Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer erneut beschädigt

Die beiden Berliner Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Moabit, die an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, sind erneut beschädigt worden. Wie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Dienstag bekannt gab, wurden auf den am Magnus-Hirschfeld-Ufer gelegenen Porträtbildern die Augen von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) ausgekratzt und ausgebrannt. Zudem wurden die Münder von Augspurg und Hirschfeld entstellt. Der LSVD stellte bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt.

Die Gedenktafeln sind bereits mehrfach beschädigt worden, zuletzt am 18.10. 2018.

Register: 
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Datum: 
2019-08-20 00:00:00
Quelle: 
LSVD, Queer.de vom 20.08.2019