreifenbesatzung dabei direkt angesehen haben soll, wiederholte die Geste dann noch einmal. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2274
  • 26. September 2020
    Ein Aktivist des „3. Weg“ brachte in der Heinrichsstraße Aufkleber der Neonazipartei an Regenrinnen und Stromkästen an.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. September 2020
    Ein Funktionär der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilte in Neu Hohenschönhausen anti-muslimische Flugblätter.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. September 2020
    Gegen 19:30 Uhr beobachtete ein Zeuge an der Hasenheide, wie ein Mann einen anderen Mann von hinten mit einem Regenschirm mehrmals in den Rücken pickst und ihn u. a. als „Schwuchtel“ beschimpft, weil er scheinbar beim Vorbeigehen etwas gestriffen wurde. Neben weiteren Beleidigungen griff der Mann das Opfer unvermittelt an, schlug auf das Opfer ein und schubste es mehrmals in Richtung Straße. Das Opfer wurde dabei leicht verletzt. Die vom Zeugen gerufene Polizei hat das Opfer umfassend beraten und nahm einen Anzeige wegen Körperverletzung auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. September 2020
    In der Vulkanstraße, Herzbergstraße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber der NPD, des „3. Weg“, der „Identitären“ und anderer extrem rechter Organisationen gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen die Antifa und mobilisierten zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. September 2020
    In der Carola-Neher-Straße wurde eine "Odal-Rune" in weißer Farbe an einen Stromkasten geschmiert. In der gleichen Farbe wurden bereits einige Woche zuvor Runen auf den Bürgersteig geschmiert. Neben der Rune befand sich der Zahlencode "88" in roter Farbe. Die "Odal-Rune" wurde (teilweise in leicht abgewandelter Form) im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen. Bis heute werden diese Symbole von neonazistischen Gruppierungen mit positivem Bezug darauf verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. September 2020
    Im Ortsteil Heinersdorf kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Treskowstraße zu einer rassistischen Beleidigung und anschließend zu einem Angriff. Ein Mann (25 Jahre) hielt sich in dem Gemeinschaftsraum auf, als ein weiterer Bewohner (32 Jahre) hinzukam und ihn rassistisch beleidigte. Anschließend soll der 32-jähirige einen Stuhl ergriffen und den gegen den Rücken des 25-Jährigen gestoßen haben. Zudem soll er mit einer Faust in das Gesicht des Jüngeren geschlagen haben. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.09.2020
  • 26. September 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. September 2020
    Gegen 5.00 Uhr wird eine 41-jähriger Mann in der Frobenstraße von drei Männern aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und zu Boden gestoßen. Am Boden liegend wird der 41-Jährige mit einer Verkehrswarnbake geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 25. September 2020
    Im S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel wurde eine Kopftuch tragende Frau von zwei Frauen aus antimuslimisch-rassistischer Motivation beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. September 2020
    An der Bushaltestelle Kraetkestraße wurde ein Hakenkreuz mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. September 2020
    Vor dem Polizeiabschnitt 47 wurden in den letzten Tagen mehrfach Sticker des Dritten Wegs angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. September 2020
    In der Müllerstraße im Wedding wurden zwei Schwarze junge Frauen auf rassistische Weise als potentielle Autodiebinnen verdächtigt. Die jungen Frauen unterhielten sich, während sie neben einem parkenden Pkw standen. Eine um die 40 Jahre alte weiße Frau trat auf sie zu und schrie sie an, sie sollten von ihrem Auto weggehen. Ihr Wagen sei neu, gesichert und deswegen sowieso nicht zu klauen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. September 2020
    In der Griechischen Allee wurde 12 mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 25. September 2020
    Am Sterndamm in der Nähe des S-Bhf. Schöneweide wurden 11 rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei '3. Weg' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 25. September 2020
    Am S-Bahnhof Wannsee wurden fünf Aufkleber von der Identitären Bewegung im Tunnel zum Ausgang Nibelungenstraße sowie mehrere verschwörungstheoretische Schriftzüge, bei denen es sich um die Qanon-Verschwörung handelte, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. September 2020
    In Rudow wurden drei extrem rechte Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. September 2020
    In Rudow wurden drei extrem rechte Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. September 2020
    Vor dem Regenbogenbüro des Grünen Abgeordneten Sebastian Walter MdA wurde das Schild "Kein Platz für Nazis" mühevoll zerstört.
    Quelle: Regenbogenbüro Sebastian Walter, MdA
  • 25. September 2020
    Auf einen Mülleimer der BSR Ecke Helmstr./Erdmannstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kasachstan White Power" angebracht.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 24. September 2020
    Ein Mitarbeiter der Registerstelle Mitte erhielt erneut an seine private Mail-Adresse eine antisemitische und rassistische Hass-Mail. In der Mail wurde er persönlich bedroht und seine Mitarbeit bei dem Träger der Registerstelle Mitte, NARUD e.V., einem Verein der afrikanischen Diaspora in Berlin, verschwörungsideologisch als Beleg dafür bezeichnet, dass Juden angeblich hinter der "Umvolkung" durch die Förderung von Einwanderung aus Afrika stünden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. September 2020
    An ein Schild im Park am Kaisersteg wurde die Parole "FCK Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde ein Mann (45 Jahre) in einem Wohnheim in der Berliner Straße gegen 1:00 Uhr von einem anderen Bewohner (19 Jahre) mit Schlägen und einem Messer angegeriffen. Die Polizei ermittelt, ob es sich um eine homophobe Tat handelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 24.09.2020
  • 24. September 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. September 2020
    In der Rollbergstr. wurden zwei Frauen mehrfach homofeindlich beleidigt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Berliner Allee und Rennbahnstraße Aufkleber eines rechten Onlineversandes (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Antifa nach Afrika" (mit einer rassistischen Darstellung eines Schwarzen Menschen) oder "Linke Lump. Zur praktischen Arbeit".
    Quelle: NEA
  • 24. September 2020
    In der Jungstraße, Höhe Hausnr. 5 wurde ein Sticker der Partei DIE RECHTE entfernt. Text: "Nationaler Sozialist - Was denn sonst?!"
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. September 2020
    Am 24. September erhielt ein Vertreter der Zivilgesellschaft auf seine private E-Mail-Adresse erneut eine E-Mail mit Bedrohungen und antisemitischen und rassistischen Verschwörungsmythen. U.a. wurde behauptet, Jüdinnen_Juden würden eine Einwanderung aus Afrika nach Deutschland forcieren, um die Bevölkerung auszutauschen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. September 2020
    In der Grünauer Str. wurden an einen Stromkasten zwei Hakenkreuze geschmiert. Zudem wurden in der Straße ca. 10 Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auf der Kundgebung wurde u.a. das Verbot der Reichs- und Reichskriegsflaggen, die zum bevorzugten Symbol extrem rechter Reichsbürger*innen geworden sind, durch das Land Bremen beklagt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. September 2020
    Am 23. September 2020 gegen 14.20 Uhr beleidigte ein 72-jähriger Fahrgast im U-Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg drei BVG Sicherheitsmitarbeiter antisemitisch. Er soll nach einem gültigen Fahrausweis kontrolliert worden sein und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Der Mann beleidigte die drei Mitarbeiter antisemitisch und äußerte sich, als die hinzugerufenen Polizist*innen eintrafen, wiederholt antisemitisch.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2246
  • 23. September 2020
    In der Rummelsburger Straße wurde auf einem Briefkasten ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. September 2020
    Fünf Nazis griffen in der Köpenicker Straße zwei Menschen an und verletzten sie. Neben anderen Verletzungen trug ein Opfer eine gebrochene Hand davon. Die Nazis erkannten in ihnen vermeintliche politische Gegner*innen und auch rassistische Motive spielten eine Rolle.
    Quelle: Antifa Neumünster
  • 23. September 2020
    Am 23.09.20 bekam die Zwölf-Apostel-Kirchhof eine rassistische, NS-verhamlosend Mail, in den NS-Vernichtungsfantasien sowie antisemitische Beleidigungen angebracht worden sind.
    Quelle: Zwölf-Apostel-Kirchhöfe
  • 23. September 2020
    An einem Pfeiler vor einem Supermarkt am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein großes Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 22. September 2020
    Im Umfeld des Tram-Station Brodowiner Ring wurden mehrere Aufkleber der antisemitischen Verschwörung "QAnon" gefunden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. September 2020
    Bei einem Informationsstand im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurde einen Mitglied der Linken von einem Mann entgegen geworfen: "Euch Kommunisten sollte man vergasen!"
    Quelle: Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Kiezbüro Marienfelde
  • 22. September 2020
    Am 22. September 2020 wurden berlinweit temporäre Spielstraßen eingerichtet und für einen festgelegten Zeitraum für Autos gesperrt. Eine davon war die Windscheidstraße in Charlottenburg vom Stuttgarter Platz bis zum Ende des Stadtbahntunnels. Im Stadtbahntunnel leben seit längerer Zeit obdach- und wohnungslose Menschen, die sich dort mit Matratzen eingerichtet haben. Im Vorfeld der Spielstraßenaktion wurde der Besitz der Personen von dort entsorgt und diese aus dem Straßenbahntunnel vertrieben.
    Quelle: Anlaufstelle Kiez Büro Klausenerplatz
  • 22. September 2020
    Am 22. September schickte eine Person eine antisemitische Bedrohung an eine jüdische Institution.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. September 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. September 2020
    In der Bartningallee nah am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. September 2020
    In einem Park in der Nöldnerstraße wurde ein mit Edding angebraches Hakenkreuz, Keltenkreuz, eine „88“ („Heil Hitler“) und eine „14“ („14 Words“ - neonazistischer Slogan) gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2020
    In der Frankfurter Allee wurden zwischen der Gürtelstraße und dem Rosenfelder Ring mehr als 20 Neonaziaufkleber (Reichsflagge, „Better dead than red“,...) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2020
    In der Weitlingstraße wurden an mehreren Stellen Aufkleber des „3. Wegs“ angebracht, unter anderem an einem Restaurant.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2020
    Erneut wurde im Ortsteil Pankow in der Lohmestraße an einer Haustür der anti-muslimisch rassistische Slogan "Moslems raus" entdeckt und entfernt. Der Slogan war mit Kreide an die Haustür gemalt wurden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. September 2020
    Am Eingang zu einer Schoa-Gedenk- und Bildungseinrichtung im Ortsteil Mitte wurde eine verschwörungsmythologische Schmiererei angebracht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. September 2020
    In der Nähe des Eingangs zur Praxis eines jüdischen Arztes wurde auf die Wand ein Davidstern angebracht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 20. September 2020
    In der Zossener Straße wurde ein neonazistisches Graffiti entdeckt und entfernt, das von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" angebracht wurde. Das Graffiti wirbt für einen Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen. In einem Internetbeitrag posen 17 Anhänger der Neonazipartei vor der Schmiererei zur Machtdemonstration.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    In der Zossener Straße wurde erneut ein extrem rechtes Graffiti entdeckt. Zwei lokale Neonazis posieren auf einem Bild im Internet vor der Schmiererei. Kurz zuvor wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" an der gleichen Stelle angebracht. Dieses wurde innerhalb kürzester Zeit von Antifaschist*innen entfernt. Mit der neuen Schmiererei bedrohen und beleidigen die Neonazis des "III. Weg" politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    Im Springpfuhlpark wurden zwei extrem rechte Schmierereien entdeckt, die sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehen. Die Schmierereien wurden an einer Bank und an einen Mülleimer in roter Farbe angebracht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    In der Weitlingstraße wurden an mehreren Stellen Aufkleber des „3. Wegs“ angebracht, unter anderem an einem Restaurant.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. September 2020
    In Tiergarten wurden fünf rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber der AfD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. September 2020
    In der Frankfurter Allee, nordöstlicher Ausgang des U-Bhf Samariterstraße, wurde ein Sticker des "Aktionsblogs" entfernt. Text: "Unsere Stadt - Unsere Regeln".
    Quelle: Berlin gegen Rechts
  • 19. September 2020
    Ab 13.00 Uhr führte der diesjährige "Marsch für das Leben" des Bundesverbands Lebensrecht mit ca. 2000 Teilnehmenden durch Mitte zum Brandenburger Tor, um für schärfere Verbote von Schwangerschaftsabbrüchen, gegen Sterbehilfe und gegen Queerpolitik zu demonstrieren. An der Demonstration beteiligten sich auch deutlich erkennbar zahlreiche extrem rechte Gruppierungen, Neonazis und AfD-Politiker*innen. Auf vielen Plakaten wurde die Schoah relativiert dadurch, dass Schwangerschaftsabbrüche mit NS-Begriffen wie "unwertes Leben" und "Gnadentod" und dem Slogan "Nie wieder" mit der Ermordung von Menschen im NS gleichgesetzt wurden. Während Begriffe wie "unwertes Leben" & "Gnadentod" als perfide Rechtfertigungen für den Mord an Behinderten genutzt wurden, ist der Slogan "Nie wieder" im deutschen Kontext klar mit der Schoa verbunden und im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbrüchen relativierend. Auf T-Shirts einiger Teilnehmer wurde ein Embryo in einem verfremdeten Davidsstern dargestellt, auf einem T-Shirt eines weiteren Teilnehmers stand: "Stoppt den Babycaust!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ vom 21.09.2020, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. September 2020
    Zwischen Poelchaustraße und Allee der Kosmonauten wurden ca. 50 Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten vom extrem rechten Kampagnenprojekt "Ein Prozent".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Am Helene-Weigel-Platz wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie werben für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    In der Heinrichstraße, Weitlingstraße, Friedastraße und Wönnichstraße wurden Aufkleber des „3. Wegs“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2020
    Ein Funktionär der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter gegen „Linksextremismus“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. September 2020
    Die "Bürgerinitiative Nachbarschaftsdialog" hat einen Infostand vor der Rossmannfiliale in der Zossener Straße durchgeführt. Sie selbst beschreiben die Aktion als "Vorreiter für Corona-Infostände in Berlin". Die Veranstalter sind eng verbunden mit namhaften Personen aus der extrem rechten Querdenker-Szene und verbreiten Fake-News.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 18. September 2020
    Ein gegen 19.10 Uhr am U-Bahnhof Friedrichstraße in die S-Bahn nach Schönefeld eingestiegener weißer junger Mann setzte sich dicht neben eine junge Frau, obwohl noch andere Plätze, die die Einhaltung eines Abstands geboten hätten, frei waren, rückte noch näher an die erstarrte Frau ran, nahm seine Maske, die er nur Alibi-halber am Kinn baumeln hatte, grinsend ganz ab, beugte sich ganz nah zu hier hin, flüsterte ihr etwas Unverständliches zu und pustete ihr dann ins Ohr und ins Gesicht. Als die sichtlich angewiderte Frau aufstand und sich wegsetzte, stand er auch auf und rief ihr anti-asiatisch rassistische und sexistische Beleidigungen hinterher. Als sich ein Zeuge vor den Belästiger stellte, um zu verhindern, dass er der Frau nachging, und ihn aufforderte, seine „Rassisten-Fresse“ zu halten und eine Maske aufzusetzen, beleidigter er auch den einschreitenden Zeugen u.a. als „obrigkeitshöriges Schlafschaf“ und ließ sich verschwörungsideologisch über Corona-Maßnahmen aus. Als sich auch ein weiterer Zeuge vor ihm aufbaute, folgte er schließlich den nachdrücklichen Aufforderungen der Zeugen, die Bahn zu verlassen, und stieg nach drei Stationen aus dem Waggon aus.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. September 2020
    In der Griechischen Allee wurde 17 mal die "88" und ein mal das Kürzel der verbotenen neonazistischen Organisation 'Combat 18' (C18) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 18. September 2020
    Drei Frauen joggten am Abend, es war schon dunkel, durch den Viktoriapark, als sie aus einer Gruppe von ca. 25 gemischten jungen Leuten heraus auf Höhe des Nationaldenkmals für die Befreiungskriege von einer männlichen Person rassistisch Form beleidigt wurden. Die Gruppe wurde augenscheinlich von den Betroffenen als rechts eingestuft und verhielt sich aggressiv gegenüber den Entgegenkommenden. Die Frauen liefen aus Angst schnell weg.

    Eine der Frauen berichtete zudem, daß nach einem Gespräch mit Freunden über den Vorfall, diese mitteilten, daß sie bereits mehrfach am gleichen Ort von vermutlich der gleichen Gruppe rassistisch beleidigt wurden und die Nutzung des Victoriaparks ab der Abenddämmerung für nicht sicher halten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. September 2020
    Nach einem polizeilichen Einsatz am Tempelhofer Ufer wurde ein Mann, der sich aggressiv gegen seine Lebensgefährtin und gegen die gerufene Polizei verhielt festgenommen.

    In der Folge beleidigte er Polizist*innen als Nationalsozialisten und zeigte ihnen den "Hitlergruß".
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2215
  • 18. September 2020
    Im Gebiet zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz wurden mehrere Aufkleber gegen politische Gegner*innen entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 18. September 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße, Richtung Kielinger Straße wurde eine Rassistische Schmiererei "Ausländer Raus" begleitet mit "AfD" angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. September 2020
    Eine Gruppe von vier jungen Afrikanern wurde am Alexanderplatz rassistisch beleidig. Die jungen Männer waren dabei, zu fotografieren, als eine Gruppe von sechs weißen, ca. 55 bis 60 Jahre alten Männer dazu kam, die laut lachend Affenlaute imitierten und die jungen Afrikaner als "kleine Affen" beleidigten. Die jungen Männer riefen daraufhin die Polizei an, um die rassistische Beleidigung anzuzeigen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die rassistische Männergruppe jedoch schon geflüchtet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. September 2020
    In Marzahn soll ein 18-Jähriger am Freitagnachmittag zwei 13- und 14-jährige Jungen bedroht haben. Er habe sich durch ihre Musik gestört gefühlt, hieß es. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, ging der 18-Jährige gegen 17.45 Uhr auf die kleine Gruppe zu, die in einer Grünanlage in der Trusetaler Straße Musik hörte. Mit rassistischen Worten forderte er sie auf, die Musik auszustellen, dabei zeigte er auf eine Schusswaffe im Hosenbund. Die Gruppe machte die Musikbox aus, verletzt wurde niemand. Laut Polizei handelte es sich um eine Schreckschusswaffe.
    Quelle: Tagesspiegel Newsletter Marzahn-Hellersdorf / Register ASH
  • 18. September 2020
    Rund um "das Schloss" in Steglitz wurden diverse IB-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. September 2020
    Insgesamt vier Aufkleber von extrem rechten Gruppierungen wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. September 2020
    In der Mahlower Str. wurde eine Reichskriegsflagge in einem Treppenhaus ins Fenster gehängt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. September 2020
    Am 16. September 2020 wurden in Westend zwei Frauen rassistisch beleidigt. Gegen 8.40 Uhr soll in einer Supermarktkette in der Reichsstr. ein 29-Jähriger eine 52-jährige Kassiererin rassistisch beleidigt und gegen den Kassentresen getreten haben. Nach dem Verlassen des Geschäfts soll er eine 20-jährige Passantin ebenfalls rassistisch beleidigt haben. Der 29-Jährige wurde festgenommen und in Gewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2179
  • 17. September 2020
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurden 5 Parolen gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffarmierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. September 2020
    Am Abend brüllte ein Mann vor einer Unterkunft für Geflüchtete rassistische Parolen. Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 17. September 2020
    Im Ortsteil Karow wurden erneut Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben eine Demonstration am 03.10. in Hohenschönhausen.
    Quelle: NEA
  • 17. September 2020
    Ein Unbekannter griff am Abend zwei Frauen an, die gegen 19:20 Uhr auf einer Bank am Strausberger Platz saßen und sich küssten. Erst pöbelte der Täter die Frauen an, dann sprühte er Pfefferspray in ihre Richtung, verfehlte sie jedoch. Danach warf er noch mehrere Glasflaschen auf das Pärchen. Die beiden Frauen blieben unverletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2195
  • 17. September 2020
    An der Packstation Packstation 416 (bei Aldi) Alt Mariendorf 16, 12107 wurden antisemitische Schmierereien angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. September 2020
    An einem Haus in der Altenbraker Str. wurden auf dem Klingelschild Schmierereien entdeckt, die Bewohner*innen einer Wohnung auf rassistische und sozialchauvinistische Art in Verbindung mit Corona beleidigten. Bewohner*innen des Hauses hatten über einen Aushang ihre Quarantäne bekannt gegeben und um Unterstützung gebeten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Berliner Allee Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten eine Demonstration am 03. Oktober 2020 in Hohenschönhausen beworben.
    Quelle: NEA
  • 16. September 2020
    In der Vogelbeerstr. wurden in Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2020
    In der Moosstr. wurden in Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2020
    Wie RBB 24 in einem Beitrag zeigte, wurde eine Sachbeschädigung zu Lasten Wohnungsloser am Landwehrkanal ausgeübt. Von einer Person wurde ein Zelt zerrissen und eine Matratze in Brand gesteckt. Das Feuer konnte gelöscht werden.
    Quelle: RBB24-Reportage
  • 16. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auf der Kundgebung sprach auch ein Mitarbeiter des von einem früheren NPD-Kader gegründeten rechten Video-Bloggs "Team Heimat" und und ein Verschwörungsideologe aus der Bewegung gegen Corona-Maßnahmen. Außerdem wurde auf rassistische Weise Flucht und Migration mit Kriminalität in Verbindung gebracht und Bundeskanzlerin Merkel für die angeblich mangelnde Abschiebepraxis verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. September 2020
    Im Umfeld der Haltestelle Zingster Straße/ Ribnitzer Straße wurden verschiedene rassistische Aufklebermotive gefunden und entfernt. Sie stammten unter anderem aus einem extrem rechten Onlineversand aus Halle.
    Quelle: Platte machen
  • 16. September 2020
    Ein 37-jähriger Paketzusteller war im Falkenhagener Feld mit seinem Auto unterwegs, als auf Höhe Pionierstraße/ Ecke Wasserwerkstraße ein 38-jähriger Mann und eine unbekannte Begleiterin auf die Scheibe des Fahrzeuges spuckten und schlugen. Als der Paketzusteller daraufhin ausstieg, wurde er vom 38-Jährigen rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Das Paar fuhr danach in einem Auto Richtung Falkenhagener Platz. Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 17.09.20
  • 16. September 2020
    Ein Tattoostudio aus der Frankfurter Allee wirbt auf Facebook mit einem Rückentattoo, auf dem verbotene Symbole zu sehen sind und Angehörige der SS idealisiert werden. Das LKA ermittelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. September 2020
    In der Hasselwerderstr. vor der Novilla wurde ein Hakenkreuz entdeckt und die Polizei informiert.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 15. September 2020
    Am 15. September 2020 wurde an einer Hauswand in der Fritschestr. in Charlottenburg der Schriftzug "Refugees not welcome" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 15. September 2020
    Am 15. September 2020 wurde an der Kantstr. Ecke Kaiser-Friedrichstr. ein Artikel aus dem neurechten Magazin Compact ausgehangen. Dabei ging es inhaltlich um die sogenannte "Coronadiktatur", einem Narrativ, welches "Coronaleugner*innen" nutzen, um jegliche Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie zu diskreditieren. Zudem wurde in dem Artikel ein positiver Bezug zu Lukaschenko und damit verbunden eine starke Kritik am Westen geübt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 15. September 2020
    Am 15. September wurde im Kommentarbereich eines YouTube-Livestreams einer jüdischen Organisation von mehreren Personen antisemitisch gepöbelt. Sie beschimpften die Organisation u.a. als "Judenschweine" und "Parasiten".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 14. September 2020
    An der Bushaltestelle Landfliegerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt.

    Im Umfeld der Springbornstr. wurden ca. 12 NS-verherrlichende Aufkleber der 'Freien Kräfte Neukölln' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2020
    Im Wedding wurde ein Schwarzer Mann von einem Nachbarn rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2020
    Ein körperlich gehandicapter Mann wurde bei seinem Ausstieg aus der S-Bahn am Bahnhof Friedrichstraße von zwei einsteigenden jungen Männern behindertenfeindlich beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2020
    In der Wiener Straße (zwischen Liegnitzer und Glogauer Straße) wurde eine rassistische Schmiererei bemerkt. Unter einem Fenster war der Schriftzug "Drogen Dealer verbrennen" gesprüht. Das Wort verbrennen wurde bereits übersprüht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 14. September 2020
    Zwischen den S-Bahnhöfen Kaulsdorf und Mahlsdorf wurden neonazistische Aufkleber, u.a. von der Neonazipartei NPD, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 14. September 2020
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße wurde an einem Stromkasten ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. September 2020
    In der Dierhagener Straße wurden Flugblätter des „3. Wegs“ in Briefkästen gesteckt. An Stromkästen in der Zingster Straße und der Crivitzer Straße wurden Aufkleber der Neonazipartei gefunden. Sie warben für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: JFE Fullhouse
  • 14. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Lohmestraße an einer Haustür der anti-muslimisch rassistische Slogan "Moslems raus" entdeckt und entfernt. Der Slogan war mit Kreide an die Haustür gemalt wurden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rassismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. September 2020
    Im Ortsteil Mitte ereignete sich ein Vorfall von antisemitischer struktureller Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 13. September 2020
    An der Packstation Alt Mariendorf 17, 12107 Berlin, wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. September 2020
    In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2020
    In der Frankfurter Allee, Höhe Hausnummer 78, wurde an einem Sperrmüll-Schrank ein mit dünnem Filzstift gezeichnetes Hakenkreuzi entdeckt. Es war bereits mit Sprühlack größtenteils übermalt worden.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 13. September 2020
    Eine Person beleidigte in der Siegfriedstraße mehrere Menschen rassistisch.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2020
    Am 13. September 17 Uhr wurden die TN*innen eine antifaschistische Radtour, zur Erinnerung an das Konzentrationslager Sachsenhausen in Marienfelde "800 Jahre Marienfelde", am Friedhof Marienfelde, von einem Mann behindertenfeindlich angepöbelt.
    Quelle: Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Marienfelde
  • 13. September 2020
    Im Kronprinzessinenweg wurden mehrere Aufkleber mit der Parole "Antifaterror verbieten", der Jungen Freiheit sowie selbstgemachte rechte Aufkleber, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. September 2020
    An der Bushaltestelle Lindenthalerallee wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. September 2020
    Am Fensterrahmen einer Gastronomie wurde ein Sticker mit verschwörungsideologischem Inhalt eines rechtsoffenen Versandhandels aus Lübeck entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. September 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in der Bahnhofstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Umvolkung stoppen" oder "Anti-Antifa". Darüber hinaus wurden Aufkleber von der rechten Partei DIE RECHTE entfernt.
    Quelle: NEA
  • 12. September 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese bewarben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. September 2020
    Vor einem Einkaufzentrum in der Müllerstraße wurde gegen 17.30 Uhr eine aus Rumänien stammende Familie von einem weißen deutschen Paar antiziganistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. September 2020
    Um und auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde 23 mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 12. September 2020
    Ein Aufkleber einer extrem rechten Partei wurde in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 11. September 2020
    Vor einem Café in der Turmstraße in Moabit beklagte sich ein weißer Mann gegenüber dem ihm gegenübersitzenden weißen Bekannten besonders laut und deutlich betont, dass diese „Bimbos“ immer so laut seien, während drei Schwarze Männer am Nebentisch saßen. Sein weißer Bekannter lachte daraufhin über die Beleidigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. September 2020
    Im Umfeld der Lichtenberger Brücke wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt. Sie waren größtenteils flüchtlingsfeindlich und antimuslimisch motiviert. Einzelne nahmen offen Bezug auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. September 2020
    Auf ein Auto, auf das in der Vorwoche bereits ein rassistischer Aufkleber geklebt worden war, wurde nur wenige Tage später erneut ein rassistischer Sticker angebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. September 2020
    In der Konrad Wolf Straße wurden Aufkleber gefunden, die für eine Reichsbürger-Demonstration in Hamburg warben. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. September 2020
    In der Gegend Elli-Voigt-Straße/Bernhard-Bästlein-Straße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen Migration.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. September 2020
    Im Ortsteil Staaken wurde eine 16-jährige Schülerin auf ihrem Weg zur Schule im Bus M32 von einem Mann rassistisch beleidigt. Er äußerte laut, sie käme aus einem anderen Land und hätte in Deutschland nichts zu suchen. Erst als er drohte, ihr Kopftuch herunterzureißen, kamen zwei Mitfahrerinnen der Schülerin zu Hilfe und protestierten lautstark. Sie stieg trotzdem an der nächsten Haltestelle aus und lief den restlichen Schulweg zu Fuß, so dass sie zu spät zum Unterricht kam.
    Quelle: Register Spandau
  • 10. September 2020
    An einem Laternenpfahl in der Onkel-Bräsig-Straße wurde zum wiederholten Mal ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Das Motiv "Merkel. Länger an der Macht als Hitler...und kein Stauffenberg in Sicht" stammt aus einem extrem rechten Onlineshop.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. September 2020
    Die Registerstelle Mitte erhielt eine antisemitische und LGBTIQ*feindliche Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    An der Neuen Grottkauer Straße in Höhe des Einkaufscenter "Corso" wurden erneut großformatige Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt. Sie mobilisieren zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 9. September 2020
    Im Regierungsviertel vor dem Reichstag demonstrierten am Nachmittag ca. 20 Coronaleugner*innen und Verschwörungsideolog*innen mit einer rechtsoffenen sogenannten „Freedom Parade“. Mit dabei war auch der inzwischen offen neonazistische Attila Hildmann, der vor Ort ein RTL-Interview gab, in dem er antisemitische Verschwörungsideologien von einer von "Rothschilds" gesteuerten "Neuen Weltordnung" verbreitete. Antisemitische Codes wurden auf der Kundgebung auch von anderen Teilnehmenden bedient.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2020
    Auf dem Platz an der Katharina-Boll-Dornberger-Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das in eine Bank geritzt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2020
    Ein Mitarbeiter der Registerstelle Mitte erhielt an seine private Mail-Adresse eine antisemitische und rassistische Hass-Mail. In der Mail wurde er persönlich bedroht und seine Mitarbeit bei dem Träger der Registerstelle Mitte, NARUD e.V., einem Verein der afrikanischen Diaspora in Berlin, verschwörungsideologisch als Beleg dafür bezeichnet, dass Juden angeblich hinter der "Umvolkung" durch die Förderung von Einwanderung aus Afrika stünden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von FSN. Dieses ist ein extrem rechtes, neonazistisches Medienportal. Darüber hinaus wurden Aufkleber von der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Diese warben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10. Und es wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Jeder hasst die Antifa - Still not loving Antifa", von den rechten Onlineshop Politaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 9. September 2020
    Wiederholt wurden Aufkleber eines Techno-Musikers auf der die Siegrune abgebildet ist, im Boxikiez entfernt. Die Aufkleber wurden in der Sonntagstraße entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. September 2020
    In der Sonntagstraße wirkte auf Passant*innen ein Pizza-Auslieferungsfahrzeug bedrohlich, da sich daran ein Graffiti einer rechten Hooligan-Gruppe befand.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. September 2020
    Eine 38jährige Frau und ein 28jähriger Mann schliefen in einem Zelt im Görlitzer Park nahe des Einganges Liegnitzer Straße, als gegen 1.30 Uhr ein 31jähriger Mann der Frau von außen, durch die Zeltplane hindurch, mehrfach gegen den Oberkörper trat und an den Haaren zog. Unterlassungsaufforderungen der Opfer blieben erfolglos. Stattdessen zündete der Täter das Zelt im Eingangsbereichs an, während sich das Paar noch darin befand. Der Brand konnte von den Opfern gelöscht werden und der Täter wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2118
  • 9. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Zur Großdemo in Berlin "Alarmstufe Rot" zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft ab 12.00Uhr vom Roten Rathaus durch das Regierungsviertel zur Kundgebung um 15.00 Uhr am Brandenburger Tor hatten auch zahlreiche extrem rechte und verschwörungsideologische Gruppierungen und Blogger aufgerufen. An einem Aktionsblock aus diesen Gruppierungen, der sich schnell wieder in Kleingruppen auflöste, nahmen aber nur ca. 50 Personen teil, so dass dieser Instrumentalisierungsversuch auf der Straße erfolglos blieb.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Mehrere extrem rechte Videoblogger*innen brachten Video-Streams von der Demo in Berlin "Alarmstufe Rot" zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft mit denen sie durch Kommentare und Interviwes mit zum Teil unter die Demo gemischten rechten Akteur*innen versuchten, diese Demo für die verschwörungsideologische Querfront-Bewegung gegen Corona-Maßnahmen zu vereinnahmen. Solche Vereinnahmungsversuche auf denen durch Vergleiche der Nationalsozialismus verharmlost.wurde, gab es auf den Kanälen des extrem rechts orientierten AfDlers Stefan Bauer, der Influencerin Carolin Matthie, die ebenfalls AfD-Mitglied ist, des Kommunalparlamentskandidaten der extrem rechten "Pro Chemnitz"-Liste und des russischen Propagandamagazin Sputnik Deutschland, das oft extrem rechte Akteur*innen und Positionen zu Wort kommen lässt. Alle diese Kanäle haben hohe Abonennten- und Zugriffszahlen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    In der Fanningerstraße wurden Flugblätter in Briefkästen verteilt, die diffamierend über eine Solidaritätskundgebung für das „Morgen wird besser“ berichteten. Das Flugblatt schrieb über die Kundgebung und die Redebeiträge von „purem Hass“ von „Volksvertretern“ (in Anführungszeichen), von "Rufmord", "Hetzjagd", "menschenverachtenden Sprüchen", "marodierendem Mob" und beschwor einen Kiez, der zusammenhält gegen „Antifa-Gewalttäter“. Ähnliche Flugblätter wurden in Lichtenberg öfter schon von Neonazi-Organisationen verteilt.
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 9. September 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber der Kampagnenorganisation "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Am 9. September erhielt ein Vertreter der Zivilgesellschaft auf seine private E-Mail-Adresse eine E-Mail mit Bedrohungen und antisemitischen und rassistischen Verschwörungsmythen. U.a. wurde behauptet, Jüdinnen_Juden würden eine Einwanderung aus Afrika nach Deutschland forcieren, um die Bevölkerung auszutauschen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2020
    Am 9. September erhielt eine zivilgesellschaftliche Organisation eine antisemitische und LGBTIQ*feindliche Hass-Mail.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. September 2020
    Ein obdachloser Mann im Alter von 39 Jahren schlief am Eingang zum Geschichtspark in der Invalidenstraße, als ihn gegen 2.50 Uhr ein 38-Jähriger mit einem Messer angegriffen hat und anschließend flüchtete. Ein Passant bemerkte den Schwerverletzten und alarmierte Rettungskräfte. Diese brachten den durch mehrere Stichverletzungen verwundeten 39-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb. Den Tatverdächtigen nahmen Bundespolizeikräfte im Nahbereich des Tatorts fest.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2020
  • 8. September 2020
    Im Kosmosviertel wurden ca. 15 extrem rechte, rassistische und NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt. Viele der Aufkleber stammten von der JN (Jugendorganisation der NPD) und der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2020
    Im Umfeld des Boulevard Kastanienallee wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Mit den Aufklebern soll zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen mobilisiert werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. September 2020
    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung des LGBTIQ*feindlichen Bündnisses "Demo für alle" (DfA)vor dem Roten Rathaus statt. Der "Buss der Meinungsfreiheit" zog auf seinem zweiten Tour-Stopp jedoch nur ca 15 Personen an, die den Ausführungen des Teams rund um Organisatorin Hedwig von Beverfoerde zuhörten. Unter den Kundgebungsteilnehmenden waren auch die AfD-Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Tommy Tabor und Thorsten Weiß. Die Kundgebung wurde jedoch von mehreren rechten Video-Bloggern live gestreamt und erreichte schnell fünfstellige Aufrufzahlen.
    Als "aktuellen" Anlass der Tour nutzt Beverfoerde den in den letzten Jahren bekannt gewordenen Skandal um den 2008 verstorbenen Sexualpädagogen Helmut Kentler, auf dessen Betreiben Jugendämter Kinder und Jugendliche an pädophile Pflegeväter gaben. Beverfoerde instrumentalisierte diese Jahrzehnte zurückliegenden Missbrauchsfälle und forderte, dass die angeblich mit Kentler "untrennbar verwobene Sexualpädagogik konsequent aus Lehr- und Bildungsplänen, Unterrichtsmaterialien, Studiengängen und Ausbildungen entfernt" werde solle. Mit dieser instrumentellen Verknüpfung des Skandals mit dem gewohnten Skandalisierungsversuch von angeblicher "Frühsexualisierung" und "Gender-Ideologie", stellt die DfA ihre Kritiker*innen und Homosexuelle als Befürworter*innen von Pädophilie dar und verschärft die Hetze gegen alles, was sie mit ihrem Feindbild "Gender-Ideologie" in Verbindung bringt.
    Quelle: Queer.de vom 9.9.2020
  • 8. September 2020
    In der Dörpfeldstr. wurden an einem Tram-Schild zwei Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2020
    Ein queerer Gegendemonstrant, der auf der LGBTIQ*feindlichen Kundgebung am Roten Rathaus dem Team der "Demo für alle"-Bus-Tour eine Frage stellte, wurde von einem Team-Mitarbeiter brutal mit Schwung geschubst. Da der kritische Fragesteller Abstand gehalten hatte, musste sich der Angreifer dafür extra auf ihn zubewegen, was er mit Schwung tat.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Radio QueerLive
  • 8. September 2020
    Ein am Kottbusser Tor / Kottbusser Damm angebrachtes Hakenkreuz wurde überstickert.
    Quelle: via Twitter
  • 8. September 2020
    Auf der Straße des 17. Juni im Tiergarten hing an einer Laterne mehrere Meter hoch ein großes Holzschild mit der Aufschrift "SORO$ + GATES NOT ELECTED" in roten und weißen Lettern, den Farben der Reichfahne und der Reichsbürger*innenbewegung. Diese Nahmen sind in dieser Form verschwörungsideologisch und antisemitische codiert. Das Schild wurde am 8.9. entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2020
    In der Kurzen Straße wurden Flugblätter des „3. Weg“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. September 2020
    Im Hönower Weg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit unterschiedlichen Motiven geklebt.
    Quelle: UJZ
  • 8. September 2020
    Ein Mitarbeiter auf einer Baustelle in der Marktstraße zeigte offen eine Hakenkreuz-Tätowierung am Unterschenkel. Die Baufirma, darauf angesprochen, stritt das ab.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. September 2020
    Gegen 16.00 Uhr wurde ein Schwarzer junger Mann im U-Bahnhof Osloer Straße auf rassistisch Weise von einer älteren weißen Frau angeschrien. Der junge Mann war zur U-Bahn gerannt, in letzter Minute in die abfahrende U 8 in Richtung Osloer Straße eingestiegen und hatte sich erst in der U-Bahn seine Maske aus seiner Tasche gekramt und aufgesetzt. Er wurde jedoch sofort von der älteren Mitfahrerin angeschrien: "Wieso hast du kein Maske auf? Ihr Ausländer müsst Euch endlich an die Regeln halten. Wir sind hier in Deutschland." Von den weiteren Mitfahrenden reagierte niemand auf das rassistisch ausgrenzende Geschrei.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. September 2020
    Eine Schwarze Frau wurde in der S-Bahn aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus angespuckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 7. September 2020
    Gegen 19.15 Uhr wurde an der Kreuzung Beusselstraße Ecke Zwinglistraße ein 22-jähriger Mann homophob beleidigt und geschlagen. Ein 39-jähriger Nachbar war dem 22-Jährigen gefolgt und hatte ihn homophob beleidigt. Anschließend schlug der Angreifer dem 22-Jährigen mit flacher und bespuckter Hand auf den Rücken, wischte seine seine Spucke auf dessen Jacke ab und flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2020, Queer.de vom 08.09.2020
  • 7. September 2020
    Am Kaisersteg wurden drei Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2020
    Am 09. September 2020 gegen 16.50 Uhr stand ein Mann vor der israelischen Botschaft in Grunewald und schrie wiederholt "der Holocaust ist eine Lüge!". Er hatte zwei Plakate mit ebenfalls antisemitischen Aufschriften dabei. Der Mann wurde zwischenzeitlich festgenommen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2105, BZ vom 08.09.2020
  • 7. September 2020
    Auf dem Bürgersteig der Louis-Lewin-Straße nahe des U-Bahnhofes wurden mehrere "Lambda"-Symbole mit schwarzer sowie gelber Farbe geschmiert. Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung". Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in der Umgebung der Louis-Lewin-Straße geschmiert, teilweise in Kombination mit direkten Bezügen zur "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. September 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese bewarben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. September 2020
    In einem Café in Nordneukölln, dessen Toiletten bereits im August mit Hakenkreuzen beschmiert worden waren, fanden Mitarbeiter*innen erneut geschmierte Hakenkreuze dort vor.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. September 2020
    In der Hönower Straße und Sangesallee wurden linke Aufkleber gegen Rassismus so übersprüht, dass nur noch „Für Rassismus“ zu lesen war.
    Quelle: UJZ
  • 7. September 2020
    In mehreren Straßen des Weitlingkiezes wurden Aufkleber mit dem Konterfei Angela Merkels und dem Spruch „Gegen Merkel“ geklebt. Einer dieser Aufkleber wurde gezielt auf das Schild des Bürgerbüros der Lichtenberger Grünen geklebt.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 6. September 2020
    In der Fennstr. wurde an ein Schild ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. September 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße beide Richtungen wurden zwei rechte Aufkleber ("white lives matter" und "Jugendwiderstand" ) entdeckt und Hakenkreuze wurden auf den Sitzbänke angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 6. September 2020
    An der Lichtenberger Brücke wurde ein Transparent angebracht, das Werbung für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen machte.
    Quelle: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg
  • 6. September 2020
    Ein extrem rechter Aktivist verteilte Flugblätter gegen „Linksextremismus“ in der Hohenschönhauser Straße Ecke Weißenseer Weg in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. September 2020
    In der Ahrenshooper Straße und Wustrower Straße wurden Plakate und Aufkleber des „3. Weg“ gefunden und entfernt. Sie warben für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. September 2020
    In der Straße Alt Friedrichsfelde, sowie in der Marie-Curie-Allee und Nebenstraßen wurden Aufkleber für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess, Aufkleber des „3. Weg“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen und andere Neonazi-Aufkleber gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. September 2020
    Am S-Bahnhof Wannsee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa-Terror verbieten" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. September 2020
    Auf der südwestlichen Seite des Alice-Salomon-Platzes demonstrierten fünf Neonazis mit Reichsflaggen und einem Transparent gegen das jährliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2020
    In der Ortolfstr. wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten vom neonazistischen Versandhandel 'Druck18' (18 = AH = Adolf Hitler).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. September 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf filmte Teilnehmende und Standbetreiber*innen der Veranstaltung "Schöner leben ohne Nazis" am 5.9.20 wiederholt gegen ihren ausdrücklichen Willen. Anschließend diffamierte er die Organisator*innen des gut besuchten Festes in einem Video im Internet. Er behauptete zusammen mit einer weiteren AfD-Abgeordneten in dem Video, die Veranstaltung sei nicht von Demokrat*innen ausgerichtet worden. Dabei bezeichneten sie die Organisator*innen mit abwertenden Worten. Zudem schürte der AfD-Abgeordnete Stimmung gegen das Fest, indem er falsche Tatsachen verbreitet. So behauptete er, man hätte ihm den "Sicherheitsdienst auf den Hals gehetzt", nachdem er und weitere AfD-Mitglieder auf der Veranstaltung gesehen wurden. Entgegen dieser Aussage durften die AfD-Mitglieder an dem Fest teilnehmen und taten dies nachweislich auch. Der Abgeordnete wurde allerdings mehrmals gebeten, das Filmen von politischen Gegner*innen zu unterlassen. Da er dies nicht akzeptierte, haben die Veranstalter*innen von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und den AfD-Abgeordneten der Veranstaltung verwiesen. Nachdem er drei Aufforderungen, die Veranstaltung zu verlassen, nicht nachkam, schritt der Sicherheitsdienst ein und entfernte ihn vom Veranstaltungsort. Im Nachgang veröffentlichten der AfD-Abgeordnete und der Bezirksverband Beiträge in den sozialen Medien sowie auf ihrer Webseite, die die Ereignisse politisch instrumentalisierten und verzerrt darstellten.
    Quelle: Register ASH / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2020
    Zwei Männer wurden Zeugen, als gegen 18.30 Uhr in einem Zug der U8 ein Mann eine Transperson mehrfach beleidigte. Die Zeugen forderten den Mann auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Darauf hin wurden sie aus einer Gruppe von 5-6 Jugendlichen heraus mit Fausschlägen attackiert. Als einer der Zeugen zu Boden ging, traten ihm die Angreifer mehrfach gegen den Kopf und er mußte im Krankenhaus behandelt werden.

    Nachdem die Angegriffenen die Notbremse des Zuges betätigten, stiegen die Angreifer am U-Bahnhof Moritzplatz aus und flüchteten. Die Transperson hatte sich vor Eintreffen der Polizei ebenfalls entfernt. Ein Angreifer konnte in der Oranienstraße festgenommen werden.
    Quelle: queer.de, Polizeimeldung Nr. 2087
  • 5. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. September 2020
    An dem Altkleidercontainer in der Zachertstraße wurde erneut ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2020
    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurden mehrere „Nazi Kiez“-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2020
    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden Flugblätter der Neonazipartei „3. Weg“ für einen Aufmarsch in Hohenschönhausen in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg
  • 5. September 2020
    In Rudow wurden insgesamt 22 Aufkleber, der Großteil von einer Neonazi-Kleinstpartei, sowie ein Keltenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. September 2020
    In der Talberger Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem rechtsextremen Online-Versand auf ein dort abgestelltes Auto geklebt. Auf dem Auto war zuvor ein antirassistischer Aufkleber, der teilweise abgekratzt worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. September 2020
    Am 05. September 2020 fand ein verschwörungsideologischer Autokorso, mit Startpunkt an der Messe Nord in Westend, unter dem Motto „Love Wins“ statt. Verteilt wurde u.a. die Zeitschrift „Demokratischer Widerstand“. Dazu wurde aus einem Spektrum von Coronaleugner*innen, Verschwörungsideolog*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen und extremen Rechten aufgerufen.
    Quelle: Register CW via Youtube
  • 4. September 2020
    Über Social Media und per Telefon wird das Strandbad Plötzensee derzeit mit extrem rechten Hass-Mails und Anrufen mit rassistischen und anti-muslimisch rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen überzogen. Nachdem der selbsternannte “Volkslehrer” und extrem rechte Vlogger Nikolai Nerling dort einen Mitarbeiter rassistisch beleidigt und die Schoah geleugnet hatte, hatte das Strandbad von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht und Nerling des Strandbads verwiesen. In seinem Video-Blogg-Beitrag vom gestrigen Tag hatte Nerling einmal wieder sich der Täter-Opfer-Umkehr bedient und den Unmut seiner Anhängerschaft geschürt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Weddingweiser vom 04.09.2020
  • 4. September 2020
    In der Residenzstraße Nr. 114 in Reinickendorf-Ost wurden an einer Hauswand neben dem Parkplatz eines Supermarkts Neonazi-Schmierereien bemerkt. Unter anderem brachten Unbekannte die Abkürzung "88", die in Neonazi-Kreisen für "Heil Hitler" steht, sowie den Schriftzug der Neonazi-Organisation Combat 18 an.
    Quelle: Gangway e.V.
  • 4. September 2020
    Im Ortsteil Blankenburg am S-Bahnhhof wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es waren verschiedene Motive. Ein Motiv hatte den Slogan "Korruption stoppen - NPD" (NPD).
    Quelle: EAG
  • 4. September 2020
    In der Bergaustr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. September 2020
    An der Tramstation "Freizeitforum Marzahn" wurden Aufkleber der NPD sowie ihrer Jugendorganisation entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2020
    Ein Verein afrikanischer Muslime im Wedding erhielt eine anti-Schwarze rassistische Hass-Mail. In Ihr heißt es nach einer Aufforderung, Deutschland "umgehend" zu verlassen: "Jeder weitere [N-Wort] der in diesem Land geboren wird stellt eine Gefahr für deutsches Leben dar! Eure Männer sind eine Gefahr für unsere Frauen und Mädchen!"
    Quelle: AMK e.V.
  • 3. September 2020
    In der Edisonstr. wurden an mehreren Hauseingängen insgesamt sieben mal "88" (Heil Hitler) und ein mal "C18" (Kürzel der verbotenen neonazistischen Vereinigung 'Combat 18') entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 3. September 2020
    Am 03. September 2020 wurden extrem rechte Aufkleber an der Bismarckstr. Ecke Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen die politische*n Gegner*innen, andere bewarben eine von einem Reichsbürger initiierte Internetseite.
    Quelle: Register CW
  • 3. September 2020
    An einem Fallrohr eines Getränkemarktes im Sterndamm wurden 7 Aufkleber eines neonazistischen Netzwerkes entdeckt und entfernt, auf denen unter anderem der "Nationale Sozialismus" gefordert wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2020
    In der Richardstr. wurde ein Pamphlet mit antisemitischem und NS-relativierendem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. September 2020
    Am 03. September 2020 wurde eine antisemitische Sachbeschädigung an der Fußballroute am Mommsenstadion in Westend entdeckt. Auf einer Infotafel wurde das Gesicht von Hans Rosenthal zerkratzt und beschädigt. Die Infotafel informiert über die „Hans-Rosenthal-Elf“, eine Freizeit/ Prominentenmannschaft, die mit ihren Einnahmen aus Benefizspielen eine von Hans Rosenthal initiierte Stiftung unterstützte.
    Quelle: Anlaufstelle Partnerschaft für Demokratie CW
  • 3. September 2020
    In einer Marzahn-Hellersdorfer Telegram-Gruppe wurde die amerikanische Verschwörungserzählung "QAnon" verbreitet, bei der behauptet wird, es gäbe einen Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten, die weltweit Kinder entführen würden. Weiterhin wurde die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung verbreitet, durch die die Menschen ihre Grundrechte verlieren würden.
    Quelle: Register ASH
  • 3. September 2020
    Vor der Sparkasse auf dem Alice-Salomon-Platz wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppe entdeckt, die für das sogenannte „Heldengedenken“ wirbt. Dabei huldigen die Neonazis angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2020
    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde, als er sich bei einer Hausverwaltung im Ortsteil Mitte nach einer freien Mietwohnung erkundigte, gefragt, ob er Roma sei. Als er zurückfragte, warum die Mitarbeiterin der Hausverwaltung dies wissen wolle, dies finde er diskriminierend, schließlich habe er einen Arbeitsvertrag in Berlin mit festem Einkommen vorzuweisen, was komme es da auf seine Herkunft an, wurde ihm geantwortet, für ihn gäbe es bei ihnen keine Wohnung. Er solle gehen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. September 2020
    An der Frankfurter Allee / Ecke Jessner Straße und in der Boxhagener Straße wurden ein Aufkleber eines Berliner Techno-Musikers entfernt. Auf der Werbung für die Website wurde im Titel die verbotene Sigrune verwendet, bzw. eine zum verwechseln ähnliche Rune (§ 86a Abs. 2).
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. September 2020
    An der Ecke Dolziger / Voigstraße wurde ein selbstgemachtes A4-Plakat entfernt, das zur aktuellen rechtsoffenen Demo am Brandenburger Tor aufrief. Das Plakat hatte kein Impressum, aber den "Querdenken"-Schriftzug.

    An der Demo beteiligten sich u. a. der "Querdenken"-Sprecher / Reichsbürger, der Anmelder des "Querdenken"-Camp, ein rechter Youtuber und ein AfD-Medienaktivist.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. September 2020
    In der Straße Am Tierpark Höhe Alfred-Kowalke-Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Magazins „Compact“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2020
    Eine Frau wurde gegen Nachmittag im Bus Höhe S-Bhf. Hohenschönhausen von zwei Frauen rassistisch beleidigt.
    Quelle: SPIK e.V.
  • 3. September 2020
    Eine Gruppe Jugendlicher beleidigte am Gelände der Geflüchtetenunterkunft im Hagenower Ring mehrere Menschen rassistisch. Unter anderem wurden die Kinder als Tiere bezeichnet. Eine Sozialarbeiterin intervenierte und wurde selber beleidigt.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 3. September 2020
    Ein Mann und eine Frau waren in der vollen U-Bahn-Linie U8 auf dem Weg nach Schönleinstraße zu einer Veranstaltung einer jüdischen Organisation. Ihnen gegenüber stand ein etwa 30-jähriger Mann. Leise besprachen die beiden Betroffenen untereinander, ob sie anhand einer Kippa als jüdisch erkennbar waren, was der Mann entgegen ihren Bemühungen jedoch wohl gehört hatte, denn er sagte, sie sollen es sofort lassen, ihn mit "dieser jüdisch liberalen Dreckscheiße" zu provozieren. Er blickte die beiden Betroffenen aggressiv an und sprach weiter, die Betroffenen konnten ihn jedoch unter dem Mundnasenschutz nicht verstehen. Die Betroffenen versuchten, den Mann zu ignorieren, und wechselten bei der nächsten U-Bahn-Haltestelle den Wagen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. September 2020
    An einem Schild auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde die Parole "FCK Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. September 2020
    Am Marktplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Bölschestr./ Schmaler Weg wurde ein extrem rechter und nationalistischer Aufkleber eines neonazistischen Netzwerk entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. September 2020
    Zwei indische Touristen wurden gegen 0.30 Uhr im Aufzug eines Hotels am Alexanderplatz von zwei weiteren Hotelgästen, britischen Staatsbürgern im Alter von 25 und 27 Jahren, rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2020
  • 2. September 2020
    Der selbsternannte “Volkslehrer” und extrem rechte Vlogger Nikolai Nerling, der wegen Leugnung der Schoah aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden ist, beleidigte, laut Weddingweiser, am Abend im Strandbad Plötzensee auf rassistische Weise einen Mitarbeiter des Strandbads, den er als Moslem erkannt haben wollte. Im weiteren Verlauf des Disputs mit Mitarbeitern des Strandbads leugnete er zudem erneut die Schoah. Daraufhin wurde vom Hausrecht Gebrauch gemacht und Nerling wurde des Strandbads verwiesen.
    Quelle: Weddingweiser vom 04.09.2020
  • 2. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in Schlosspark verschiedene Aufkleber entdeckt und entfernt. Es gab rassistische Aufkleber mit dem Slogan "No solidarity with criminal N*-[Wort]". Andere Aufkleber hatten verschwörungsideologische Motive. Bei diesen war der Slogan "George Orwell 1984 - Dieses Buch ist keine Bedienungsanleitung" (Politaufkleber.de).
    Quelle: EAG
  • 2. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe unter Beteiligung von Brandenburger AfD-Politikern vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. September 2020
    In der Möckernstr. / Wartenburgstr. wurde ein rechter AfD-naher Sticker "Onkel Gauland braucht Dich für Deine Heimat" überklebt.
    Quelle: via Twitter
  • 2. September 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. September 2020
    In sozialen Netzwerken wurde ein Flyer verbreitet, der angeblich im Umfeld des durch einen Brandanschlag zerstörten Cafés verteilt wurde. Er bezeichnete die Teilnehmer_innen und Wortmeldungen der Solidaritätskundgebung als "puren Hass", "Rufmord", "Hetzjagd", "menschenverachtende Sprüche", "marodierender Mob" und „Antifa-Gewalttäter“. Die Wortwahl und der Inhalt des Flugblattes legt nahe, dass es von extrem rechten Akteuren produziert wurde, um die Solidaritätsaktion, an der unter anderem der Bezirksbürgermeister teilnahm, zu diskreditieren. Ähnliche Flugblätter hatte früher auch das Neonazinetzwerk „NW Berlin“ in Lichtenberg verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register, STZ Lichtenberg Nord, Licht-Blicke
  • 2. September 2020
    Zwei Personen wurden in der Sewanstraße von einem Mann unvermittelt als „linkes Pack“ beschimpft. Der Mann trug Kleidung mit rechten Szenecodes.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. September 2020
    An der Tramhaltestelle 'Freizeit- und Erholungszentrum' wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde ein "Deutscher Sozialismus" gefordert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2020
    Am 01. September 2020 wurden am Campus der TU Berlin entlang der Straße des 17. Juni in Charlottenburg 4 extrem rechte und rassistische Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle Asta TU
  • 1. September 2020
    An der Neuen Grottkauer Straße in Höhe des Einkaufscenter "Corso" wurden erneut großformatige Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Es handelt sich dabei erneut um Mobilisierungen zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. September 2020
    Am 01. September 2020 und dem darauf folgenden Tag wurden entlang der Bundesallee Höhe Lietzenburgerstr. in Wilmersdorf selbstgeschriebene Zettel entdeckt, die sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" beziehen. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • 1. September 2020
    Drei rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurden in der Invalidenstraße und der Chaussestraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. September 2020
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 1. September 2020
    Ein Melder berichtete, dass eine Richterin am Amtsgericht in Weißensee einen Umgangsbeschluß zu Lasten des damals 4-jähirgen Kindes mit Trisomie21 getroffen hat. Ohne mit dem Kind kommuniziert zu haben oder es gesehen zu haben, wurde ein Beschluß gefällt. Das Kind ist zur gebärdenunterstützten Kommunikation in der Lage. Diesen Umstand wusste die Richterin.
    Quelle: Antidiskriminierungs-APP
  • 31. August 2020
    Eine regelmäßige Melderin des Berliner Registers, die gerade in Tiergarten extrem rechte Aufkleber dokumentierte und entfernte, wurde in der Nähe des Brandenburger Tors von einem Mann beschimpft, verfolgt und bedroht. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu verständigen, ließ der unbekannte Bedroher von ihr ab.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    Am 31. August 2020 wurde am U-Bhf Spichernstr. in Wilmersdorf eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" sowie der extrem rechten NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 31. August 2020
    In der Gehsener Str. wurden 7 extrem rechte Aufkleber, u.a. von der NPD, entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD sowie zwei weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. sowie an einem Spielplatz in der Birnbaumer Str. wurden zwei Reichsfahnen (Schwarz-Weiß-Rot) gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "FCK Antifa", "3. Oktober 2020 - Berlin Demonstration - 14 Uhr Hohenschönhausen" (III. Weg) oder "Wir schaffen Schutzzonen" (NPD).
    Quelle: NEA
  • 31. August 2020
    Ein schwarzer Mann wurde von der Polizei im Görlitzer Park kontrolliert, nachdem er in den Büschen austreten war. Weiße austretende Männer wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 31. August 2020
    In der Boxhagener Straße wurden zwei verschwörungsideologische Plakate (dünner schwarzer Filzstift auf braunem Karton, handschriftlich, ca. 20 x 20 cm), die inhaltlich Reichsbürgern zuzuordnen sind und sich gegen das Grundgesetz richteten, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. August 2020
    Am 31. August 2020 wurde am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ein selbstgeschriebener Aufkleber entdeckt, der sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" bezieht. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2020
    Eine Gruppe zog Ende August abends lärmend durch den Hagenower Weg. Eine Frau löste sich auf Höhe der Geflüchtetenunterkunft aus der Gruppe und schrie in Richtung der Bewohner_innen rassistische Sprüche. Ihre Begleiter_innen und die Securities versuchten sie davon abzubringen. Nach einer Weile zog sie weiter.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 31. August 2020
    Zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor in Tiergarten wurden 93 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von verschiedenen Reichsbürger*innen-Gruppierungen, von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle und von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg". Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Darunter waren aber auch viele Anti-Antifa- und einige "Merkel muss weg"-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    In der Weitlingstraße wurden etliche Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ gefunden. Sie warben für einen Aufmarsch der Partei am 3.10. im Bezirk.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2020
    In der Kurzen Straße wurde ein mit Kreide angebrachtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2020
    Im August 2020 nutzte die NPD-Charlottenburg-Wilmersdorf ihr Facebook-Seite, um rassistische Beträge zu verbreiten und für Demos von Coronaleugner*innen zu mobilisieren.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 30. August 2020
    An die Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2020
    Im Bereich der Rudower Spinne wurden insgesamt 12 Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. August 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. August 2020
    Gegen 3:30 Uhr fiel Polizisten an der Revaler Straße ein Mann auf, der laut herum schrie. Als dieser den Einsatzwagen bemerkte, zeigte er den Polizisten den Hitlergruß und rief dazu nationalsozialistische Parolen. Der Polizeiliche Staatsschutz führt gegen den 29-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2046
  • 30. August 2020
    Auf der AfD Facebookseite wurden rassistische Stereotype verbreitet, u.a. in dem stets ein Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität hergestellt wurde, mitunter unter dem im letzten Jahr bereits benutzten Schlagwort "Multi-Kulti-Reallife".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. August 2020
    Zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude in Tiergarten wurden 25 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von Reichsbürger*innen-Gruppierungen und von antisemitischen Q-Anon- Verschwörungsanhänger*innen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden. Darunter waren aber auch zwei Anti-Antifa-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. August 2020
    Am Roederplatz, in der Elli-Voigt- und Bernhard-Bästlein-Straße wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber gefunden. Sie richteten sich unter anderem gegen Muslime und politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. August 2020
    Zwei Männer mit extrem rechten Symboliken auf ihren Shirts („KKK“, „White lives matter“) wurden gegen 17:40 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg dabei gesehen, wie sie antisemitische Parolen riefen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. August 2020
    In Falkenberg wurden Flyer der extrem rechten „Bürgerbewegung Pax Europa“ in Anwohner_innen-Briefkästen verteilt, die antimuslimische Inhalte verbreiteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. August 2020
    Ein Flugzeug mit Bannerschlepp kreiste gegen 14.00 Uhr über der Berliner Innenstadt. Das Schleppbanner war in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gehalten. Darauf standen die Worte "Für Recht und Freiheit". Das Flugzeug war aus weiten Teilen der Stadt zu sehen.
    Quelle: Twitter 29.08.20
  • 29. August 2020
    Zwei Schwarze Frauen wurden gegen 15.15 Uhr in der Friedrichstraße in Mitte von vier Teilnehmern die von einer rechtsoffenen Veranstaltung kamen und teilweise durch szenetypische Kleidung als extreme Rechte erkennbar waren, auf rassistische Weise angepöbelt und beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Eine asiatisch gelesene Frau wurde in der Luisenstraße im Ortsteil Mitte von einer Gruppe umringt, die erkennbar von einer der verschwörungsideologischen Veranstaltungen kam, von mehreren Personen aus der Gruppe heftig rassistisch beleidigt und schließlich massiv bedroht, weil sie eine Maske trug. Mit dem Fingerzeig auf die Spree.wurde ihr angedroht: "Du gehst baden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    In der S-Bahn der Linie 41 im Wedding wurde eine Schwarze Familie von mehreren Mitfahrer*innen ohne Maske angepöbelt und heftig rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Ein Schwarzer Mann wurde in Moabit aus einer Gruppe heraus rassistisch u.a. mit dem N.-Wort beleidigt und bedroht. Die Gruppe kam erkennbar von einer verschwörungsideologischen Kundgebung. Zwei der Beleidiger trugen szenetypische Bekleidung der extrem rechten Hooligan-Szene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    In einem Restaurant in der Köpenicker Altstadt fand am Abend das Sommerfest des sog. "Dienstagsgespräch" statt. Das Dienstagsgespräch wird von einem Netzwerker der extremen Rechten mit engen Verbindungen zur NPD organisiert. An diesem Abend trat der extrem rechte Liedermacher Frank Rennicke auf. Er ist bekannt für seine antisemitischen, rassistischen und NS-verherrlichenden Texte. Die Veranstaltung wurde von ca. 15 - 20 Personen, unter anderem aus der NPD, besucht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. August 2020
    Ein junges Schwarzes Paar mit einem Kleinkind wurde gegen 10.00 Uhr in der S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof in einem vollbesetzten Waggon, in dem die meisten Menschen ohne Maske unterwegs waren, umringt, von mehreren Personen rassistisch beleidigt und von einer Person angespuckt. Erst als eine Zeugin laut drohte, die Polizei anzurufen, ließen die Angreifer von der jungen BPoC-Familie ab und stiegen am Bahnhof Friedrichstraße aus. Außer dieser Zeugin kam niemand den Angegriffenen zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Am 29. August 2020 fand ein Gedenk-Spaziergang für Günther Schwannecke in Charlottenburg statt. Er war ein Berliner Künstler und ist ein Todesopfer rechter Gewalt. Am 29. August 1992 wurde er von Neonazis zusammengeschlagen und verstarb am 5. September 1992. Am Stuttgarter Platz in Charlottenburg wurde der Gedenkspaziergang von einer Passantin rassistisch angepöbelt.
    Quelle: Gedenkinitiative Günther Schwannecke
  • 29. August 2020
    Ein Mann befand sich gegen 5 Uhr in der Oranienstraße in Begleitung zwei weiterer Zeugen, als er von einem entgegenkommenden Paar homophob beleidigt wurde. Unvermittelt aus dem folgenden Streitgespräch wurde das 39jährige Opfer von dem Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und erlitt eine Platzwunde. Das Päärchen flüchtete Richtung Kottbusser Tor.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2040
  • 29. August 2020
    Am 29. August 2020 gegen 22.00 Uhr wird eine 27-jährige Frau, die mit ihrem Säugling auf dem U-Bahnhof Mierendorffplatz in Charlottenburg steht, von einer 35-jährigen Frau rassistisch motiviert angeschrien. Ein 52-jähriger Mann greift ein und wird von der 35-Jährigen rassistisch beleidigt, mit einer Flasche geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2043
  • 29. August 2020
    In Tiergarten wurden 58 Aufkleber von Verschwörungsideolog*innen und extremen Rechten entdeckt und entfernt, darunter von Reichsbürger*innen-Gruppierungen und von antisemitischen Q-Anon- Verschwörungsanhänger*innen. Die meisten Aufkleber hatten einen Bezug zur Ablehnung von Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wobei in einigen NS-verharmlosende Vergleiche gezogen wurden und auf antisemitische Verschwörungsmythen angespielt wurde. Darunter waren aber auch mehrere Anti-Antifa- und "Merkel muss Weg"-Aufkleber, die extrem rechten Gruppierungen zugerechnet werden können.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Im Umfeld des Oberstufenzentrums am Nöldnerplatz wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden. Inhaltlich richteten sie sich gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. August 2020
    In der Zachertstraße wurden zwei Lieferfahrer von einem Mann antimuslimisch beleidigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. August 2020
    Im Tiergarten wurde ein antisemitischer Zettel aus vermutlich dem Reichsbürger*innen-Spektrum an einem Zaun vorgefunden. Darauf wurde die angebliche „Besatzung“ Deutschlands durch eine "Talmud-jüdisch-vatikanische Firma“ behauptet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Gegen 10.00 Uhr versammelten sich Unterstützer*innen eines extrem rechten Rappers, der schon verschiedentlich mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen war, am Reiterstandbild Friedrichs des Großen vor der Humboldt Universität. Dort trug eine Person einen Pullover mit dem Aufdruck „Amalek“. Der Begriff ist eine alttestamentarische Bezeichnung für die Erzfeinde der Israelit*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. August 2020
    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. August 2020
    Gegen 11.45 Uhr wird ein 38-jähriger Mann in der Utrechter Straße von zwei unbekannten Männern aus LGBTIQ*feindlicher Motivation in seine Wohnung gedrängt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 19.10.2020
  • 28. August 2020
    Eine Frau wurde im Wedding von einem Polizisten respektlos und demütigend behandelt und von Gästen einer Kneipe rassistisch beleidigt und bedroht. Die Frau war ein kurzes Stück auf einem Fußweg mit dem Fahrrad gefahren und wurde von einem Polizisten daraufhin laut und ausführlich auf diesen Fehler hingewiesen. Gäste einer Kneipe mischten sich in den Monolog des Polizisten ein und beschimpften die Frau, dass sie den Mund halten und sich "verpissen" solle. Als die Frau darauf hinwies, dass diese Beleidigungen in direkter Anwesenheit der Polizei erfolgen würden, meldete der Polizist zurück, dass er keine Beleidigung gehört haben wolle. Als die Polizei den Ort verließ, wurden die Gäste der Kneipe aggressiver, drohten der Frau Gewalt und die Beschädigung des Fahrrads an, wenn sie sich nicht "in ihr Land" verziehen würde. Die Frau rief daraufhin erneut die Polizei, die auch nach einer Stunde noch nicht kam und ihr nach mehrmaligem Anrufen mitteilte, dass sie nicht so "sensibel" sein solle. Als sie weiterhin auf die Schlichtung der Situation durch die Polizei bestand, kam ein Streifenwagen mit dem gleichen Beamten, der sie zuvor in respektloser und demütigender Art behandelt hatte. Ihr wurde von den Polizisten mitgeteilt, dass es sich nicht um eine Beleidigung oder Bedrohung handeln würde und dass sie, wenn sie weiterhin auf eine Anzeige bestehen würde, Probleme wegen falscher Verdächtigungen bekommen könnte. Ein anderer Polizist bestätigte der Frau zumindest, dass die Gäste der Kneipe sich durch den Kommentar des Kollegen, keine Beleidigung gehört zu haben, angefeurt gefühlt haben könnten.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. August 2020
    An der Bushaltestelle Rebhuhnweg wurden Aufkleber des extrem rechten Modelabels "Ansgar Aryan" mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus festgestellt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. August 2020
    Auf einer Postbox in der Ottostraße Ecke Turmstraße ist ein NS-verharmlosendes, verschwörungsideologisches Hetz-Plakat entdeckt und entfernt worden. Auf dem Plakat wird Bill Gates für einen angeblich bevorstehenden "Genozid" verantwortlich gemacht. Über die "Pandemielüge" heißt es: "Der Maskenzwang wird solange erhalten bleiben, bis die Zwangsimpfungen bereitstehen und die Bevölkerung auf ein Minimum reduziert und weggeimpft wurde" und: "1933 - 1945 ist heute!" Des weiteren wird die Bundesregierung mit dem NS-Regime gleichgesetzt und das Tragen einer Maske mit dem Tragen eines Hakenkreuzes gleichgestellt, mit dem man seine Unterwürfigkeit und "Opferbereitschaft" gegenüber der Regierung beweisen würde.
    Quelle: Registerstelle Mit