Chronik für Register Reinickendorf

  • 9. April 2021
    An einer Hauswand in der Aroser Allee 104 wurde eine SS-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Mitte
  • 4. April 2021
    Gegen 21.50 Uhr riefen Zeug*innen die Polizei zu einem Streit zwischen Nachbar*innen vor einem Mehrfamilienhaus in der Kienhorststraße. Ein 60-jähriger Mann entblößte vor den Anwesenden sein Gesäß und rief nationalsozialistische und antisemitische Parolen. Zudem hob er seinen Arm zum sogenannten Hitlergruß und äußerte, dass ihm die geltenden Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland gleichgültig seien. Die beschwichtigende Versuche seiner Partnerin sowie das Fesseln durch die Polizei hielten den Mann nicht davon ab, weitere nationalsozialistische Parolen zu rufen. Der Mann verblieb die Nacht in Polizeigewahrsam und muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Beleidigung verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0743 vom 05. April 2021, RBB, Jüdische Allgemeine
  • 31. März 2021
    In verschiedenen Telegramgruppen, in denen sich Menschen aus Reinickendorf gegen Corona-Maßnahmen organisieren und austauschen, wurden im ersten Jahresquartal erneut Inhalte extrem rechter Telegramkanäle und Verschwörungserzählungen weiterverbreitet. Bei den geteilten Text-, Video- und Sprachnachrichten handelt es sich unter anderem um gewaltvollen Umsturzfantasien, positive Bezüge zum Reichsbürger-Spektrum und einen Bill Gates betreffenden Mordaufruf. In verschiedenen Nachrichten wurden Corona-bedingte Einschränkungen mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Mit solchen Vergleichen werden NS-Verbrechen relativiert sowie nationalsozialistische Ideologien verharmlost und normalisiert. Zudem wurden in den Telegramgruppen LGBTIQ-feindliche Aussagen verbreitet, etwa das Absprechen der Existenz von Identitäten, die sich außerhalb eines binären Geschlechtssystem verorten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. März 2021
    Um 15.30 Uhr wurde zwei männlichen Personen in Wittenau, in einem Supermarkt, aus sozialchauvinistischer und rassistischer Motivation heraus, Diebstahl unterstellt: Ein Mitarbeiter versperrte ihnen den Weg und durchsuchte ihre Tasche.
    Quelle: AnDi-App
  • 12. März 2021
    Gegen 21.15 Uhr urinierte ein Fahrgast in der U-Bahnlinie 6 auf Höhe des Bahnhofes Holzhauser Straße auf Sitze und den Boden der U-Bahn. Anwesende Fahrgäste, die den Vorfall bemerkten, forderten den 72-Jährigen zum Verlassen der U-Bahn an der nächsten Haltestelle, Bahnhof Borsigwerke, auf. Am U-Bahnhof beleidigte der Fahrgast die Zeug:innen antisemitisch in Anwesenheit der herbeigerufenen Polizei. Gegen den Fahrgast wurde ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 25. Februar 2021
    Auf dem Naturlernpfad am Eichwerder Steg wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. Februar 2021
    Die extrem rechte Partei "der dritte Weg" verteilte an Privathaushalte in Frohnau Postwurfsendungen. Darin wurde eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 21. Februar 2021
    An der Oranienburger Chaussee in Frohnau entwendeten Unbekannte, in der Nacht gegen 01.30 Uhr, eine Bronzefigur eines unbekleideten zwölfjährigen Jungen der Bildhauerin Dorothee Rätsch. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde von Annemarie Wolff-Richter geleitet, die 1933 von den Nazis vertrieben und 1945 in einem Konzentrationslager in Kroatien ermordet wurde. Die Figur sollte an das Kinderheim erinnern. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen schweren Diebstahls von Kunstgegenständen und sakralen Gegenständen mit antisemitischem Hintergrund.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0408 vom 21. Februar 2021, RAZ
  • 10. Februar 2021
    In der Buddestraße wurde ein antifaschistischer Aufkleber übermalt und mit 'Fuck Antifa' beschrieben.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. Februar 2021
    Die Jugendorganisation der NPD (Junge Nationalisten) warb in einem U-Bahnhof für eine extrem rechte Gedenkveranstaltung in Dresden: Das Gedenken an den 13. Februar 1945 erinnert an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945. Extreme Rechte nutzen diesen Tag um sich positiv auf den Nationalsozialismus zu beziehen und sich als Opfer zu inszenieren. Dabei kommt es zu NS-Verherrlichungen und Holocaustrelativierungen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 17. Januar 2021
    In einem U-Bahnwagen wurde ein Schriftzug entdeckt, der sich positiv auf den Nationalsozialismus bezieht und ein Hakenkreuz enthält.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. Januar 2021
    Rund um den Bahnhof S-Frohnau wurden mehrere Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen gesehen und entfernt. Es fanden sich u.a. Sticker der rechtsextremen Akteuer:innen 'Der dritte Weg', 'Die Rechte', '1 Prozent für unser Land' sowie der NPD.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. Januar 2021
    Auf einem Mülleimer in Alt-Tegel wurde der Schrifzug 'Fuck Antifa' entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. Januar 2021
    An einem Uferweg, unweit der Sehenswürdigkeit "Dicke Marie", wurden mehrere transfeindliche Sticker gefunden und entfernt. Die Sticker zweifeln die Identität von Trans*Personen an und stellen sie als Bedrohung dar.
    Quelle: Register Reinickendorf
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