Chronik für Register Spandau

  • 28. März 2021
    Auf die Scheiben des Bürgerbüros von Franziska Leschewitz (Die Linke) wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" geklebt. Vor dem Büro wurden Böller gezündet, außerdem war rote Farbe verprüht. Der Vorfall wurde bei der Polizei angezeigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 19. März 2021
    Gegen 21:00 wurde ein 55-jähriger Mann in der Wunderwaldstraße im Falkenhagener Feld von einem 51-Jährigen rassistisch beleidigt und angegriffen. Er befahl außerdem seinem Hund, den Mann anzugreifen, trat ihm gegen den Oberschenkel und beschädigte auch das Fahrrad des Opfers.

    Die Polizei wurde verständigt und der Täter festgenommen.
    Quelle: ReachOut, Pressemitteilung der Polizei vom 20.03.21
  • 7. März 2021
    Am 07.03.21 kam es in einer Spandauer Facebook-Gruppe zu einem Austausch zur Frage „Was war das Schmerzhafteste, was man euch je an den Kopf geschmissen hat?“ Ein Gruppenmitglied schilderte, ihn habe sehr getroffen, als ihm persönlich gegen jemand überäußerte, Schwule müssten allesamt sterben. Daraufhin antwortete ein Gruppenmitglied im Chat, dass er dieser Aussage zustimme und beleidigte den Betroffenen LGBTIQ*-feindlich. Das betroffene Gruppenmitglied meldete diesen Vorfall an die Gruppenadministrator*innen, woraufhin der Verantwortliche aus der Facebook-Gruppe entfernt wurde. Danach machte das Gruppenmitglied die LGBTIQ*-feindlichen Beleidigungen in einem öffentlichen Post publik und erhielt Solidaritätsbekundungen anderer Nutzer*innen.
    Quelle: Betroffenenmeldung
  • 6. März 2021
    Am 06.03. spazierten zwei Männer gegen 12 Uhr über den Spandauer Marktplatz und unterhielten sich lebhaft auf Bulgarisch. Sie lachten und wurden daraufhin von einer älteren Dame lautstark beleidigt und aufgefordert, Ruhe zu geben. Als sich die Frau weiter abwertend über die, für sie, fremde Sprache äußerte und einforderte in Deutschland Deutsch zu sprechen, versuchten die Männer sie zu ignorieren und gingen weiter. Sie meldeten den Vorfall dann bei der Mahnwache, die an diesem Tag auf dem Marktplatz stattfand.
    Quelle: Mahnwache Spandau
  • 22. Februar 2021
    Am 21.02.21 joggten zwei Männer vormittags an der Hermann-Oxfort-Promenade (Wilhelmstadt), als sich ein Radfahrer näherte. Er rief den Männern im Vorbeifahren eine Bemerkung zu und verwendete das N-Wort. Zeug*innen riefen dem Radfahrer ihren Protest gegen diesen Anti-Schwarzen-Rassismus hinterher.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Januar 2021
    Im Bürgeramt Wasserstadt in der Hugo-Cassirer-Straße in Hakenfelde wollte gegen 12:40 ein Schwarzer Mann seine Papiere beglaubigen lassen. Der Mitarbeiter des Bürgerbüros verwies ihn in lautem und aggressiven Tonfall und ohne Begründung an einen Notar. Auf die höfliche Nachfrage des Kunden, warum er die Papiere nicht vor Ort beglaubigen lassen können, entgegnete der Mitarbeiter, erneut aggressiv, das könne er nicht, da sie nicht auf Deutsch übersetzt seien, er die Sprache nicht beherrsche und es ja auch eine Anleitung zum Bombenbau sein könne.
    Quelle: Bürger*innenmeldung, Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 9. Januar 2021
    Unter ein buntes Black-Lives-Matter-Graffito an der Havelpromenade, Ecke Zernseestraße, wurde ein rassistischer Kommentar gesprüht.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
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