Chronik für Register Spandau

  • 22. Dezember 2019
    Eine muslimische Frau, die Kopftuch trägt, lief an einem älteren Paar (ein Mann und eine Frau) vorbei. Die Frau äußerte sich verächtlich und beleidigend über die traditionelle Kleidung der nuslimischen Frau.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Dezember 2019
    An einem Stand am Weihnachtsmarkt wurden Schaumküsse angeboten mit einem Preisschild, auf dem "Merkelgast" stand.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 15. Dezember 2019
    Das "Merkelgast"-Preisschild für die Schaumküsse auf dem Weihnachtsmarkt wurde auf Facebook überwiegend mit "sehr lustig" kommentiert. Einige kritische Nachfragen wurden mit einer beleidigenden Äußerung über "Gutmenschen" beantwortet.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 13. Dezember 2019
    Ein Jugendlicher äußerte über einen anderen Jugendlichen mit gefärbten Haaren: "Bist du schwul, oder was?" und fährt fort, mit seinen Freunden über ihn zu lästern: "He guck mal, wie der aussieht, er ist schwul!"
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 12. Dezember 2019
    Eine Pädagogin äußerte in der Schule zum geplanten Moscheebesuch, sie könnten da jetzt nicht hingehen, da bestehe erhöhte Gefahr. Auf Nachfrage antwortete sie: "Zur Weihnachtszeit, mit dem Weihnachtsmarkt und allem, da muss man aufpassen, da wollen die alle Bomben legen. Ganz Spandau spricht darüber, alle haben Angst."
    Quelle: Register Spandau
  • 4. Dezember 2019
    Einige Neonazis der von der NPD initiierten Schutzzonen liefen über den Weihnachtsmarkt in Spandau und durch die Seitenstraßen und dokumentierten dies auch auf Facebook.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 4. Dezember 2019
    Die sogenannte "Schutzzonen"-Aktion der NPD auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt erhielt bei Facebook viele zustimmende Kommentare, auch von Spandauer_innen. U.a. wurde ein Foto mit einem Motiv gepostet, das zu einer T-Shirt-Serie eines Online-Versandes gehört, mit Aufdrucken wie "Verteidige dein Land, es gehört deinen Kindern". Hier war das Motiv "Es wird wieder Zeit, die alten Eisen zu schmieden".
    Quelle: Register Spandau
  • 1. Dezember 2019
    Die SS-Rune wurde am Schaufenster einer Hausverwaltung in Hakenfelde entdeckt.
    Quelle: Register Spandau
  • 28. November 2019
    Eine Pädagogin äußerte über das respektlose Verhalten ihrer Schüler_innen zu einer Kollegin: "Du musst das verstehen, die Moslems, die ganzen Araber, die erziehen ihre Kinder nicht. Und dann kriegen wir das [schlechte Verhalten] in die Schule!"
    Quelle: Register Spandau
  • 28. November 2019
    Ein Schüler spricht abwertend über "Moslems", die Kopftuch tragen. Im Raum sind auch zwei Schüler_innen mit Kopftuch anwesend. Während er spricht, sieht er sie provozierend an. Seine Freundin und ihre Sitznachbarin rufen dann einer Schülerin zu: "Ja, nimm es ab! Ich darf meine Kapuze auch nicht im Unterricht aufhaben!"
    Quelle: Register Mitte
  • 28. November 2019
    Aus einer Schüler_innengruppe wurde einem vorbeigehenden Jugendlichen "Du Schwuler!" zugerufen. Dann lachten alle.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 21. November 2019
    Eine Schülerin beschimpfte einen Schüler mit "Du Kurde!".
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 21. November 2019
    Eine Schülerin war mit einem vorgeschlagenen Ausflugsziel nicht einverstanden und schimpfte laut: "Das ist doch behindert!".
    Quelle: Register Mitte
  • 21. November 2019
    In einer Gruppe mehrerer Schüler_innen äußerte sich eine Schülerin positiv über eine Mitschülerin. Daraufhin meinte eine zweite Schülerin: "Iiih, bist du lesbisch oder was?" und machte im Tonfall deutlich, dass lesbisch sein etwas Schlimmes und Lächerliches ist. Alle anwesenden Schüler_innen lachten die erste Schülerin aus.
    Quelle: Register Mitte
  • 17. November 2019
    Das Kriegerdenkmal im Stabholzgarten wurde von den Mitgliedern der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg am Volkstrauertag durch ein auch im Internet dokumentiertes "Heldengedenken" instrumentalisiert.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 15. November 2019
    Ein älterer Mann wollte im Sozialamt nach einem Darlehen für die Stromnachzahlung fragen. Als er das Büro der Sachbearbeiterin betrat, duzte diese ihn ("Was willst du?") und warf ihn dann mit "Raus!" aus dem Büro, ohne dass er sein Anliegen schildern konnte.

    (Datum anonymisiert)
    Quelle: Register Spandau
  • 14. November 2019
    Als eine Schülerin in einer Oberschule im Falkenhagener Feld eine Erklärung im Mathematikunterricht nicht verstand und das auch äußerte, fuhr sie der Lehrer mit den Worten an: "Lern doch erstmal Deutsch! Wo kommst du überhaupt her?!"
    Quelle: Register Spandau
  • 14. November 2019
    Im Rahmen einer Infoveranstaltung zur Eröffnung Modularer Unterkünfte in der Rauchstraße 22 äußerten sich mehrere Anwohner_innen rassistisch. So forderten sie statt Plänen zur Familienzusammenführung Rückführungspläne, unterstellten, dass es zu Ruhestörungen kommen würde und zwei Frauen äußerten Sorge um die Sicherheit "deutscher Frauen", wenn ausschließlich Männer aufgenommen werden würden.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 12. November 2019
    Am 12.11. wurden drei Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren, die gegen 16:30 Uhr auf einer Parkbank am Lüdenscheider Weg saßen, von einem Mann rassistisch beleidigt. Außerdem zeigte er den Hitlergruß. Als die Jugendlichen die Flucht ergriffen, wurden sie von dem Mann verfolgt. Der 13-Jährige wurde eingeholt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.11.2019
  • 7. November 2019
    Eine Pädagogin äußerte über ihre Schüler_innen: "Kein Wunder, dass sie so sind, die arabischen Familien erziehen ihre Kinder nicht."
    Quelle: Register Spandau
  • 7. November 2019
    In einer Unterhaltung von Schüler_innen vor einer Schule fällt die Bemerkung: "[...] das ist ja krank, das ist ja behindert!" als Audruck für etwas Negatives, Abzulehnendes.
    Quelle: Register Mitte
  • 5. November 2019
    Eine muslimische Frau, die Kopftuch trägt, ging in ein Café in der Altstadt, um einen Kaffee zu trinken. Auf einmal schrie ein Mann, ob es keine deutschen Cafés mehr gäbe, wo es nur "rein Deutsche" gäbe ohne Tuch auf dem Kopf!
    Quelle: INSSAN e.V.
  • 4. November 2019
    Zun wiederholten Mal wurde eine Hauswand in der Adamstraße mit einer Beleidigung gegen die Antifa beschmiert.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 23. Oktober 2019
    Ein Mann beschwerte sich bei einer Integrationslotsin und meinte angesichts des übervollen Wartezimmers: " Was sind das für Zustände bei Ihnen? Was machen die alle hier?" Er benutzte ein Schimpfwort für die Wartenden und forderte ihre Abschiebung.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 16. Oktober 2019
    In der Nähe einer Geflüchtetenunterkunft im Falkenhagener Feld wurde ein Hakenkreuz auf der Straße entdeckt und später entfent.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Oktober 2019
    Bei einem Telefonat eines Wohnungsinteressenten mit der Deutschen Wohnen wurde sein Wunsch, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren, mit der Begründung abgelehnt, mit Personen mit geringen oder nicht vorhandenen Deutschkenntnissen keinen Mietvertrag abschließen zu können, da die Kommunikation nicht gewährleistet sei, obwohl dem Wohnungssuchenden ein Sprachmittler zur Verfügung stand.

    (Datum anonymisiert)
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 11. Oktober 2019
    In einem Wohnhaus im Magistratsweg (Ortsteil Staaken) wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Oktober 2019
    Auf der Rolltreppe vom U-Bahnhof Alt-Spandau Richtung Carl-Schurz-Straße klebte ein DHL-Adressaufkleber mit schwulenfeindlicher Beschriftung. Die BVG wurde informiert, der Aufkleber entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 29. September 2019
    Gegen 4:25 Uhr wurde eine 19-jährge Frau auf dem Brunsbütteler Damm von einem 24-jährigen Mann des Raubes beschuldigt, rassistisch beleidigt, ins Gesicht geschlagen und bespuckt.
    Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin vom 07.02.2020
  • 13. September 2019
    Eine 42-jährige Busfahrerin wurde gegen 18:15 Uhr auf der Linie M37 in der Straße "Am Kiesteich" von einem 49-jährigen Fahrgast rassistisch beleidigt und bedroht. Ein 31-jähriger Kollege eilte ihr zu Hilfe und wurde ebenfalls rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 8. September 2019
    Eine ältere Dame sendete die schriftliche Meldung einer Beleidigung und verwendete dabei einen Ausdruck, mit dem sie die Berechtigung von Asylgesuchen pauschal anzweifelte.
    Quelle: Register Spandau
  • 7. September 2019
    Eine Frau kaufte zusammen mit ihrem 12-jährigen und ihrem 3-jährigen Sohn in einem Supermarkt am Blasewitzer Ring ein. Der 3-Jährige bewegte sich unruhig in der Warteschlange und rempelte versehentlich einen älteren Mann an. Dieser beschimpfte und beleidigte daraufhin sofort die Mutter. Unter anderem mit: "Schau dir diese Hartz-4-Schlampe an!". Die anderen Kund_innen in der Warteschlange äußerten sich nicht dazu. Der Mann schimpfte, bis die Familie ihren Einkauf bezahlt hatte und den Supermarkt verließ.
    Quelle: Register Spandau
  • 3. September 2019
    Im Münsingerpark wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das auf den Stamm eines Baumes gemalt war. Dies wurde dem Ordnungsamt gemeldet.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 1. September 2019
    Ein 67-jähriger Mann wurde gegen 13:20 in der Straße "Am Kiesteich" LGBTIQ*feindlich beleidigt und in den Bauch getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 27. August 2019
    Eine von Obdachlosigkeit bedrohte Mutter bat die Sachbearbeiterin, ihr über das geschütze Marktsegment eine Wohnung zu besorgen. Die Frau wies die Bitte ab mit den Worten "Finden Sie erstmal Arbeit." Als die Frau sich darüber beschwerte und der Sachbearbeiterin Rassismus vorwarf, wurde sie aufgefordert, das Büro zu verlassen.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 22. August 2019
    Über das Kontaktformular der Website erhielt der interkulturelle Träger GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, eine beleidigende Mail mit rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen. U.a. wurde darin die Auslöschung durch Atomkrieg auf Grund der Asylpolitik prophezeit, auch der Ausdruck "Gutmenschen" wurde verwendet. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 22. August 2019
    Aus einer Wohnung in der Merziger Straße brüllte ein Mann gegen 0 Uhr in der Nacht vom 22. auf den 23. August fünf Minuten lang "Heil Hitler" bzw. "Sieg Heil". In der Vergangenheit waren während Partys in dieser Wohnung mehrfach Personen zu hören gewesen, die rechte Parolen brüllten.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. August 2019
    Ein DHL-Lieferant wurde gegen 17:30 Uhr in einem Haus in der Wilhelmstadt vom offenen Fenster aus mit rassistischen Beleidigungen beschimpft. Er wehrte sich verbal, woraufhin sich die Beleidigungen steigerten. Der Lieferant ging zum Auto zurück und äußerte zu Zeug_innen, dass er an diese Adresse keine Pakete mehr liefern könne.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 19. August 2019
    Am Morgen des 19. August wurde erneut auf dem Eingangsschild des interkulturellen Trägers GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, eine rassistische (Anti-Schwarzen-Rassismus) und beleidigende Botschaft entdeckt, die sich gegen den interkulturellen Ansatz des Trägers richtete. Daneben klebte ein Aufkleber, der die "Ausrottung der weißen Rasse" durch "multikulturelle Gesellschaften" prognostizierte. Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 17. August 2019
    Auf dem Parkplatz eines Supermarktes wurde ein neu geklebter Sticker entdeckt, der zum "Wählen gehen" auffordert, um der "Demokratie einen Schlag zu versetzen."
    Quelle: Register Spandau
  • 17. August 2019
    An einer Laterne auf dem Kaufland-Gelände in der Wilhelmstadt wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "krank und kaputt" entdeckt, ein Ausdruck, der von Rechten zur Zustandsbeschreibung für "Merkel-Deutschland" benutzt wird und sich auch auf anderen Aufklebern wiederfindet.
    Quelle: Register Spandau
  • 7. August 2019
    In einem Brief beschwerte sich ein Ehepaar aus der Nachbarschaft der Gemeinschaftsunterkunft am Waldschluchtpfad über das Verhalten eines Bewohners, der auf einen Rollator angewiesen ist. Ihm wurde unterstellt, diesen nicht aus medizinischen Gründen zu benötigen, sondern als Waffe einzusetzen. Außerdem wurde unterstellt, dass der Müll, der hinter der Bushaltestelle "Breitehornweg" liegt, von den Bewohner*innen der Unterkunft stammt.

    Verschiedene Anwohner*innen dieser Gemeinschaftsunterkunft haben sich mehrfach in Beschwerdebriefen rassistisch geäußert.
    Quelle: Register Spandau
  • 6. August 2019
    Ein Mann, der wegen einer Querschnittlähmung im Rollstuhl sitzt, wurde nach seinem Umzug von Hamburg nach Berlin aufgefordert, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs seinen Führerschein zu einer bestimmten Frist in der Führerscheinstelle abzugeben. Er hatte aber in Hamburg auf eigene Kosten ein Gutachten beim TÜV erstellen lassen, in dem ihm nach einem Fahrtest bescheinigt wurde, dass er das Führen eines Fahrzeuges mit Handgas beherrscht, ohne den Straßenverkehr zu gefährden. Das Gutachten aus Hamburg wurde nicht anerkannt. Der Mann klagte gegen diese Entscheidung.
    Quelle: Beirat für Menschen mit Behinderung Spandau
  • 26. Juli 2019
    An einer Hauswand in der Mittelstraße wurde ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 23. Juli 2019
    Ein 38-jähriger Mann muslimischen Glaubens breitete seinen Gebetsteppich gegen 20:30 auf dem Gehweg der Seegefelder Straße aus. Dabei wurde er von einem Unbekannten antimuslimisch beleidigt und körperlich angegriffen. Eine Anwohnerin beobachtete das Geschehen, beleidigte den 38-Jährigen ebenfalls antimuslimisch und bewarf ihn mit Mülltüten.
    Quelle: ReachOut
  • 15. Juli 2019
    In Spandau fand eine rassistische Beleidigung statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. (Das Datum wurde anonymisiert.)
    Quelle: Register Spandau
  • 1. Juli 2019
    Es fand ein rassistischer Angriff statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. (Das Datum wurde anonymisiert).
    Quelle: ReachOut
  • 27. Juni 2019
    Eine Frau wurde in einem Einkaufscenter von einem Unbekannten antiziganistisch beleidigt.
    Quelle: Amaro Foro
  • 21. Juni 2019
    Ein Mann mittleren Alters fuhr mit dem Fahrrad relativ dicht an einem älteren Fußgänger vorbei. Als er einige Meter weit weg war, sagte der Fußgänger im Weitergehen laut: "Scheiß Kanacke".
    Quelle: Register Spandau
  • 17. Juni 2019
    In eine kleine Wohnung am Brunsbütteler Damm, die von einer Familie aus Syrien mit drei Kindern bewohnt wurde, wurden mehrfach durch das offene Fenster Silvesterknaller geworfen, was vor allem die Kinder sehr erschreckt und ihnen Angst gemacht hat. Die Familie hat die Knaller als "Geräuschbombe" wahrgenommen.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 11. Juni 2019
    An einer Laterne in der Westerwaldstraße klebte ein "Merkel muss weg"-Aufkleber sowie ein weiterer, der zur Demo gegen Merkel in Görlitz aufruft.
    Quelle: Register Spandau
  • 20. Mai 2019
    Am Schaukasten des Kulturamtes auf dem Reformationsplatz klebte ein Fake-Sticker, der das SPD Logo imitiert und bildlich nahelegt, durch die SPD-Arbeitsmarktpolitik würde Arbeitslosigkeit bzw. den Bezug von HARTZ IV fördern.
    Quelle: Register Spandau
  • 20. Mai 2019
    Am Anfang der Kirchgasse, vom Reformationsplatz aus betrachtet, klebte ein Fake-Sticker "Unser Messerstecher-Import-Programm. Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben. CDC", der umgehend entfernt wurde.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 18. Mai 2019
    Ein Wahlhelfer der AfD und ein Wahlhelfer der Linken gerieten über ein AfD-Plakat ("Entscheidungshilfe") in Streit. Während der Auseinandersetzung darüber, welche Partei sich für Tierwohl einsetzen würde, verglich der AfD-Wahlhelfer die Haltung von Tieren in Deutschland mit der Unterbringung von Menschen in Konzentrationslagern. An dieser Darstellung gibt es berechtigte Kritik, denn sie verletzt die Würde der Menschen, die die Konzentrationslagern überlebten. Sie werden an dieser Stelle mit Tieren gleichgesetzt.
    Quelle: Register Spandau
  • 18. Mai 2019
    In einem Flyer der AfD zur Europa-Wahl ("Unsere Kandidaten für ein Europa der Freiheit"), der am Info-Stand am Marktplatz verteilt wurde, wird behauptet, die übrigen Parteien würden den unbegrenzten Zuzug "Fremder, die sich nicht integrieren wollen" fördern. Außerdem wird an die extrem rechte Verschwörungstheorie der "Umvolkung" angeknüpft, wenn es heißt "Es wäre das Ende unseres Volkes (...) und dass dies "die Deutschen zur Minderheit im eigenen Land machen wird."
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Mai 2019
    In der Altstadt wurde ein Fake-Sticker entdeckt, der das Logo der Partei Bündnis '90/ Die Grünen imitierte und eine falsche Aussage über das Wahlprogramm enthielt.
    Quelle: Register Spandau
  • 11. Mai 2019
    In der Fußgängerzone verteilten Anhänger der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" Flyer.
    Quelle: Register Spandau
  • 3. Mai 2019
    Am Morgen des 3. Mai wurden außen am Rathausgebäude Flyer der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg entdeckt. An fast allen Mülleimern der Carl-Schurz-Straße und auf dem Marktplatz klebten ebenfalls Flyer, u.a. mit dem Aufruf "Wählt Deutsch!" und der Forderung nach der Bildung einer Eropäischen Eidgenossenschaft statt der "EU-Diktatur".
    Quelle: Register Spandau
  • 2. Mai 2019
    An der Wand des Seniorenklubs in der Weverstraße wurde ein blaues Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 1. Mai 2019
    An der U-Bahnstation Altstadt Spandau wurde ein Sticker entdeckt, in dem der Partei Die Linke unterstellt wurde, eine Partei der IMs und Stalinisten zu sein und Wahlbetrug zu begehen.
    Quelle: Register Spandau
  • 30. April 2019
    Ein Mann zeigte auf einem Sportplatz am Földerichplatz den Hitlergruß und deutete den Hitler-Bart an. Zeug_innen riefen die Polizei, woraufhin der Mann festgenommen wurde.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 01.05.2019
  • 30. April 2019
    An zwei Mülleimern in der Straße am Bogen wurden rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt ("Refugees not welcome"), die Geflüchtete zur Rückkehr nach Afrika auffordern. Die schematische Darstellung zeigt eine rennende Familie in einem Zug (!) mit der Aufschrift "destination africa".
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 17. April 2019
    Ein Mann stand mit antisemitischen Schildern an verschiedenen Stellen auf dem Spandauer Stoffmarkt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. April 2019
    Ein Mann begegnete gegen 13:00 Uhr in der Pichelsdorfer Straße einer älteren Dame. Diese sah ihn an und beleidigte ihn dann rassistisch. Er lief kommentarlos weiter.
    Quelle: Register Spandau
  • 11. April 2019
    Gegen 18:00 Uhr äußerte sich ein 54-jähriger Fahrgast wiederholt rassistisch und wurde deshalb vom 32-jährigen Busfahrer aufgefordert, den Bus zu verlassen. Daraufhin beleidigte der Fahrgast den Fahrer ebenfalls und schlug ihm ins Gesicht.
    Quelle: ReachOut
  • 10. April 2019
    Im Magistratsweg, neben dem Geschwister-Scholl-Haus im Ortsteil Staaken, wurden diverse Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt, die sich auf rassistische Verschwörungstheorien beziehen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. April 2019
    Eine sehbehinderte Frau musste einen Facharzt aufsuchen, dessen Praxis sie bereits ein Mal zusammen mit ihrem Blindenführhund besucht hatte. Die Anmeldung im Beisein ihres Hundes verlief problemlos, allerdings kam, nachdem sie einige Zeit gewartet hatte, der Arzt ins Wartezimmer gestürzte, bezeichnete den Führhund als "Töle" bzw. "Köter", schrie sie an und verlangte von ihr, die Praxis sofort zu verlassen. Das tat sie, da sie den Arzt als sehr aggressiv einstufte und eine Körperverletzung befürchtete.
    Quelle: Register Spandau
  • 4. April 2019
    An einem Fenster im Treppenhaus des Rathauses Spandau wurde ein Aufkleber entdeckt (und entfernt), der das Titelbild einer Compact-Sonderedition darstellt ("Verrat am Wähler") einschließlich der rechtspopulistischen Parolen. (Zum Compact-Magazin, s. Glossar: https://berliner-register.de/content/compact-magazin)
    Quelle: Register Spandau
  • 2. April 2019
    In einem Wohnhaus in der Wilhelmstadt wurde ein Lichtschalter mit einem Hakenkreuz beschmiert. Es wurde überklebt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 1. April 2019
    Wieder wurde das Türschild des interkulturellen Trägers GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, mit Beleidigungen beschmiert. Erneut wurde der interkulturelle Ansatz als "Tod jeder Kultur"bezeichnet und mit einer antisemitischen Beleidigung abgewertet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 29. März 2019
    An der Rolltreppe zum Gleis 4 klebte ein Aufkleber der "Identitären Bewegung". Die DB wurde informiert, der Aufkleber entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 28. März 2019
    Ein langjähriger Mieter der Deutsche Wohnen wollte eine leer stehende Garage auf dem Gelände seines Mietshauses mieten. Er fragte im Servicepoint der Deutsche Wohnen nach. Dort lehnte man sein Ansinnen ohne Begründung ab. Der Mann, der Migrationshintergrund hat, erlebte dies als rassistischen Vorfall, da ihm kein Grund genannt wurde und die Garage danach auch weiter leer stand.
    Quelle: Register Spandau
  • 23. März 2019
    An einer Rolltreppe zu einem Bahnsteig am Bahnhof Spandau klebte ein Aufkleber mit "Lügenpresse abschalten", also ein Schlagwort der Neuen Rechten, mit dem vermittelt werden soll, "die Medien" würden Fake-News verbreiten. Die DB wurde informiert und der Aufkleber umgehend entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 23. März 2019
    Bei der Demonstration gegen die Eröffnung eines Thor-Steinar-Ladens (Nordic Company) am Brunsbütteler Damm wurde eine Teilnehmerin von einem Motorradfahrer durch Mimik und Gesten beleidigt und eingeschüchtert.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 19. März 2019
    Um 12:41 erhielt die Geschäftsleitung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH eine beleidigende Mail samt rassistischen Bedrohungen, die den Feuertod eines "asylantenkindchens" befürworten und mit "Heil Hitler" und "Sieg Heil" kombinieren.
    Es wurde Strafanzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 19. März 2019
    Die Geschäftsleitung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH, zertifizierter Bildungs- und Integrationskursträger, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, erhielt um 14:31 erneut eine Hassmail mit sowohl Beleidigungen, die auf den interkulturellen Ansatz zielten ("Multikulti -Gutmensch-Idioten), als auch allgemeinen, drastischen Beschimpfungen. Als Absender wurde diesmal ein Pseudonym verwendet, das einen Bezug zu einem aktuellen interkulturellen Projekt des Trägers herstellte.Die Mail stellt inhaltlich eine Steigerung zur ersten Mail des gleichen Tages dar.

    Es wurden rassistische und bedrohende Inhalte gegenüber Geflüchteten und ihren Unterkünften ausgedrückt und das Sterben im Mittelmeer audrücklich befürwortet. Die Mail endete mit "Heil Hitler" und "Sieg Heil".
    Es wurde Strafanzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 16. März 2019
    GIZ gGmbH, die auch Träger der Registerstelle Spandau ist, erhielt erneut (s. https://berliner-register.de/vorfall/spandau/rassistische-hetzmail-regis...) eine nicht anonymisierte Hassmail, in der Drohungen und Beleidigungen in den Kontext der Arbeit mit Geflüchteten des Trägers gestellt werden. Es wurde wieder Strafanzeige gestellt, der Täter konnte ermittelt werden.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 15. März 2019
    Eine Frau mit Migrationshintergrund arbeitete in einer kleinen Firma mit insgesamt neun Mitarbeiter_innen in Gatow. Sie hatte bemerkt, dass alle Kolleg_innen an einem Tag der Woche eine längere Mittagspause machten, um gemeinsam essen zu gehen. Nach einigen Wochen in der Firma sprach sie einen Kollegen an, dass sie sich diesem Mittagessen gerne anschließen würde. Dies wurde mit der Begründung abgelehnt, sie seien eine geschlossene Gruppe.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 12. März 2019
    Am Morgen des 12. März fanden die Mitarbeiterinnen einer Frauenberatungsstelle die Eingangstür und die Schaufenster mit zahlreichen Flyern der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg beklebt

    (s. https://berliner-register.de/content/der-iii-weg). Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Register Spandau
  • 12. März 2019
    Bei der Anwohner_innenveranstaltung über die Weiternutzung der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne als Ankunftszentrum für Geflüchtete äußerte ein Mann im Gespräch :"Die kommen zum Teil aus Ländern, aus denen man nicht flüchten muss, wie Eritrea, die drücken sich damit nur vor der Wehrpflicht."
    Quelle: Register Spandau
  • 12. März 2019
    In der Maulbeerallee wurde ein kognitiv beeinträchtigter Junge von einem jungen Mann wiederholt gemobbt und beleidigt. An diesem Tag beschimpfte er ihn als "Idioten".
    Quelle: Register Spandau
  • 11. März 2019
    Erneut wurde das Türschild am Eingang des interkulturellen Trägers GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, mit einer rassistischen Beleidigung beschmiert. Auch diesmal wurde außerdem der interkulturelle Ansatz des Trägers als "Multikulti" und als "Tod jeder Kultur" abgewertet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 11. März 2019
    Erneut wurde das Türschild am Eingang des interkulturellen Trägers GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, mit einer rassistischen Beleidigung beschmiert, die direkt Bezug zum interkulturellen Ansatz nimmt und ihn als "Tod jeder Kultur" bewertet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 5. März 2019
    Das Türschild am Eingang des interkulturellen Trägers GIZ gGmbH, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, wurde mit einer rassistischen Beleidigung beschmiert, die direkt Bezug zum interkulturellen Ansatz nimmt und ihn als "Tod jeder Kultur" bewertet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 4. März 2019
    Ein Mann trug in einem Supermarkt in der Adamstraße (Ortsteil Wilhelmstadt) ein T-Shirt mit einem rassistischen Aufdruck, der Geflüchteten unterstellt, Vergewaltiger zu sein. Zwei Kundinnen widersprachen lautstark und hielten dem Spruch ein "Refugees are welcome here" entgegen!
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 20. Februar 2019
    An den Stromkästen Burscheider Weg 21 und 31 wurden zwei Aufkleber entdeckt und überklebt, welche die neonazistische Verschwörungstheorie von der Ermordung des verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Hess verbreiten.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Februar 2019
    Kurz vor Mitternacht wurde in der Westerwaldstraße im Falkenhagener Feld eine Frau von einem unbekannten Mann lgbtiq-feindlich beleidigt, geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Februar 2019
    Ein Aufkleber der AfD ("Migrationspakt stoppen") auf einem Mülleimer wendete sich gegen Migration und erweckte damit den Eindruck, dass "ganz Deutschland (gegen Migration) protestiert".
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 12. Februar 2019
    Im U-Bahnhof Haselhorst (Ausgang Daumstraße) klebte ein Aufkleber mit Codes der Neuen Rechten, mit denen der Nationalsozialismus verherrlicht wird.
    Quelle: Register Spandau
  • 7. Februar 2019
    Zwei Männer wollten auf eine Verkaufsanzeige hin den Wagen eines Mannes besichtigen. Als sie den Mann sahen, kam es zur Äußerung: "Sie sind ja gar nicht deutsch!", was offenbar auf Grund des Namens erwartet worden war. Im Verlauf des Gesprächs wurde ihm Betrug unterstellt, woraufhin der Wagenbesitzer das Gespräch abbrach.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 31. Januar 2019
    Ein junger Mann (PoC) kaufte gegen 16:00 Uhr im Supermarkt in der Galenstraße ein. Ein ihm unbekannter junger Mann lief an ihm vorbei, wandte sich ihm zu und zeigte ihm den Mittelfinger.
    Quelle: Register Spandau
  • 23. Januar 2019
    Erneut wurde an eine Hauswand in der Adamstraße eine Beleidigung gesprüht, die sich gegen die Antifa richtete.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 14. Januar 2019
    Ein "Merkel muss weg" Aufkleber wurde in der in der Pichelsdorfer Straße gesichtet und entfernt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 8. Januar 2019
    Eine Frau mit Migrationshintergrund, die von Obdachlosigkeit bedroht war und deshalb im Sozialamt um einen Termin zur Wohnungsvermittlung bat, bekam die Antwort, es gäbe keine Termine, sie seien keine Makler. Über das Sozialamt ("Amt für Soziales") werden Wohnungen im geschützten Marktsegment vergeben. Als die Begleitperson der Frau (ohne Migrationshintergrund) neben diese trat und noch einmal nach einem Termin fragte, bekam die Frau einen Termin.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 4. Januar 2019
    Bei einer Beratung zur Wohnsituation wurden einer Frau die Bedingungen beschrieben, unter denen sie ein Zimmer in einer Trägerwohnung bekommen kann. Als die Frau nachfragte, weil sie die Bedingungen nicht nachvollziehbar fand, erhielt sie den Bescheid: "Wenn Ihnen das nicht passt, dann gehen Sie doch wieder nach Mazedonien zurück oder wo Sie herkommen."
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
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